Ein Gedicht!

Gedichte? Puh, nicht so meins. Mit wenigen Ausnahmen. „Die Made“ von Heinz Erhardt kann ich auswendig, und „Die Stadt“ von Thomas Storm mag ich auch. Aber oft wirken Gedichte auf mich eher prätenzios und gestelzt. Quasi überflüssig und redundant. (Und überflüssig und redundant. „Gilmore Girls“ lässt grüßen!)

Seit meiner Teenager-Zeit habe ich mich übrigens nicht mehr an Gedichten versucht, die Unterlagen aus der Zeit sind alle vernichtet – und das ist auch gut so. ^^

Habt ihr Lieblingsgedichte?

Ein Gedanke zu “Ein Gedicht!

  1. Ich entscheid das je nach Gefühl beim Lesen ob ein Gedicht mich direkt anspricht oder mir zu ‚gestelzt‘ vorkommt. Pauschal kann ich das nicht sagen. Natürlich bin ich empfänglicher für Reimformen und komische Gedichte, wie wohl die meisten.

    In der Studizeit war ich ja ab und zu auf Poetryslams. Da muss ich sagen hängt es auch sehr von der Vortragsweise ab, da können Gedichte (mit oder ohne Reimen) richtig lebendig werden, je nachdem wie gut die sie Vortragenden sind.

    Hier ein Gedicht, was ich noch aus dem Deutschunterricht kenne und wahrscheinlich nie an Relevanz verliert:

    „Gebranntes Kind“, Erich Fried

    Gebranntes Kind
    Fürchtet das Feuer
    Gebrannten Kindes Kinder
    Fürchten das Feuer nicht

    Gebrannten Kinds Kindeskinder
    Malen sich aus
    Wie schön die Großeltern brannten
    Und sammeln feurige Kohlen

    Nochmals gebranntes Kind
    Fürchtet kein Feuer mehr

    Asche ist furchtlos.

Los, gebt es mir!

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