Bildbände für die Inspiration

Für manche Leser sind Bildbände Platzverschwendung. Kein Wunder, schließlich enthalten sie kaum Wörter. Und sollte man Bilderbüchern nicht allmählich entwachsen, wenn man in die Grundschule kommt?

Vielleicht wisst ihr es schon, ich gucke nicht gern. Oder eher: Ich bin nicht primär visuell orientiert. Deswegen lese ich auch nur selten Comics Graphic Novels – ich muss mich darauf konzentrieren, nicht einfach von einer Sprechblase zur nächsten zu springen, sondern mir auch die Information in den Bildern anzuschauen und sie zu analysieren. Wenn es etwas zu lesen gibt – auch Untertitel im Film – lese ich eher, als das ich zuschaue.

Trotzdem besitze ich den einen oder anderen Bildband. Merkwürdig, oder? Meistens sind es Sammlungen von Landschaftsbildern. Ich mag eben nicht nur Wörter, sondern auch Natur. So kann ich fix mal zwischendurch für eine halbe Stunde verreisen, wenn sonst keine Auszeit drin ist – und ich hole mir Inspiration für Geschichten und Szenen.

Einer meiner liebsten Bildbände ist übrigens dieser hier: Sagenhaftes Deutschland. Eine Reise zu mythischen Orten. (Kilian Schönberger) Da Bildbände naturgemäß etwas teurer sind, bin ich entsprechend mehrere Wochen drum herumgeschlichen, ehe ich es mir gekauft habe. Seitdem blättere ich immer mal wieder darin und stelle mir vor, was sich alles an fantastischen Begebenheiten an diesen Orten zutragen könne.

Wie steht ihr zu Bildbänden? Habt ihr Favoriten? Oder doch eher verantwortungslose Platzverschwendung im heimischen Bücherregal?

Los, gebt es mir!

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