Blick über die Schulter, Tag 22

Großaufnahme eines Manuskriptausdrucks, handschriftlich ist eingefügt: "Mehr Drama!"
Detaillierte Notizen sind sehr wichtig.

Was, meintet ihr etwa, ich hätte euch vergessen? Mitnichten! Oder mitneffen, falls euch das lieber ist. (Man reiche mir den Kaffee, vielleicht wird es dann besser.)

Es ist nur so, dass in den letzten Tagen nicht viel Aufregendes passiert ist. Das Wochenende habe ich mir freigenommen – also „frei“, ich habe ungefähr eine halbe Million anderer dringender Aufgaben erledigt – und danach habe ich den ersten Entwurf ausgedruckt und auf Papier gelesen, mit einem Stift in der Hand. Dafür habe ich meine „Grummelige alte Frau hat keine Zeit für diesen Scheiß“-Attitüde aufgesetzt, denn die ist für Überarbeitungen grandios! Das Ergebnis sind unzählige mehr oder weniger detaillierte Anmerkungen, die ich bis Anfang nächster Woche eingearbeitet haben möchte. Einige Dinge lassen sich einfach ändern, andere erfordern mehr Zerren. Und vor allem ist jetzt wichtig, dass ich mir Zeit lasse, denn davon habe ich nicht mehr viel. Das bedeutet, beim Überarbeiten muss jeder Handgriff sitzen.

Ein Ding, um das ich mir glücklicherweise wenig Sorgen machen muss, sind Rechtschreib- und Tippfehler. Klar gibt es ab und zu so Teufelchen wie den da im Bild, aber übers Manuskript verteilt habe ich bis jetzt vielleicht sechs gefunden. Ein paar kommen beim Überarbeiten garantiert noch hinzu, aber jetzt lohnt es sich wirklich, dass ich durch Bürojob und Schreiben sehr ordentlich tippen geübt habe. (Allen Regeln der Kunst folgend müsste jetzt ein Tippfehler kommen. Wartet, ich mache schnell welche. Flergleblah. Kurztüte.) Je besser der erste Entwurf ist, auch vom schnöden Handwerklichen her, desto mehr kann man sich beim Überarbeiten auf die Geschichte konzentrieren. Wird das Endergebnis fehlerfrei? Wahrscheinlich nicht. Aber fehlerarm höchstwahrhoffentlich, und das ohne Fremdkorrektorat.

Und ich habe noch eine gute Nachricht: Meine Coverfee konnte ihre Technik retten, und ich habe das dritte Cover bereits in der Tasche. Die Tage zeige ich es euch, ich bin schon wieder sehr verliebt. Dann gibt es auch den endgültigen Klappentext – wobei, ich glaube nicht, dass sich da etwas geändert hat. Werde noch ein letztes Mal drüberschauen, nur zur Sicherheit.

Stand: Müde, aber optimistisch.

Los, gebt es mir!

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