Blick über die Schulter, Tag 7

Auch heute ist nicht viel passiert. Ich kämpfe ein wenig mit der Atmosphäre und den verschiedenen Charakteren, aber ich komme langsam voran. Am Wochenende spätestens wird sich im Manuskript mehr tun. Na, ist euch vom Mit-Lesen schon langweilig? ^^

Ein Kunstgriff, an dem ich viel arbeite und mich abmühe, sind die unterschiedlichen Ausdrucksweisen verschiedener Personen. Wie jemand redet, sagt viel über den Charakter aus – soziale Herkunft, Bildung, Dialekt, … – und auch darüber, wie Leute zueinander stehen. Es macht schon einen Unterschied, ob ich jemanden mit „Ey Digga!“ begrüße – oder mit „Mein sehr verehrter Herr Minister!“ Allerdings finde ich es schwierig, Leute konstant in ihrem eigenen Ton reden zu lassen, wenn ich schreibe. Bei Beschreibungen etc. kann ich MEINEN Ton verwenden (oder einen meiner Töne), doch für die verschiedenen Charaktere ist das schwieriger. Hoffen wir, dass ich das irgendwann meistere, aber es ist noch ein weiter Weg. Und dann kommen wir zum Problem Jugendsprache – wie schreibe ich Jugendliche so, dass sie nicht komplett lächerlich klingen? Keine Ahnung. ^^

(Zum Glück gibt es die Überarbeitungsphase für genau solche Probleme.)

Ende: 4.315 Wörter

Los, gebt es mir!

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