Von Büchern und Filmen

Kennt ihr gelungene Buchverfilmungen?

Ich muss sagen … eher nicht.

Also, nicht dass alle Buchverfilmungen schlecht wären. Manche geben ordentliche Filme ab. Sogar gute, ab und zu. Aber in den meisten Fällen ist das Buch dem Film letztendlich doch überlegen. Weil man keine zeitliche Beschränkung hat – Papier ist geduldig – und weil man die Perspektive besser steuern kann, wenn man mag, weil das Innenleben der Figur deutlicher wird, wenn man will, weil man nicht auf das Budget für Special Effects achten muss …

Neulich las ich in einem Ratgeber, dass es ja viel einfacher sei, einen Roman zu schreiben, weil man mit hübschen Wörtern alles zukleistern könne, was nicht funktioniert, während bei einem Film das Publikum unmittelbar sehen könne, ob der Film gut ist oder nicht.

Dem kann ich natürlich nicht zustimmen. Oft ruht sich eine mittelmäßige oder sogar schlechte Story auf berühmten Schauspielern und teuren Special Effects aus. Oder die Schnitte sind so schnell hintereinander, dass man gar nicht mehr mitkriegt, was alles nicht funktionieren kann.

Und Bücher haben einen großen, fast schon gigantischen Vorteil: Keine Remakes. Natürlich werden Bücher von anderen Büchern (mehr oder weniger offen) inspiriert. Die Menge an Geschichten, die man erzählen kann, ist letztendlich begrenzt. Aber dieser Trend jeden halbwegs erfolgreichen Film alle fünf bis dreizehn Jahre mit einem Remake zu versehen, ist uns bei Romanen bislang größtenteils entgangen – zum Glück!

Los, gebt es mir!

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