Schreibt! Schreibt! Schreibt!

Neulich ging es im Nornennetz darum, welche Erfahrungen wir mit Schreibwettbewerben haben. Irgendwie habe ich komplett verpennt, mich an dem Fragefreitag zu beteiligen, dabei habe ich durchaus ein paar von diesen Wettbewerben auf dem Buckel.

Zunächst einmal muss man sie natürlich finden. Befreundete Autor*innen teilen oft, ansonsten muss man einfach in regelmäßigen Abständen das Internet durchforsten. Einige Seiten sammeln Ausschreibungen, aber auch dort muss man dann gründlich schauen – ist die noch aktuell? Ist die Ausschreibung seriös?

Dann gibt es die Vorgaben. Mindestlänge, Maximallänge, wohnst du im richtigen Bundesland? Vielleicht bist du auch zu alt, zu jung oder du hast das falsche Alter.

Und noch einmal schwieriger wird es, wenn man sich auf Ausschreibungen konzentrieren will, bei denen man die Chance auf einen nennenswerten Gegenwert hat – also alles, was mehr ist als: „Wir veröffentlichen die besten Geschichten.“ Solche Ausschreibungen gebe ich mir nur, wenn mich das Thema reizt oder potenzielle Gewinne für einen guten Zweck gespendet werden.

Trotzdem sind einige Dinge über die Jahre zusammengekommen. Mit „Der König und die Bäckerin“ habe ich einen dritten Preis in der Kategorie Märchen beim Federleicht-Schreibwettbewerb geholt und durfte an einer Gala in Berlin teilnehmen.

Ein- oder zweimal habe ich Buchpakete gewonnen.

Und am meisten überrascht hat mich, dass mir tatsächlich nicht nur einmal eine ausreichend kinderfreundliche Geschichte gelungen ist, die es in eine Anthologie geschafft hat. Normalerweise geht bei mir zu schnell zu viel zu schlimm schief, als dass man es einem Kind guten Gewissens vorlesen könnte. Aber da arbeite ich dran.

Leider habe ich nicht mehr so oft Zeit für Kurzgeschichten, wie ich mir das wünschen würde – früher hatte ich ein eigenes Kurzgeschichtenblog, könnt ihr euch das vorstellen?

Los, gebt es mir!

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