Absurde Genremischungen – vielleicht gar nicht so absurd?

Was sind die absurdesten Genremischungen, die ihr euch vorstellen könnt?

Ein Geisterwestern?

Ein utopischer Roadmovie?

Eine kindertaugliche Dystopie?

Romantik-Horror mit Science-Fiction-Elementen und Einhörnern?

Solche Mixe können funktionieren, müssen es aber nicht. Man muss genau schauen, wie man die überwiegend ungeschriebenen Genreregeln auf plausible Art miteinander vermischt. Und man läuft natürlich Gefahr, Genrefans zu enttäuschen. Aber ich persönlich finde ja Buchbeschreibungen wie „Lesbische Totenbeschwörer erforschen ein Spukhaus im Weltall“ (eigene Übersetzung, Blurb zu Gideon the Ninth) sehr verlockend. Ja, das kann grandios schiefgehen. Aber wenn die Autorin ihr Handwerk versteht, dürfte das sehr, sehr grandios sein.

 

2 Gedanken zu “Absurde Genremischungen – vielleicht gar nicht so absurd?

  1. Ein Beispiel was ich kenne ist ‚alternative Zeitlinie‘ + ‚retrofuturistische scifi‘ + ‚post-apocalypse‘, nämlich die Welt von Fallout.
    Was ich wirklich gern mal lesen würde wäre: utopischer Krimi: Während da ein Verbrechen aufgeklärt wird, wird im Hintergrund eine Welt gezeigt, die tatsächlich fortschrittlicher, sozialer, usw. ist als unsere, und der Twist ist, dass es KEINEN TWIST GIBT – es ist tatsächlich alles besser dort, keine Verschwörung, keine große Lüge, und das schlussendliche Verbrechen hat auch nichts mit Systemunzufriedenheit zu tun, sondern mit ganz banalen menschlichen Dingen, und am Ende kommt raus ‚ja auch in so einer Welt gäb es noch Probleme, aber viele die wir heute haben nicht mehr‘.

    • So etwas ähnliches habe ich in der Warteschlange … wobei natürlich nicht alles immer besser ist als heute, aber es gibt mehr Lösungen für Probleme, und mehr Akzeptanz für Dinge, die uns heute merkwürdig erscheinen. ^^

Los, gebt es mir!

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