Bio oder Nicht-Bio, das ist hier die Frage

Lasst uns ein Spiel spielen. Es heißt: „Welches dieser beiden aufgeschlagenen Eier ist wohl das Bio-Ei?“

Weiße Schüssel mit zwei aufgeschlagenen Eiern: Der linke Dotter ist gelb, der rechte orange.
Ei, ei, ei, was haben wir da?

Natürlich spielen wir nicht nur zum Vergnügen. (Auflösung: Das Bio-Ei ist LINKS.) Denn ich erinnere mich, dass vor einigen Jahren in etlichen Bio-Essen-Ratgebern ein Hinweis stand: Wenn man schnell erkennen wolle, ob das Ei auf dem belegten Brötchen oder am Buffet auch wirklich bio sei, müsse man auf die Farbe achten. Bio-Eier seien kräftiger gefärbt als herkömmliche Eier.

Damals mag das gestimmt haben, allerdings lesen auch Eier-Bauern solche Ratgeber. Inzwischen wird konventionellem Hühnerfutter offenbar einfach in großen Mengen Carotin zugesetzt, damit die Eier „gesund“ und „bio“ aussehen. Was, wie ich extra für euch getestet habe, auch zu schön orangefarbener Sauce Hollandaise führt. Tatsächliche Bio-Eier hingegen sind gelb, wie es sich gehört. Sagt ja schon der Name, es heißt ja nicht „Ei-Orange“ – gell?

Diese beiden Eier kamen heute morgen jedenfalls in eine leckere Frittata mit Kichererbsen, Knoblauch und Rosmarin, als Verpflegung fürs Büro.

Los, gebt es mir!

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