Beobachtungen am Bildschirm

Oder eigentlich eher Beobachtungen auf der Leinwand, denn wir haben zuhause ein fast schon luxuriöses Entertainment-Center mit gigantischem Bild. Auf jeden Fall nutze ich das ganze Samstags, wie vielleicht schon bekannt, regelmäßig dazu, auf dem Sofa zu hängen und mir absurde, abstruse und sonstwie abwegige Filme anzuschauen. Dabei darf es gerne gruselig oder blutrünstig zugehen, das ist jedoch kein Muss.

Neulich also schaute ich aus einer Laune heraus In the shadow of the moon. Ein Polizist ruiniert sich sein Leben damit, nach einer mysteriösen Serienkillerin zu suchen, die mal stirbt und dann wieder da ist. Eigentlich ein interessanter Film, ich habe mich größtenteils gut unterhalten gefühlt – auch wenn man deutlich dazu sagen muss, dass die Drehbuchschreiber offenbar genau sieben Sekunden auf die wissenschaftliche Recherche verwendet haben, das schmälert den Filmspaß ein wenig. Doch dafür sind wir ja nicht hier.

Ärgerlicher fand ich in der Tat, dass sich im kompletten Film keine zwei Frauen miteinander unterhalten. Auch nicht im Hintergrund. Miteinander redende Frauen scheint es einfach nicht zu geben.

Ja, aber (ich höre es kommen) der Film wird ja aus der Perspektive eines Mannes erzählt, darum kommen Frauen nicht zentral drin vor.

Ergibt das Sinn?

Also, ich sag mal … ich lebe mein Leben sozusagen aus meiner eigenen Perspektive, quasi als Frau. Und ich sehe andauernd Männer miteinander reden. Daran kann es also nicht liegen.

Eine mindestens genau so gute Theorie wäre, dass sämtliche Statistenszenen zufällig an genau dem Tag gedreht wurden, an dem Winterschlussverkauf war. Wir Frauen müssen ja Prioritäten setzen, nicht wahr? o.o

3 Gedanken zu “Beobachtungen am Bildschirm

Los, gebt es mir!

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