In Farbe. Und bunt. BOB!!!

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Gut, das war gelogen. Es ist „nur“ Andrea, mit Andrea und Bob in Händen. Und einer ganz hingerissenen Autorin. Auf jeden Fall gibt es „Andrea die Lüsterne und die lustigen Tentakel des Todes“ inzwischen als echtes Buch aus Papier beim Chaospony-Verlag zu erwerben. Das eBook folgt in Kürze, habe ich mir sagen lassen. Oder ihr schreibt mir eine eMail über GESCHICHTENQUELLE[at]GMAIL.COM und bestellt verbindlich ein signiertes Exemplar (13,90 € plus 1,50 € Versandkosten).

Der Tag auf der BuCon war übrigens schön und anstrengend und lustig und interessant und anstrengend und vor allem schön – das komplette Team Chaospony ist extrem witzig und freundlich, ich fühle mich hervorragend aufgehoben. Die Besucher waren auch sehr nett, und ich hatte die Gelegenheit, einige alte und nicht ganz so alte Freunde am Rand auf einen Kaffee zu treffen.

Für so schüchterne Menschen wie mich (lacht da wer?) ist es natürlich ein wenig schwierig, so viele Leute zu treffen, mir Gesichter und Namen zu merken und generell gesellig zu sein, aber nach einem komplett dekadent-faulen Sonntag auf dem Sofa fühle ich mich jetzt auch wieder in der Lage, Kontakt zu meinen Mitmenschen aufzunehmen.

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Noch eine wichtige Durchsage: BUCON 2017

Ihr Süßen, da ja der grandiose, fulminante, alles übertreffende Auftritt von Andrea und Bob unmittelbar bevorsteht, dachte ich mir, ihr wollt mir vielleicht noch einmal huldigen, ehe ich in die luftigen Höhen erfolgreicher internationaler Bestsellerautoren –

HALT, ZURÜCK!

Lacht da wer?

Verzeiht. Auf jeden Fall gibt es Andrea und Bob für all diejenigen, die sich beim heiterkeitsinduzierten Sturz von Bürostuhl nicht schwer verletzt haben, bereits am 14.10.2017 auf der BuCon in Dreieich käuflich zu erwerben. Und mich kriegt ihr gratis dazu – also, nur geliehen. Aber dafür bin ich überaus charmant und des Signierens sehr mächtig. (Meinen Kaffee trinke ich am liebsten schwarz.) Außerdem könnt ihr meinen Verlagskollegen Timo Koch aus der Skriptküche direkt auf die Bühne teleportiert erleben, wenn er um 14:00 h aus seinem garantiert erstklassigen Werk Aaranai vorliest. Und die anderen wertvollen Menschen vom Team Chaospony sind auch anwesend, wahlweise körperlich oder im Geiste. Eine kleine Erstübersicht an Terminen findet ihr hier, in Farbe und bunt:

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Seht ihr? Ich habe mir das nicht alles nur ausgedacht.

Und hier ist noch einmal die offizielle Pressemeldung der BuCon, komplett mit Bild:

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(Das bin NICHT ich.)

Stars der Fantasy in Dreieich – 32. Festival der phantastischen Literatur zur Frankfurter Buchmesse

Deutsche Science Fiction & Fantasy-Literatur-Szene trifft sich in Dreieich-Sprendlingen bei Frankfurt/Main zum 32. Buchmesse Convent – Kooperation mit den Bürgerhäusern Dreieich – Phantastische 64 Stunden Programm an einem Tag

Frankfurt/Dreieich. Zum 32. Mal treffen sich Fans von Science Fiction & Fantasy auf dem Buchmesse Convent (BuCon), Deutschlands führender Independent-Convention für phantastische Literatur. Dieses von der Messe unabhängige Festival des phantastischen Genres mit über 700 Besuchern findet am 14. Oktober 2017 und damit wie gewohnt parallel zur Frankfurter Buchmesse statt. „Wir mögen zwar nicht so bekannt sein, wie die große Buchmesse, aber viele der Autoren, die bei uns vor Jahren zum ersten Mal zu Gast waren, liegen heute auf den Bestsellerständern der großen Buchhandlungen“, sagt Roger Murmann vom Organisationsteam. Prominente Gäste sind Grimmepreisträger und „Bernd-das-Brot“-Erfinder Tommy Krappweis, Prof. Dr. Rudolf Simek, Herbert W. Franke, Markus Heitz, Kai Meyer, Tom Finn, Juliane Honisch, TS Orgel, Bernd Perplies, Christian Humberg und viele andere Top-Autoren der deutschsprachigen Phantastik-Szene. Ebenfalls vertreten ist die größte Science Fiction Serie der Welt, Perry Rhodan. Auf phantastischen sieben mehrstündigen Programmschienen im Bürgerhaus und seinen Nebengebäuden mit Lesungen, Präsentationen und Diskussionsrunden bieten die Veranstalter für jeden etwas. Autogramm- und Signierwünsche werden gerne (und vor allem kostenlos) erfüllt. Der Unterschied zum „großen Bruder“ Buchmesse liegt denn auch darin, dass hier Fans den Autoren auf Augenhöhe begegnen und man im lockeren Umgangston das „Du“ pflegt.

Im Foyer bieten Zeichnertische optische Kontraste und eine Kunstausstellung illustriert das geschehen.

Als besondere Ehre wurde der Buchmesse Convent im Jahr 2016 mit dem renommierten „Kurd-Laßwitz-Preis“ ausgezeichnet, welcher jährlich von Deutschlands Literaturschaffenden im phantastischen Genre vergeben wird (www.kurd-lasswitz-preis.de).

Veranstalter ist eine erfahrene Gruppe langjähriger, in der Phantastik-Szene aktiver Fans in Kooperation mit dem Science Fiction Treff Darmstadt sowie dem Jugendclub WIRIC im Bürgerverein Buchschlag e.V. und den Bürgerhäusern Dreieich.

Es wird demonstriert, das utopisch-phantastische Literatur nicht zwangsläufig trivial sein muss. Bereits George Orwell, H.G. Wells und Jules Verne boten in ihren Werken Visionen und Voraussagen, die heute zur alltäglichen Realität gehören. Und werke, wie das Fantasy-Epos „Der Herr der Ringe“ des englischen Professors J.R.R. Tolkien zählen heute zur Weltliteratur, während die Verfilmung von George R.R. Martins Meisterwerk „Game of Thrones“ Millionen TV-Zuschauer vor die Fernsehschirme zieht. Natürlich darf aber auch der unterhaltende Spannungsroman nicht fehlen. Die Veranstalter zeigen, dass trotz des aktuellen „Star Wars“-Booms das phantastische Buch nicht tot ist, sondern durch den Einsatz moderner Technik, sowie der Möglichkeiten des Internets gerade heute wieder eine ungeahnte Renaissance erlebt. Gerade in Deutschland kann Science Fiction und Fantasy im Selfpublishing-Bereich ein durchaus eigenständiges, vom anglo-amerikanischen Raum unabhängiges Profil vorweisen. Der Buchmesse Convent präsentiert die gesamte Bandbreite, vom Groschenroman bis zum bibliophilen Werk. Fan-Sein bedeutet nicht sturer Konsum, sondern kritische Auseinandersetzung mit dem Autor und seinem Werk. Wohl nirgendwo anders ist die bundesdeutsche Science Fiction- & Fantasy-Autoren & -Leserszene so lebendig, als auf dieser messeunabhängigen Traditionsveranstaltung. Kostümierte Besuchermassen wird man auf dieser literarisch orientierten Veranstaltung allerdings vergeblich suchen.

Höhepunkte der Convention ist traditionell die Verleihung des vom BuCon-Team vergebenen „BuCon-Ehrenpreises“.

Wie jedes Jahr, kommt man bereits am Freitag, den 13.10., ab 20 Uhr zum Einstimmungstreffen zusammen. Den Ort findet man auf der Homepage. Am Samstag, den 14.10., ist ab 10 Uhr Einlass. Der Eintritt beträgt an der Tageskasse 10 Euro, Ermäßigungen sind möglich. Das Ende des Convents ist für 20 Uhr vorgesehen. „Convention Center“ ist das Bürgerhaus in Dreieich-Sprendlingen, Fichtestrasse 50.

Begleitet wird die Veranstaltung von einer gut sortierten Phantastik-Börse. Zahlreiche Kleinverlage, Autoren und Buchhändler füllen jede Lücke im Bücherregal auf.

Aus dem Programm:

Tommy Krappweis und Prof.Dr. Rudolf Simek: Fantasy & Wissenschaft

Der weltweit anerkannte Fachmann für Nordische Mythologie Prof. Rudolf Simek („Lexikon der germanischen Mythologie“) und der Fantasyautor und Filmemacher Tommy Krappweis („Mara und der Feuerbringer“) erzählen auf unterhaltsame und lehrreiche Art, wie man mit wissenschaftlicher Unterstützung eine Fantasytrilogie schreiben und das Ganze auch noch verfilmen kann. Der in dieser Form wohl einzigartige Vortrag in Gestalt eines unterhaltsamen Schlagabtauschs für alle, die sich für nordische Mythologie, Germanen, Phantastik und Historie interessieren, ließ bereits den Vortragsraum auf der Role Play Convention sowie das Literaturzelt auf dem Festival Mediaval aus allen Nähten platzen und kommt nun auf den Buchmesse Convent 2017.

Kai Meyer: Die Spur der Bücher

London – eine Stadt im Bann der Bücher. Mercy Amberdale ist in Buchläden und Antiquariaten aufgewachsen. Sie kennt den Zauber der Geschichten und besitzt das Talent der Bibliomantik. Für reiche Sammler besorgt sie die kostbarsten Titel, pirscht nachts durch Englands geheime Bibliotheken.
Doch dann folgt sie der Spur der Bücher zum Schauplatz eines rätselhaften Mordes: Ein Buchhändler ist inmitten seines Ladens verbrannt, ohne dass ein Stück Papier zu Schaden kam. Mercy gerät in ein Netz aus magischen Intrigen und dunklen Familiengeheimnissen, bis die Suche nach der Wahrheit sie zur Wurzel aller Bibliomantik führt.

Matthias Pätzold: Zukunft der Raumstation – Raumstationen der Zukunft

Die Internationale Raumstation ist das größte Raumfahrtprojekt, das jemals unternommen wurde. Seit 20 Jahren befindet sich der Außenposten im All, von denen allein 14 Jahre für den Aufbau aufgewendet wurden. Zunehmende Altererserscheinungen werfen aber Fragen über ihre Zukunft auf. Über Pläne zur Lebensdauerverlängerung der ISS, sowie neue Raumstationen, wie der sogenannten cislunaren Raumstation, einer möglichen russischen Nachfolgerstation, der chinesischen Raumstation und geplanten kommerziellen Raumstationen berichtet Matthias Pätzold in diesem Vortrag.

Friedhelm Schneidewind: Das neue große Tolkien-Lexikon

J. R. R. Tolkien war nicht der erste Autor, der phantastische Literatur schrieb, und andere haben weitaus mehr Fantasy geschrieben. Doch ist er der unumstrittene Alt- und Großmeister der phantastischen Literatur, der Fantasy überhaupt erst zu einem eigenständigen Genre machte. Spätestens seit den Verfilmungen von Peter Jackson gibt es kaum jemanden, der nicht von Tolkien oder zumindest seinen Werken gehört hat. Tolkien war Sprach- und Literaturwissenschaftler, Professor in Oxford – und zugleich einer der größten Phantasten der Literaturgeschichte. Mit seiner Geschichte um Mittelerde, die Hobbits, Elben und Zwerge, um Gandalf und den »Einen Ring« schuf er einen der umfangreichsten, fantastischsten und schlüssigsten Mythen der Literatur. Tolkiens Werk bietet nicht nur spannende Geschichten, sondern eine komplette eigene Welt mit eigener Kosmogonie, eigener Religion und sogar eigenen Sprachen; die Hintergründe zu kennen und die zahlreichen Einflüsse alter Mythen zu entdecken, schafft einen zusätzlichen Reiz bei Lektüre und Filmgenuss. »Das neue große Tolkien-Lexikon«, im Dezember 2016 erschienen, ist ein Werkzeug, sich im umfangreichen Werk Tolkiens besser zurechtzufinden, Querverbindungen und Hintergründe erkennen und Einflüsse bewerten zu können. Zudem lässt sich auf den über 800 Seiten auch prima schmökern.

Markus Heitz: Wédora-Schatten und Tod

Wédora birgt noch so manches Geheimnis für die Freunde Liothan und Tomeija, die es auf magische Weise in die schwer befestigte Wüstenstadt verschlagen hat. Während Liothan in alte Gewohnheiten verfällt und sich in Wédoras Unterwelt einen Namen macht, wird Tomeija vom geheimnisumwitterten Herrscher der Stadt zur obersten Gesetzeshüterin berufen. Sie kann nicht ahnen, dass sie bald nicht nur gegen Verbrechen und mörderische Intrigen vorgehen muss, sondern auch gegen ihren Freund aus Kindheitstagen. Doch damit nicht genug: Zwei benachbarte Königreiche rüsten sich zum Krieg, und die neutrale Stadt wird gegen ihren Willen in die Feindseligkeiten verwickelt – und Liothan und Tomeija werden plötzlich zu den entscheidenden Figuren in einem mörderischen Konflikt….“

Informationen, sowie eine ausführliche Programmübersicht mit allen 64 Programmpunkten findet man im Internet unter der Adresse:

http://www.buchmessecon.de

…oder im Sozialen Netzwerk Facebook:

Fanseite: http://www.facebook.com/BuchmesseConvent
Fangruppe „BuCon-Fans“: https://www.facebook.com/groups/buconfans

Eine umfangreich Fotogalerie mit 216 Aufnahmen zum vergangenen BuCon 2016 findet man hier:

https://flic.kr/s/aHskKb2nmh

Kontakt:

Roger Murmann
Wilhelm-Leuschner-Str.17
64859 Eppertshausen
Telefon 06071/38718 bzw. 01577/3885981
e-mail: buchmessecon[at]gmx.de

oder

Christian de Ahna
Postfach 301103
63274 Dreieich
Telefon 0178/6978501
e-mail: wiric[at]gmx.net

Buchmesse Convent – Deutschlands großes Treffen für phantastische Literatur.

Wir unterbrechen unser Programm … für Urlaub

Richard und ich haben eine Abmachung: In einem Jahr darf er das große Urlaubsziel aussuchen, im nächsten bin ich dran. 2017 war mal wieder sein Jahr – er wollte etwas Entspanntes, Sonniges. Also sind wir letzte Woche für ein paar Tage mit der Hilfe von AirBerlin und AirBnB Richtung Süden gedüst. Nach Catania in Sizilien, um genau zu sein. Und heute Abend, dachte ich mir, teile ich ein paar Eindrücke mit euch.

Beispielsweise die Eindrücke von unserer Wohnung, die nur wenige Gehminuten vom Zentrum entfernt am Hang lag, in der Nähe einiger berühmter Sehenswürdigkeiten.

Oder die Eindrücke von den Dingen, die wir gegessen haben. Ein Vorteil einer Ferienwohnung ist, dass man sich relativ günstig und völlig entspannt selbst verpflegen kann. Wenn man in seinen Nahrungsmöglichkeiten ein wenig eingeschränkt ist, so wie ich, ist das ein großer Vorteil. Und man kann jederzeit im Pyjama frühstücken – im Hotel sehen die das nicht so gerne, habe ich gehört. ^^

Wir haben natürlich viel Zeit damit verbracht, einfach die Gegend auf uns wirken zu lassen.

Und da waren auch einige wirklich sehenswürdige Sehenswürdigkeiten, die wir uns angeschaut haben. Hier sind einige davon:

Eine alte Therme, die später als Kirche verwendet wurde. Es gab einige wirklich coole Kunst-Installationen:

Außerdem haben wir uns Kirchen angesehen, die in meinem Kopf alle zu einer einzigen Kirche geworden sind – verzeiht meine Unwissenheit.

Natürlich habe ich auch geschrieben, meistens morgens, wenn Richard noch geschlafen hat. Ja, mein Notebook ist eigentlich nur eine glorifizierte Schreibmaschine. Aber dafür bin ich mit Knochenblues ein gutes Stück weitergekommen.

Einen Nachmittag haben wir mit einer touristischen Bustour Richtung Norden verbracht und uns die Küste in der Nähe Catanias angeschaut.

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Den Ätna haben wir leider nur aus der Ferne gesehen – irgendwann möchte ich dort noch einen richtigen Aktivurlaub machen, mit Asche in den Schuhen und schmutzigen Füßen. Aber diesmal haben wir lieber ausgeruht.

Catania hat nicht ein, sondern gleich zwei antike Amphitheater. Eines ist relativ gut konserviert und kann besichtigt werden, das andere findet man mitten in der Stadt zum Von-außen-Anschauen. Ich finde ja, zwei sind ein bisschen dekadent.

In Catania gibt es übrigens jede Menge Statuen, und zu jeder von ihnen mindestens eine Geschichte.

Mein persönlicher Höhepunkt war übrigens eine geführte Tour durch das ehemalige Benediktinerkloster, in dem heute ein Teil der Universität untergebracht ist. Unser Tourguide war einfach hinreißend und hat alles mit Cliffhangern an den richtigen Stellen erzählt. Außerdem durfte ich eine Unbibliothek in historischen Gewölben betreten. Ich bin merkwürdig, so etwas macht mir Spaß – sogar wenn ich wahrscheinlich keines der Bücher lesen könnte. Mein Italienisch ist schon erschöpft, ehe wir zu Schimpfwörtern kommen.

Insgesamt war es auf jeden Fall ein sehr interessanter Urlaub, und wir hatten eine Menge Glück mit dem Wetter. Aber nächstes Jahr bin ich wieder dran mit aussuchen. Ich schwanke noch – Prag oder lieber Norwegen? ^^

Das Ende rückt ein Stück näher!

… denn „Knochenblues“ ist so weit, dass es in den kommenden Tagen auf die Reise zu den Testlesern geht. Und wenn die nicht allzu viel meckern, haltet ihr es im Dezember in Händen!

Das ist auch eine gute Gelegenheit, euch an die Martinsgänse und Brathähnchen zu erinnern – falls ihr irgendwelche Knochen übrig habt, wäre es großartig, wenn ihr sie mir schickt. Ein paar habe ich zwar schon …

… aber im Ernst, Knochen kann man nie genug haben. Vor allem, wenn es um ein Buchcover geht!

JETZT VORBESTELLEN!!! Andrea die Lüsterne und die lustigen Tentakel des Todes

Meine Verlegerin Sandra vom Chaos Pony Verlag hat sich die größte Mühe gegeben, und jetzt endlich-endlich-endlich könnt ihr Andrea die Lüsterne und die lustigen Tentakel des Todes vorbestellen. Das genaue Lieferdatum steht noch nicht fest, aber ich empfehle euch natürlich uneigennützig: Kauft! Kauft viel! Verschenkt Andrea und Bob an eure Familie, Freunde, den Fleischermeister, die Bäckerin, das komplette Praxiteam eures Hausarztes. Sie alle werden es euch wärmstens danken – und ich erst!!!

 

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Der Klappentext:

„Verdammt! Da freut sich Andrea eigentlich auf eine heiße Nacht mit dem Typen aus dem Supermarkt und dann findet sie stattdessen ein Alien im Keller. Dieser Oktopus für Arme spioniert doch tatsächlich die Erde aus, um eine interstellare Invasion vorzubereiten! Der hat sie doch nicht mehr alle! Das kann Andrea natürlich nicht erlauben. Glücklicherweise hält sich das Tentakelwesen selbst für einen begnadeten Komiker und träumt von einer Karriere im Fernsehen. Dafür würde er sogar seine Pläne zur Kolonialisierung der Erdenbewohner aufgeben. Andrea bleibt nur eine Wahl: Sie muss die lustigen Tentakel des Todes groß rausbringen und so die Welt retten.“

Brügge sehen … und sterben? Ein Abenteuer

Meine beste Freundin kenne ich schon ziemlich lange. Um genau zu sein, seit ungefähr zwanzig Jahren und einem Monat. Findet ihr nicht auch, dass so etwas gefeiert werden muss? So richtig auf den Putz hauen sollte man! Tja, das haben wir am vergangenen Wochenende auch gemacht. Mit einem Städtetrip nach Brügge. ^^

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Zunächst einmal brauchte ich passende Schuhe. Schick, wa?

Unsere Unterkunft fast mitten in der Stadt – und unsere Verpflegung. Wir hatten eine Küchenzeile und ein kleines Bad für uns alleine. Generell kann ich sagen, dass ich bei beiden Gelegenheiten mit AirBnB nur positive Erfahrungen gemacht habe. Vielleicht kann ich nach unserem nächsten regulären Urlaub auch andere Erfahrungen mit euch teilen (hoffentlich nicht!).

Ein erster nächtlicher Spaziergang. Die Straße könnte man kennen, offenbar ist sie in dem Film „Brügge sehen und sterben“ für ungefähr eine Sekunde zu sehen. Also nicht blinzeln! Und die Querstraße verlief direkt an einem der unzähligen malerischen Kanäle, von denen ihr gleich noch viel mehr sehen werdet.

Aber erst ging es am nächsten Morgen zu einem kleinen Rundgang in die Stadt. Ist es nicht wunder-wunderschön? Und diese putzigen Schoko-Läden überall!

Wir haben natürlich nicht nur die hübschen Auslagen bewundert. Unter anderem waren wir im Historium – das ist ein virtueller Rundgang durch die Stadt Brügge im 15. Jahrhundert, auf den Fersen des leicht enfältigen Malergesellen Jacob. Während der Vorführung habe ich keine Bilder gemacht, aber anschließend konnte man mit einem Gemälde posieren. (Es war nicht aus Schokolade.) Danach gab es einen kleinen Ausblick auf den Marktplatz von der Panorama-Terrasse aus. Und auf dem Weg nach unten kam man an der Kronleuchter-Installation „The Hangover“ vorbei. ^^

Wir schlenderten ein wenig durch die Stadt …

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… probierten die typisch belgischen Waffeln …

… und sahen uns ein paar der lokalen Attraktionen an. In der Brauerei waren wir aus Zeitgründen leider nicht, aber es roch vielversprechend.

Danach war die (nicht nur) Memling-Ausstellung im St.Janshospitaal dran. Sehr eindrucksvoll und nur minimal morbide.

Mit dem gleichen Ticket konnte man die zum Hospital gehörende altmodische Apotheke (einmal aus dem Gebäude raus, in den nächsten Eingang wieder rein, zweimal rechts) besichtigen. Das war eines meiner Highlights, ganz im Ernst. Mit Kunst habe ich es ja eigentlich nicht so.

Mit Kirchen eigentlich auch nicht. Merkt man aber diesmal gar nichts von. Wenn ich mich richtig erinnere, hat Brügge gegenwärtig 21 Kirchen. Wir haben nicht alle besichtigt – hier im Bild das Innere der Liebfrauenkirche – …

… aber schon viele. Das war die San-Salvador-Kirche, wenn ich mich richtig erinnere. Ebenfalls ziemlich beeindruckend.

Danach haben sich unsere Wege kurzfristig getrennt, denn Stephie hat Höhenangst. Ich eigentlich auch, aber den Bellfries der Stadt wollte ich mir nicht entgehen lassen.

Einige Eindrücke von dem, was man im Inneren des Turmes sehen kann.

Die Zumutung, die sie „Treppe“ nennen – 366 Stufen!

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Und die Aussicht, die einen dann für alles entschädigt. Es war ein wenig windig, die Glocken direkt über meinem Kopf ein wenig laut und mein Herzschlag auch nicht von schlechten Eltern. Runter ging zum Glück etwas leichter, trotz Gegenverkehr.

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Die Belohnung.

Natürlich waren wir mit Kirchen noch nicht durch. Die Heiligblut-Kirche ist zweigeteilt – ds hier war der untere Teil, die Kirche für die Bediensteten …

… und das der obere Teil für die „wichtigen“ Leute. Die Kanzel ist schon beeindruckend, oder?

Abends sind wir mit einer Gratis-Stadtführung mitgegangen, die auch recht spannend war. Auf dem Weg dahin haben wir noch ein wenig herumgeguckt und unter anderem dieses hübsche Haus gesehen:

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Dann ging es los, etwa 90 Minuten in entspanntem Tempo zu Fuß …

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… vorbei an der ältesten noch existierenden Mauer der Stadt …

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… und einem Haus, in dem wohl sehr gerne Kaffee getrunken wird …

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… einem ehemaligen Frauenkloster mit eigener Geistergeschichte …

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… einer Kneipe, die seit mehr als fünfhundert Jahren durchgängig betrieben wird …

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… der einzigen Kirche in Brügge, die sich in Privateigentum befindet und eine Nachbildung des Grabes Jesu in Jerusalem enthält …

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… bis zu den Windmühlen am Rand der Altstadt. Hier endete unsere Tour. Es gab die Möglichkeit, noch an einer Bierverkostung teilzunehmen, aber da hatten wir schon etwas vorbereitet:

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Den Samstag Abend haben wir mit Gesellschaftsspielen, Käse, Bier und Crackers verbracht, das war ganz gemütlich. So eine hübsche Wohnung muss ja auch etwas genossen werden, findet ihr nicht?

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Vor dem Check-Out haben wir am Sonntag Morgen noch schnell nachgeschlagen, ob wir auch nichts Wichtiges ausgelassen haben. Bis auf den Minnewaterpark haben wir aber wirklich ungefähr alles gesehen. Und da nach dem Check-Out noch so viel Tag übrig war, haben wir eine kleine Bootstour gemacht:

Auf dem Weg zum Auto, wo unser Gepäck bereits wartete, ging es noch vorbei an ein wenig Kunst …

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… einem Flohmarkt (ohne Bild, sorry!),  das Foltermuseum …

… und einer Bäckerei, auf die ich schon das ganze Wochenende über ein Auge geworfen hatte.

Das sind Baiserscheiben mit aromatisierter Sahnecreme und Nuss- oder Baiserstreuseln. In Belgien heißen Baiser übrigens Meringue, habe ich gelernt.

Und Schokolade haben wir natürlich auch gekauft.

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Letztendlich haben wir im Königin-Astrid-Park gepicknickt und dabei überlegt, was der junge Herr da oben wohl mit der Muschel macht. Dann ging es über die Autobahn etwa 340 Kilometer zurück nach Bonn …

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… wo ich schon sehnsüchtig erwartet wurde:

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„Die Rückkehr des lebenden Kissens erfüllt mich mit Genugtuung.“

Autorenwahnsinn Tag 31: Wie geht es weiter? Dein Jahresziel (und Fazit)

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Tja, wie geht es weiter? Zunächst einmal habe ich heute morgen, wie passend die Halbzeit für das aktuelle „Magie hinter den sieben Bergen“-Manuskript gefeiert: Die Hälfte der anvisierten Länge ist erreicht!  Bis Ende September hätte ich den ersten Entwurf von „Knochenblues“ gerne fertig, und idealerweise haltet ihr das vor Ende des Jahres dann in Händen. (Die letzten drei Bände will ich bis Ende 2018 fertig haben, das ist ein Mammutprojekt und nur minimal größenwahnsinnig.)

In diesem Zusammenhang möchte ich euch übrigens noch einmal darauf hinweisen, dass ich eure Knochen brauche! Muss nichts großes sein, stürzt euch bitte auch nicht in illegale Aktivitäten, aber falls ihr zufällig irgendwo einen Kaninchenkopf oder einen abgenagten Hühnerschenkel habt … es ist für die gute Sache! (Gut, alternativ haben alle Halloween-Shops geöffnet, aber wo wäre denn da der Spaß?)
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Und jetzt zum Fazit: Wie hat euch der Autorenwahnsinn gefallen? Ich muss ganz ehrlich sagen – solche Challenges muss ich nicht. Oder fandet ihr das jetzt weltbewegend? ^^