Blick über die Schulter, Tag 1

Vielleicht habt ihr es mitbekommen, ich schreibe im Moment unheimliche Heftromane. Das ist eine besondere Form der Prokrastination, weil mein Kinderbuch sich bockig stellt – ist wohl in dem Alter, da machen die das alle. Auf jeden Fall habe ich die ersten beiden Heftromane bereits veröffentlicht – guckt ihr hier und hier – und kriege eine ungefähre Idee davon, was das bedeutet. (Bitte einmal lachen!)

Damit ihr vielleicht auch eine ungefähre Idee davon kriegen könnt, was das bedeutet, möchte ich diesen Monat meinen Arbeitsprozess bei der Arbeit an Band 3 mit euch teilen. Er ist nicht besonders glamourös oder aufregend, möglicherweise allerdings erhellend und motivierend.

Wie definiere ich für diese Gelegenheit den „Heftroman“?

  • Erscheint monatlich
  • Länge: 20.000 – 22.000 Wörter
  • Eher simple Geschichtenstruktur: Gut gegen Böse, Aussicht aufs Happy End, die Protagonisten sollten höheres Identifikationspotenzial haben
  • Kurze Kapitel, voraussichtlich 10 – 15
  • Lokaler und jahreszeitlicher Bezug (optional, aber ich mag die Idee für meine Geschichten)
  • Cover mit verbindenden Elementen

Im Wesentlichen sind Heftromane also längere Kurzgeschichten mit Kapitel-Unterteilung. Das sollte nicht so schwierig sein, oder?

Das Ding mit den Covern habe ich direkt aus dem Weg geräumt, die macht Giusy von Magical Cover für mich. Sie hat den einheitlichen Rahmen entworfen, wir haben uns auf einen Stil geeinigt und bei den letzten beiden Covern konnte ich ihr einfach ein paar Elemente nennen, die in der Geschichte vorkommen, mit denen sie dann das Bild entworfen hat. Sie versteht es hervorragend, mein Gesabbel in wunderschöne Bilder umzusetzen, und ich bin sehr verliebt. Zum Glück ist sie auch sehr spontan, und wir hoffen, dass wir den Zeitplan gemeinsam durchziehen können. (Es wäre ja so nett von mir, wenn ich ein wenig vorarbeiten würde! Oder planen!)

Wenn ich jetzt also möchte, dass meine Leser*innen das nächste Buch Anfang Mai in Händen halten, muss ich das fertige Manuskript und Cover spätestens am 27.04. bei BOD hochladen, idealerweise eher. Mir bleiben also, heute inklusive, nicht ganz vier Wochen. Tsjakka.

Einen richtigen Zeitplan habe ich nicht, das hängt von zu vielen Faktoren ab – eigentlich arbeite ich wie eine Besessene, wann immer ich die Zeit und Energie dafür habe. Bis morgen Abend will ich den Plot festgezurrt haben, und am Ende der Feiertage möchte ich Giusy die Informationen schicken, die sie für das Cover braucht (inklusive ISBN/Barcode, was bedeutet, dass ich auch das BOD-Projekt anlegen muss). Außerdem werde ich ein wenig von der freien Zeit bestimmt schon zum Schreiben nutzen und euch über den Fortschritt auf dem Laufenden halten.

Ohne euch allzu groß zu spoilern, kann ich schon verraten, dass die nächste Geschichte auf dem in coronafreien Jahren Anfang Mai stattfindenden „Rhein in Flammen“-Volksfest stattfinden soll. Das ist ein Jahrmarkt mit abschließendem Feuerwerk. Ich kenne auch schon einen Teil der Charaktere und habe eine grobe Idee, was passieren soll. Außerdem werde ich Fotos von vergangenen „Rhein in Flammen“-Besuchen heraussuchen, um mich visuell zu orientieren.

Und jetzt habe ich auch schon einen Aufruf für euch – habt ihr lustige/aufregende/traurige/… Anekdoten, die auf Jahrmärkten spielen? Vielleicht baue ich die in der Atmosphäre ein, und ihr kriegt dann eine spezielle Erwähnung in der Danksagung. Inspiriert mich! <3

Los, gebt es mir!

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