Sacken lassen

Es hilft ja gelegentlich, Dinge „sacken zu lassen“. Also zu warten, bis etwas sich etwas gesetzt/gefestigt/beruhigt hat, und dann zu schauen, was da eigentlich ist. Vor allem im Lernbereich ist das angeblich eine prima Methode.

Wer mich kennt, weiß: Da hab ich keine Geduld für.

Letztes Wochenende habe ich dann allerdings nach Mooooooonaten zum ersten Mal wieder einen kurzen Text eingelesen und dabei gemerkt – huch, ich glaube, ich bin tatsächlich besser geworden. Ob das daran liegt, dass ich das über lange Zeit gelernte etwas ruhen lassen und verinnerlichen konnte? Oder kommt es mir nur so vor, weil der Abstand zu meinen letzten stümperhafteren Aufnahmen größer ist? Bin ich vielleicht gar unkritischer, weil ich mich weniger mit der Materie beschäftigt habe, und in Wahrheit gar nicht besser geworden?

Tja, auch das wird wohl nur die Zeit zeigen. Jetzt bin ich erst einmal froh, dass ich wieder mehr Zeit für solche Aktionen habe, und freue mich darüber, dass ich das Aufnehmen tatsächlich vermisst habe.

(Das Schneiden nicht, fürchte ich – das nervt mich ähnlich hart wie das Überarbeiten meiner geschriebenen Texte. Irgendwie habe ich den Anspruch, dass all meine Wortergüsse doch bitte eigentlich im ersten Anlauf wohl gefälligst mindestens perfekt zu sein hätten, vielen Dank.)

Los, gebt es mir!

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