Autorenwahnsinn Tag 23: Entspannung nach dem Schreiben

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Als Ausgleich zum Schreiben, welches doch eine eher „verkopfte“ (und „verherzte“) Tätigkeit ist, betreibe ich eine Menge eher profaner und körperlicher Hobbies, je nach Laune:

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Ich backe und koche

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… gehe wandern

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… treffe Freunde (im Bild: Zu einer „Monster Movie Night“ inklusive Verkleidung) …

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… gehe laufen

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… oder verreise auch mal.

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Und unser Minigarten auf dem Balkon darf natürlich auch nicht zu kurz kommen.

Gut, ich gebe es zu. Ich bin ein unruhiges Bienchen mit Hummeln im Hintern und schreibe zur Erholung. ^^

Autorenwahnsinn Tag 22: Dein Leseplatz im Sommer

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Meistens lese ich ja in Bus und Bahn, aber wenn es mal ruhig und friedlich ist im Hause Linnemann (seeehr selten!), dann ziehe ich mich gerne auf den Balkon zurück. Der ist kaum einsehbar, schön schattig und trotz Katzennetz sehr gemütlich. Außerdem hege und pflege ich dort meinen Winz-Apfel und ein paar Kräuter (Lavendel, Minze, Eisenkraut, Petersilie, Schnittlauch). Eine kleine Rose gibt es auch, aber die ziert sich dieses Jahr ein wenig. Hach, wenn ich einen Garten hätte …IMG_6716

Autorenwahnsinn Tag 21: Pause! Womit prokrastinierst du?

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Womit ich prokrastiniere? Das ist ganz davon abhängig, wie schlimm es ist … oft hänge ich zwischendurch bei Facebook oder chatte, aber das eigentlich immer nur, wenn ich meine Gedanken für den nächsten Absatz oder das nächste Kapitel sortieren will. Wenn es ganz schlimm wird, putze ich allerdings. Ihr könnt also am Zustand unserer Wohnung immer direkt sehen, wie gut ich vorankomme. ^^

Autorenwahnsinn Tag 20: Deine neueste Autorenentdeckung

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Ich komme ja viel seltener zum Lesen, als ich gerne würde – das ist der Fluch, wenn man neben dem Schreiben noch einen Brotjob, den Haushalt und ein wenig gesundes Leben mit Sport unterbringen will. Aber ab und zu schnuppere ich doch in neue Bücher hinein, und in letzter Zeit waren tatsächlich diverse Goldstücke dabei, die ich euch nicht vorenthalten will:

  1. Auf der FeenCon habe ich mit einer Freundin zusammen Veronika Serwotka dabei zugehört, wie sie aus Wyvern vorgelesen hat – klang vielversprechend, möchte ich dringend beizeiten komplett lesen.
  2. Auf gut Glück habe ich außerdem gestern aus einer Grabbelkiste einen Thriller mitgenommen: Die Sünden meiner Väter von Liz Nugent. Der Einstieg in die Geschichte ist furios und die Stimmen der Erzähler hervorragend gemeistert.
  3. Zu guter Letzt hat Tarek Siddiqui mit Die dunklen Gründe eines der besten selbstveröffentlichten Bücher geschrieben, die ich bis jetzt in Händen hielt. Sehr empfehlenswert, und originell.

Autorenwahnsinn Tag 19: Hot! Hot! Hot! Ein heißes Zitat

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Nachdem ich etwa das erste Viertel meines aktuellen Manuskriptes damit verbracht habe, es den Leuten gut gehen zu lassen, habe ich natürlich auch genau das Richtige für euch.

Ich nahm die Schlüssel in Empfang, bedankte mich und betrachtete die Einrichtung des Zimmers, während der Concierge leise die Tür von außen ins Schloss zog. Luftige hellblaue Vorhänge bauschten sich vor einem schmalen Fenster. Ein Schrank aus honigfarbenem, sorgfältig lackiertem Holz stand in der Zimmerecke, und –
Falk legte die Hände um meine Taille und warf mich in hohem Bogen auf das schmale Bett.
Ich quietschte erschrocken.
Er warf sich neben mich und streckte sich, bis seine Hände das Kopfteil berührten. Seine Füße hingen von der Matratze. Es polterte dumpf, als seine Schuhe auf den Teppich plumpsten. Dann schlang er ein Bein um meine Taille und zog mich dichter an sich heran.
„So willst du deinen freien Tag verbringen?”, murmelte ich und presste mich dichter an ihn.
Seine Finger vergruben sich in meinem Haar. „Hast du etwa andere Pläne?” Er beugte sich vor und hauchte gegen die empfindliche Haut hinter meinem Ohr.
Ich kicherte, drehte mich in seinem Griff und ließ meine Hand über seinen Oberschenkel wandern. „Also, ein paar Minuten hätte ich schon über.”

 

Autorenwahnsinn Tag 18: Dein aktuelles Notizbuch

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Notizbücher … das ist so eine Sache. Ich habe Dutzende. Halbgefüllt, angebrochen, vollgekritzelt … es ist wie eine Sucht. Genau wie hübsches Briefpapier oder Postkarten. Aber diese beiden sind eigentlich immer in meiner Nähe: Ein altmodischer Papierkalender und mein Universallebensrettungsnotizbuch. Da kommt wirklich alles rein – Einkaufszettel, Adressen, Schreibideen, Plots, lustige Zeichnungen, mitgehörte Gespräche fremder Leute. Und so sieht das arme Ding auch aus.

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