Verschenken ist nicht umsonst

Verschenken oder nicht – das ist eine bei Indie-Autoren weitverbreitete Frage. Meistens wird argumentiert, dass wir hart gearbeitet haben und dafür auch gerne irgendwie belohnt werden möchten. Klingt logisch, oder? Aaaber.

Ich mach ja ab und zu so Verschenk-Aktionen für meine Bücher bei Amazon (ab Donnerstag gibt es Spiegelsee umsonst!). Letzte Woche gab es den „Hirschkönig“, von Donnerstag bis Samstag. In dieser Zeit wurden 1.085 Bücher gratis heruntergeladen. Bücher, für die ich nie etwas sehe, außer einer Rezension – und die muss nicht einmal unbedingt positiv sein. Auch wenn wir uns das natürlich überhaupt nicht vorstellen können.

Allerdings – während solcher Gratis-Aktionen steigt auch die Zahl der verkauften Bücher. Nicht direkt astronomisch, aber ich finde, dass solche Verschenk-Aktionen eine nette Möglichkeit sind, die Aufmerksamkeit von potenziellen Lesern zu erreichen. Und die Erfahrung gibt mir Recht: Wem eines meiner Bücher gefällt, der ist offenbar gewillt, weitere zu kaufen. Wer hätte das gedacht?

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2 Gedanken zu “Verschenken ist nicht umsonst

  1. Ich finde es schön, dass es ab und zu solche Aktionen gibt, da kann man unbekannte Autoren mal kennenlernen. Wie du schon sagtest, du hast zumindest schonmal Aufmerksamkeit 😉
    Den Hirschkönig habe ich leider verpasst, aber wenn ich morgen von Spiegelsee nicht grad Herpes bekomme (was ich mal nicht denke, da ich ja regelmäßig deinen Blog lese 😉 ), kann ihn ihn ja kaufen (BÄM und schon hat die Werbung wieder funktioniert!).
    Eine andere Alternative wären vielleicht auch Leseproben hier auf dem Blog?
    In diesem merkwürdigen „Niedrigpreissegment“ der ebooks findet sich halt leider oft auch ziemlicher Müll, weswegen viele skeptisch sind. Manch einer erwartet aber auch gleich ne Qualität wie von Tolkien für seine 2,50 €… Wie dem auch sei, vielen Dank für den Hinweis, ich werde im herunterladenden Pöbel dabeisein und wünsche dir viele positive Rezensionen =D

    • Das mit dem Preis ist immer so eine Sache… ich weiß von mir selbst, dass ich den Niedrigstpreisen bei eBooks häufig misstraue, aber es gibt auch eine obere Grenze für einen angemessenen Preis. Schließlich entfallen beim eBook diverse Kosten (Material, Produktion des physischen Buches, Lagerung, Versand), das muss man auch bedenken. Ich versuche, für mich persönlich ein gutes Mittelmaß zu finden. ^^

      Viel Vergnügen beim Lesen!

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