Eine Geschichte ohne Worte

Häufig, wenn ich mit Bus oder Bahn unterwegs bin, höre ich im Moment Podcasts. Auf diese Weise komme ich leicht mit Themen in Kontakt, die sonst in meinem Leben keine besondere Rolle spielen, beispielsweise die US-amerikanische Eigenart, Leute in spezielle Gefängnisse zu stecken, weil sie etwa ihre Gerichts-Schulden (Strafzettel o.ä.) nicht zahlen können. Oder Möglichkeiten, über Google Earth und Internet bei der Identifikation von archäologisch interessanten Stätten zu helfen. Oder ich höre mir wilde Verschwörungstheorien über Jack the Ripper an.

Während ich also in der Bahn sitze, durch die Innenstadt gehe oder auf den Bus warte, immer mit halbem Ohr bei meiner Umgebung – Sicherheit geht vor! – spielt sich auf meinem Gesicht offenbar ein kompletter Film ab. Stirnrunzeln, Lachen, zusammengezogene Augenbrauen, Überraschung, Schock. Muss unglaublich interessant sein. Das sagte wenigstens eine Kollegin, die mich neulich im Vorbeifahren auf dem Gehsteig sah. Ein Pokerface besitze ich wohl wirklich nicht.

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2 Gedanken zu “Eine Geschichte ohne Worte

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