Fast hätt‘ ich’s getan …

Ein dicht gepacktes Bücherregal mit vielen verschiedenen ordentlich aufgestellten englischsprachigen Titeln, überwiegend Taschenbücher.
Foto von Ugur Akdemir, gefunden auf Unsplash

Sicher kennt ihr eines meiner liebsten Mantras: „Das Leben ist zu kurz für schlechte Bücher.“ Und mit „schlecht“ meine ich nicht objektiv schlechte Bücher, sondern die Bücher, die nicht zu mir als Leserin passen. Wenn das Lesen keinen Spaß macht und ich auch keine neuen Einblicke gewinne, ist es nicht das richtige Buch für mich. Und angesichts der Mengen an Büchern, die es bereits gibt, und all der neuen Bücher, die jedes Jahr veröffentlicht werden, wird es noch wichtiger, eine Auswahl zu treffen.

Trotzdem habe ich mich drei Wochen durch ein Buch gequält, auf das ich mich nicht gefreut habe. Erkennt man leicht daran, dass ich erst zu gut der Hälfte durch war, als ich es heute morgen endlich von meinem Kindle gelöscht habe. Das Buch war nicht schlecht geschrieben und handelte auch von genau den Dingen, die im Klappentext erwähnt waren, aber der Funke sprang einfach nicht über.

Wenn ich jetzt daran denke, was ich in der Zeit alles Hübsches hätte lesen können … ich glaube, ich muss wieder rücksichtsloser vorgehen, was die Buch-Auswahl angeht.

Wie ist es bei euch – lest ihr alles aus, was ihr einmal angefangen habt? Wie viele Chancen gebt ihr einem neuen Buch? Und was macht ihr mit Büchern, die euch nicht gefallen, wenn ihr sie erst einmal zuhause habt?

2 Gedanken zu “Fast hätt‘ ich’s getan …

  1. Das Buch, durch das ich mich wirklich hindurchgequält habe, war „Mein Kampf“ von Hitler. Ich habe das Buch gelesen, in der Hoffnung etwas mehr über diesen Typen und wie er so tickte zu erfahren. Doch das einzige was ich erfuhr, und das war mir keineswegs neu, war die grenzenlose Dummheit, mit der dieser Mensch ausgestattet war. Ganz abgesehen von dem Inhalt dieses Menschenverachtendem Machwerk, wurde dieses Buch von einem völlig ungebildetem Menschen verfasst, welcher in jedem einzelnen Satz versuchte, diese Dummheit durch geschwollene, teils gestohlene und bis zur Quälerei verschachtelte Sätze zu übertünchen.
    Ob ich es bereut habe, dieses Buch gelesen zu haben?
    Ja!
    Aber ich bin der Meinung, dieses Buch, welches man sowieso überall herunterladen kann, sollte endlich frei gegeben werden, um ein für alle Mal seinen Mythos zu zerstören!

  2. Gibt es nicht inzwischen eine offizielle Ausgabe, weil das Urheberrecht erloschen ist? Ich meine, ich hätte da vor einiger Zeit mal eine Diskussion gelesen. Irgendwie hatte ich nie das Bedürfnis, „Mein Kampf“ vollständig zu lesen, unser Geschichtslehrer hat uns in der Oberstufe einige Auszüge gezeigt. Aber es ist definitiv ein Dokument von historischer Bedeutung.

Los, gebt es mir!

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