Ich bin beGEISTert

Und das gleich in mehrfacher Hinsicht. ^^

Wie ihr vielleicht schon fast so gut wie mitbekommen habt, steht der nächste Band der „Magie hinter den sieben Bergen“-Reihe bereits in den Startlöchern und trägt den wunderbaren Namen LICHTERSPUK. Ohne euch zuviel zu verraten, kann ich an dieser Stelle schon sagen: Es kommen Gespenster drin vor.

Unter anderem geht es um den Mythos der „weißen Frau“, welcher verschiedene europäische Adelshäuser heimsucht. Mir ist er vor allem aus englischen Schlössern und deutschen Sagen bekannt, aber auch die Slowakei, Österreich und die Schweiz haben ihre eigenen Geschichten über gespenstische Frauen, denen die Sonnenbräune abgeht. Meistens handelt es sich bei der „weißen Frau“ um eine Ahnin, die in der Burg spukt, in der sie gelebt hat, und deren Erscheinen Unheil ankündigt. Ich habe mir für „Lichterspuk“ ein ganz besonderes Exemplar dieser Gattung ausgeliehen, nämlich die „Witte Jüffer“. Das ist Mundart für „Weiße Jungfer“, und hier könnt ihr etwas mehr über das Original lernen.

Der Witten Jüffer bin ich selbst bis jetzt nicht begegnet, aber es gibt in meiner Familie schon die eine oder andere gruselige Anekdote. So habe ich eine – inzwischen verstorbene – Tante, die einige Jahre als Medium gearbeitet hat. Und als ich noch sehr, sehr klein war, lebten wir in einem Haus, in dem es am oberen Treppenabsatz im ersten Stock spukte: Man konnte Stimmen und Musik hören. Eigene Erinnerungen habe ich an diesen Spuk keine, aber er wird gelegentlich im Rahmen von Kaffeekränzchen oder Familientreffen ausgepackt. Damals hatten wir auch einen Babysitter, der große Spinnen wegzaubern konnte, indem er auf der Bontempi-Orgel spielte. Hach, das waren magische Zeiten!

Ob ich als erwachsener, vernünftiger Mensch an Geister glaube? Ich bin mir, ehrlich gesagt, fast sicher, dass es so etwas wie Geister gibt – auch wenn ich natürlich keine Erklärugn dafür habe, wie ihre Existenz sich erklärt oder warum jemand nach seinem Tod noch Zeit darauf verschwenden sollte, jemanden zu bespuken. Vielleicht reizt mich einfach die Vorstellung, dass es mystische Vorgänge gibt, die wir nicht ohne Weiteres erklären können, und dass es nach dem Tod für uns noch Abenteuer zu erleben gibt.

Wie steht es bei euch? Habt ihr selbst schon gruselige Abenteuer erlebt? Oder ist das alles doch nur Humbug?

Los, gebt es mir!

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