Geschenk-Alternativen

Mehrere in naturbraunes Packpapier verpackte Päckchen auf Holzbrettern, dekoriert mit rotweißer Schnur, roten Baumkugeln und Tannenzweigen.
Foto von Mel Poole, gefunden auf Unsplash

Wird es dieses Jahr noch ein wenig enger im Portemonnaie als sonst? Und dann ist auch noch Weihnachten? Kenn ich. Deswegen habe ich in meiner Erinnerungskiste gekramt, was wir mit der Familie an Beschenkvariationen durchprobiert haben. Vielleicht ist die eine oder andere auch was für euch und erspart euch ein wenig Hektik und Heulen/Zähneklappern.

  • Preislimits für Geschenke: Es wird festgelegt, wieviel jeder max. pro Person und Geschenk ausgeben darf (z.B. 10,-/15,-/20,-). Wenn jemand unbedingt etwas verschenken möchte, das mehr kostet, kann/muss er sich mit anderen Beschenkenden zusammentun.
  • Wichteln: Anstatt dass jede jedem was schenkt, werden – ihr kennt es – die zu Beschenkenden ausgelost. Zusätzlich kann man noch ein finanzielles Limit vorgeben, damit niemand das Gefühl hat, er müsse sich jetzt aber besondere Mühe geben, um drei Geschenke zu ersetzen.
  • Man verschenkt nur Selbstgemachtes: Das ist die Stelle, an der ich immer ein wenig das Nachsehen habe, denn fast alles, was ich mache, hat mit Wörtern zu tun und verschenkt sich schlecht. Aber ich kann Kekse, Rezeptsammlungen, Gewürzmischungen, Häkelzeug, Liköre, … (Eine Variante, die ich so noch nicht probiert habe: Man verschenkt gemeinsame Erlebnisse: Gemeinsam Kochen oder gemeinsam einen Film schauen oder eine Geschichte vorlesen oder … – ihr versteht.)
  • Anstatt Staubfänger zu verschenken, geht man gemeinsam essen oder macht einen Ausflug (natürlich im nächsten Sommer oder wann immer es umweltbedingt sicher ist).
  • Man lässt den Geschenkekram ganz sein und trifft sich stattdessen (coronakonform!) zum gemeinsamen Essen, jeder bringt etwas mit. Hierbei ist es praktisch, sich ein wenig abzustimmen, sonst hat man später nur Suppe und sieben Flaschen Wein. Das ist natürlich am besten geeignet, wenn alle Beteiligten Erwachsene sind. Aber Kinder sind ja generell leichter zu beschenken und freuen sich da auch noch mehr drauf.

Wir hatten mit jeder Variante schöne Feiertage. Wichtig ist vor allem vorab gute Kommunikation und dass sich dann auch wirklich alle an die Absprachen halten. Letztendlich geht es ja nicht darum, wie groß der Papierberg ist, sondern um die schönen gemeinsamen Erinnerungen.

Und natürlich noch ein letzter Hinweis: Falls ihr doch etwas „Handfestes“ verschenken wollt, schaut euch im Freundeskreis. Vielleicht gibt es da Leute, die schöne Seifen machen oder bunte Masken nähen oder selbst Schmuck herstellen – oder auch jemanden, der phantastische Bücher geschrieben hat, die man passend signieren lassen könnte. *räusper*

Los, gebt es mir!

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