Gegensätze ziehen sich an … glaube ich

Manchmal muss es eben ein Fertiggericht sein. Lasagne zum Beispiel. Die mache ich mir am liebsten in der Mikrowelle warm wegen der schönen Käseknusperkruste. Der Mann isst sie lieber aus der Mikrowelle. Im Ofen werden ihm die Ecken zu trocken.

Ich hätte am liebsten konstant die Fenster offen. Ihm kann es in der Wohnung nicht muckelig genug sein.

Als Morgenmensch bin ich abends ab neun zu nichts mehr zu gebrauchen. Da läuft er gerade erst zu Höchstformen auf.

Ich hasse Sauce Hollandaise, er kann nicht genug davon kriegen.

Dafür findet er Tomatensauce doof, in der könnte ich baden.

Wenn ich Abends einmal sitze, passiert nichts mehr, deswegen muss ich in Bewegung bleiben. Er hingegen braucht regelmäßige Pausen, über den Tag verteilt, und danach geht es zuverlässig weiter.

Ich möchte ein Motorrad kaufen. Das hält er für eine nicht nur dumme, sondern tödliche Idee.

Ein Leben ohne Hund kann ich mir nicht vorstellen. Er hat Respekt vor Hunden.

Ich mag Urlaube, in denen man viel erlebt und sieht, und lege an einem gewöhnlichen Sightseeing-Tag schnell mal zwanzig Kilometer zurück. Er ist mehr der Langschläfer und Genießer, wenn er denn man Urlaub hat.

Diese Woche ist unser erster Kuss zwölfeinhalb Jahre her. Wenigstens in unserem Fall scheint das mit der Überschrift also zu stimmen.

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Los, gebt es mir!

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