Hurra, ein Abenteuer!!!

Hier gibt es Nägel mit Köpfen – ich fahre auf die MetropolCon!Hab sogar schon – also, „schon“ – die Tickets gekauft! Und wenn alles klappt, halte ich einen kleinen Workshop darüber, wie man seine Texte besser vorliest. Das übe ich schließlich seit mehr als zwei Jahren unter professioneller Aufsicht, und wenn ich meiner Lehrerin glauben will, bin ich gar nicht mehr so richtig ganz schlecht. Mal schauen, ob ich bis dahin auch ein professionelles Hörstück in der Welt habe, um es zu beweisen.

Abgesehen davon sind es für dieses Jahr noch gar nicht so viele Pläne – zwei Konzerte, wenn ich das richtig im Kopf habe (eines davon seit 2020 verschoben, mal schauen, ob es jetzt stattfindet), einen Familienbesuch … und ich habe dem Mann versprochen, dass wir mal wieder nach Amsterdam fahren, das ist seine Lieblingsstadt. Gut, ich würde ihm auch gerne mal Prag zeigen oder mit ihm zusammen Wien erkunden oder Koppenhagen oder … – aber wenn ihm soviel an Amsterdam liegt, machen wir das doch glatt. Ich bin schließlich eine Nette. ^^

Falls du Lust hast, schau mal auf das MetropolCon-Programm und sag mir, was ich unbedingt sehen/hören/… muss. Ich kenn doch niemanden und habe, wie üblich, so gar keinen Plan. Und natürlich bin ich gespannt, was deine Pläne für das Jahr bis jetzt sind!

Auf ein neues Neues

Hoffentlich habt ihr euch alle gut ins neue Jahr rübergerettet. Höre ich da etwa verhaltenen Optimismus? Du musst es ja wissen. Hier geht alles immer noch nicht wieder seinen geregelten Gang, aber wir nähern uns einer Art Ordnung.

Letzte Woche gab es eine weitere Beerdigung im Familienkreis. Das macht dann drei Todesfälle seit dem letzten April. Sagen wir mal so – 2022 wird mir nicht als Lieblingsjahr in Erinnerung bleiben. Ein naher Verwandter des Mannes ist kurz vor den Feiertagen gestorben, und da es sonst niemanden mehr gibt, sind er (und ich) und sein Bruder mit der Abwicklung von allem, was da kommt, beschäftigt. Ich bin ja keine Freundin von Papierkram, und dem Verwandten hätte ich noch ein langes, gemütliches Leben gewünscht, damit er seinen eigenen Papierkram erledigen kann.

Ah well.

Ganz langsam fuchse ich mich wieder in eine Schreibroutine ein, sortiere meine Handarbeits- und Mal- und Zeichensachen und entdecke unter dem ganzen Chaos meinen Schreibtisch wieder. Die „Schattenfall“-Reihe gibt es eben erst im kommenden Herbst, lässt sich nicht ändern. Ich wollte dir lieber ein gutes als ein pünktliches Buch präsentieren und hoffe, das ist auch in deinem Sinn. Wer weiß, vielleicht lerne ich bis dahin sogar noch dazu? Die Hörbuchproduktion liegt auch auf Eis, und von all den anderen Plänen und Projekten reden wir erst gar nicht. Ich bin nicht sicher, wie lange ich brauche, um meinen alten Schwung wieder zu finden. Aber ich gebe nicht auf – was wäre denn auch die Alternative? Vernünftig und alt zu sein und in einen lokalen Schützenverein einzutreten? Dann lieber auf eigene Faust Blödsinn machen.

Und jetzt hoffe ich, dass du schon deine eigenen Pläne für Blödsinn geschmiedet hast. Was, glaubst du, hat 2023 für uns in der Hinterhand?

Die Evolution einer Katze

Chantalle lebte bei einer Tierschutzorganisation, mit ehemals gebrochenem Bein, und suchte ein Zuhause. Sie hatte keine soooo guten Erfahrungen mit Menschen gemacht und war ein wenig zurückhaltend.

Graugetigerte Katze sitzt auf einer grauen Decke am Fenster und schaut sich um.

Als klar war, dass wir sie adoptieren wollten, suchten wir nach einem neuen Namen (alternativ hätten wir Kurt in Kevin umbenennen müssen). Sollte möglichst ähnlich klingen wie der ursprüngliche Name, wegen einfacherer Umgewöhnung. Der Mann verwarf Vorschläge wie Satan oder Magrat, denn es sollte ein „normaler“ Name sein.

Graugetigerte Katze schläft friedlich ausgestreckt auf dem Sofa.

Wir einigten uns auf Mara. Mara kam also zu uns und erst einmal in ein separates, katzenfreundliches Zimmer zur Eingewöhnung. Sie mochte keine schnellen Bewegungen oder lauten Geräusche, kam aber rasch zum Schmusen und spielte mit Hingabe. Bei ihrem ersten Salto in anderthalb Metern Höhe war ich, ehrlich gesagt, ein wenig überrascht.

Schwarzweißer Kater und graugetigerte Katze erkunden zusammen den Kratzbaum.

Seit Mara bei uns eingezogen ist, nennt der Mann sie übrigens liebevoll „Miss Miezifu Minimau“. Abgekürzt wird das „Fu“. Sätze wie: „Die Fu ist heute besonders anhänglich“ sind völlig logisch. (Soviel zu „normalen“ Namen.) Seine anfängliche Skepsis gegen eine Katze mit so einer medizinischen und psychologischen Vorgeschichte ist weggewischt. „Die Fu“ hat das weichste Fell von allen, ist die beste Katze und natürlich so klug und schön wie noch nie eine Katze zuvor.

Großaufnahme graugetigerte Katze. Sie schaut unbeeindruckt in die Kamera.

Und Mara? Der ist das alles egal. Sie erkennt ihre Namen (sieht man am Ohrenzucken) und hört sowieso nur, wenn es ihr in den Kram passt. Inzwischen liegt sie den ganzen Tag über dort, wo der Mann ist, und schläft meistens in unserem Bett – wobei die neue ultrakuschelige Flauschedecke auf dem Sofa harte Konkurrenz ist. Aber die kann man ja auch tagsüber vollhaaren, also keine Eile.

Unter der Schale

Winter ist Orangenzeit.

Auf einem Schreibtisch liegen eine Orange und ein rotes Schälmesser. Im Hintergrund sieht man eine altmodische Maus und einen Notizblock.
Sogar im Büro bin ich bewaffnet!

Und ich liebe Orangen! Leider ist das Schälen sehr lästig, findest du nicht?

Eine wichtige Erinnerung an meinen Großvater ist, wie er Orangen geschält hat. Keine Ahnung, ob er das oft gemacht hat. Mein Gehirn behauptet es. Und von Opa geschälte Orangen waren die besten. Gut, vielleicht hat er das nur einmal gemacht und es war völlig belanglos, wer weiß?

Erinnerungen sind seltsam. Und manchmal kann man sie gar nicht mehr verifizieren – das Gehirn ist ein berüchtigter Lügner und alle anderen Beteiligten sind schon längst an einem besseren Ort. Hawaii, zum Beispiel.

Und wenn ich heute Orangen schäle, denke ich an meinen Großvater und freue mich. Und wenn das niemand außer mir mehr nachvollziehen kann, ist das in Ordnung.

Was glaubst du, womit du anderen Leuten im Gedächtnis bleibst?

Ganz verdreht

(Achtung: Leichte Spoiler für „The Twisted Ones“ von T. Kingfisher)

Eigentlich beeindruckt Horror-Literatur mich nicht. Ich mag sie, sie unterhält mich auch, allerdings grusele ich mich nur selten.

Anfang Dezember habe ich „The Twisted Ones“ von T. Kingfisher gelesen. Es geht um Monster und Parallelwelten, ist auch sehr lesenswert. Unter anderem hört die Protagonistin Geräusche, die sich wie Spechte im Holz anhören, sich aber später als typische Monstergeräusche entpuppen. Die Monster sind aus allem möglichen Gerümpel – Knochen, Äste, Steine, Müll, … – zusammengesetzt und nicht sehr freundlich.

Die Idee fand ich spannend, die Geschichte unterhaltsam geschrieben, nur besonders gegruselt habe ich mich beim Lesen nicht – dafür gestern umso mehr.

Da war ich nämlich im Wald wandern, es wurde dunkel, ich kannte mich auch nicht so gut aus … und plötzlich hörte ich einen Specht hämmern.

Zum Glück war es bis zum Auto nicht mehr weit. 😂

Hier ist ein Entschädigungsbild von einem Pfad ins Unterholz, der garantiert in eine Parallelwelt führt (ich hab es nicht ausprobiert).

Sicht von oben auf einen schmalen Pfad, der ins Unterholz führt. Die Zweige sind kahl, das Gras vor dem Wald blassgrün und ausgetreten.
Auf meinem altersschwachen Turm habe ich mich sicher gefühlt.

Welche Geschichten oder Charaktere haben dich bis in die Realität verfolgt?

Mehr Budget-Geschenke-Tipps

Vor einigen Wochen hatte ich dir ja schon einige Tipps für Geschenke mit Budget gegeben. Selbst machen ist voll im Trend. Aber was, wenn man jetzt nur ein Talent hat?

Dann könnte man sich mit dem Freundeskreis verschwören.

Sagen wir mal, dein einziges kreatives Talent besteht darin, Teelichte auf Schildkrötenpanzer zu kleben. (Das ist ein absurdes Beispiel. Bitte nicht in die Tat umsetzen!) Und alle deine Verwandten haben letztes Jahr schon Leuchtschildkröten bekommen. Da Schildkröten recht lange leben, wenn sie nicht gerade brennen, kannst du ihnen also dieses Jahr nicht schon wieder etwas Selbstgemachtes schenken.

Oder?

Oooooder???

Sprich doch mal mit der Freundin, die Löschfledermäuse dressiert und verschenkt. Vielleicht könnt ihr tauschen. Dann löschen ihre Fledermäuse dieses Jahr bei deinen Verwandten die Leuchtschildkröten, und dank deiner Schildkröten gibt es bei ihrer Familie mal wieder etwas zum löschen, damit die kleinen Racker sich nicht langweilen.

Mit anderen Worten: Tauscht euch aus. Und das nicht nur verbal. Wer Lesezeichen häkelt, häkelt ein paar mehr und tauscht mit der Freundin, die Seifen herstellt oder Kerzen gießt. Wer malt, kann dafür vielleicht nicht so gut Kekse backen oder Pralinen herstellen. Und wer hier kann, bitte, leckere Marmelade kochen? Dafür habe ich nämlich so gar kein Talent. ^^

Viele Leute haben Hobbies, deren Endergebnis irgendwann überall in der Verwandtschaft schon bekannt ist, und sind bestimmt bereit, einander auszuhelfen. Auch so kommt man mit wenig Geld und Aufwand an schöne Geschenke, die man online nicht bestellen kann.

Und Achtung: Auch wenn es nicht auf den Pfennig ankommt – oder den Cent, den haben wir ja auch schon eine Weile – achte darauf, dass die Kooperationen fair bleiben. Schließlich wollen wir das im nächsten Jahr vielleicht wieder machen, nicht wahr?

Durchs Netz gerauscht

Großaufnahme von verschiedenen Netzen. Links ein großmaschiges, eher ausgefranstes aus einer hellen Faser, dahinter und rechts ein türkisfarbenes Netz aus dünneren Fasern mit kleineren Maschen.
Foto von Waldemar Brandt, gefunden auf Unsplash.

„Vernetzt euch“, sagt man (nicht nur, aber auch) Autor*innen und anderen Kunstschaffenden immer wieder gern. Und das klingt auch wirklich sinnvoll und nützlich. Außerdem macht es Spaß, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und zu schauen, wo man vielleicht aus den Fehlern anderer lernen könnte.

Aber ich wär doch nicht ich, wenn ich nicht ein wenig zu meckern hätte. Meiner Erfahrung nach gibt es nämlich einen Punkt der Vernetzung, an dem es bei vielen Leuten hakt: Das Teilen.

Nicht nur das Nicht-/Teilen von Keksen (auch das prangere ich an!), sondern das Weiterverbreiten von Neuerscheinungen, wichtigen Informationen, Terminen und diesen generellen Werbeschleuderposts, die man als allein schaffende Person kaum in Gang halten kann.

Woran das liegt? Keine Ahnung!

Eventuell glauben die vernetzten Personen, ihre unbedeutende digitale Präsenz wäre für die Verbreitung von solchen Posts nicht „groß“ genug.

Vielleicht wollen sie ihre eigene digitale Marke nicht optisch verwässern, indem sie Beiträge von anderen Leuten teilen.

Möglicherweise haben sie auch Sorge, ihre Abonnent*innen mit zuviel Werbung zu nerven und langfristig zu vergraulen.

Oder denken sie im Fall der Fälle einfach nicht daran?

Ich habe keine Ahnung. Und auch keine gute Lösung. Und letztendlich darf jede*r mit dem eigenen Account natürlich tun und lassen, was man will. Aber ich finde es schon schade – ich teile gern die Bücher meiner Freund*innen. Zum einen, weil ich mich für sie freue. Ich meine: Mehr Bücher! Toller Glitzerkram! Zum anderen, weil das meine mitunter etwas magere Content-Diät aufpolstert. Schließlich habe ich NICHT jede Woche ein neues Buch zu bewerben, und die, die es gibt, kennen meine Follower*innen hoffentlich alle schon. Wenn also über solche geteilte Posts nur ein weiteres Buch verkauft wird, hat sich der „Aufwand“ (ein bis drei Klicks, je nach Plattform) mindestens doppelt gelohnt.

Das ist übrigens eines der Dinge, die ich an Instagram nicht mag – man kann keine Beiträge teilen, oder höchstens mal in der Story. (Ich habe keine Zeit für Stories. Muss Abenteuer erleben!) Ach, Instagram ist eh nicht so mein Ding. Zu viele Bilder, immer dieses lästige Gezappel und Gewimmel und dann die nervige Musik, wenn man aus Versehen auf irgendwas drauftippt … und von Tiktok fange ich besser gar nicht erst an! (Alte Frau, ich weiß.)

Warte, was wollte ich sagen?

Ach ja. Vernetzt euch. Tauscht euch aus. Und wenn ihr seht, dass jemand etwas Neues hat, das der Welt dringend mitgeteilt werden sollte, tut das eure. Denkt dran – es sind nur wenige Klicks!

Dies ist ein anständiges Miezhaus!

Und das ist gelogen. Neben mir räkelt Kurt sich schamlos und präsentiert mir sein flauschiges Bäuchlein. Mara sitzt am anderen Ende des Sofas und chillt. Sie hatte einen anstrengenden Tag mit vielen Zoomies.

(„Zoomies“ nennt man es, wenn Katzen wie von der Tarantel gestochen durch die Wohnung rasen und mit weit aufgerissenen Augen auf Geister starren, die wir Menschen nicht sehen. Oder wenigstens nehme ich an, dass sie Geister sehen. Ich seh ja nichts.)

Mara ist seit zwei Wochen bei uns und hat sich gut eingelebt. Manchmal spielt sie sogar schon mit Kurt. Auf jeden Fall fressen sie gemeinsam und teilen sich auch den Kratzbaum, weil man von dort aus so gut auf die Birke mit den Elstern sehen kann.

Der Mann ist in Sorge, wie sie auf den Weihnachtsbaum reagieren wird. Schließlich ist das Internet voll von Videos von Bäumen, die mit Lametta und Kätzchen behangen sind. Ich finde diese Dekoration ganz annehmbar, muss ich gestehen. Und Mara ist durchaus eine Kletterratte – und sportlich, sie schafft aus dem Stand einen Salto in zwei Metern Höhe. Für eine Katze mit einem ehemals gebrochenen Bein eine reife Leistung.

Das wäre der Punkt, an dem ich euch mit Katzenbildern bombardiere. Aber ich denke mir, davon gibt es im Internet schon genug.

Scherz!

Bitte sehr …

Besser zu zweit (Cat Edition)

Vor einem Fenster mit herbstlichem Ausblick sitzt auf einer grauen Decke eine graugetigerte Katze und schaut vom Fenster weg. Auf dem Glas klebt ein Slogan: "Her mit dem schönen Leben!" Im Hintergrund Ablagen mit Büromaterial und bunten Steinen.

Das ist Mara. Mara hieß ursprünglich Chantalle und kommt aus dem Tierschutz. Sie hatte ein gebrochenes Bein, aber davon merkt man kaum noch etwas. Sie hatte auch Kittens, die sind leider alle tot. Mara ist etwa 18 Monate alt und wohnt jetzt bei uns.

Ein schwarzweißer Kater und eine graugetigerte Katze beschnuppern einander vorsichtig. Um sie herum gibt es Katzenzubehör: Kratzpappen, Spielzeug, eine Kuschelhöhle. Im Hintergrund steht ein Regal mit Kisten, Körben und einer Nähmaschine (unter anderem).

Kurt fand Mara am Anfang interessant, aber auch ein wenig seltsam. Wir haben sie einander vorsichtig vorgestellt.

Graugetigerte Katze schläft zusammengerollt auf einer grauen Decke. Im Hintergrund Körbe und Gläser.

Allmählich lebt Mara sich ein. Sie hat schon raus, dass man herrlich pennen kann, wenn ich am Schreibtisch sitze.

Schwarzweißer Kater liegt aufmerksam auf dem Schreibtisch. Am Rand sieht man ein Notebook, bei dem ein Schreibprogramm aufgerufen ist, und einen Block mit handschriftlichen Notizen. Im Hintergrund Ablagen mit Papier, Umschlägen etc.

Auch Kurt findet es gut, wenn ich schreibe. Er arbeitet mit, braver Kater. (Ihr glaubt doch nicht, dass ich meine Bücher alle selbst schreibe???)

Eine graugetigerte Katze und ein schwarzweißer Kater klettern gemeinsam auf einen sandfarbenen Kratzbaum, den Rücken zur Kamera. Im Hintergrund ein apfelgrüner Vorhang, am Rand einige Stofftiere.

Und wenn sie gerade nicht im Büro sind, erkunden sie gemeinsam die Wohnung und haben nur Rosinen im Kopf.

(Sämtliche Tippfehler resultieren übrigens daraus, dass Kurt gerade AUF meinen Armen VOR dem Notebook liegt und dringend schmusen muss. Er hat eine Quote zu erfüllen.)

Das war also unsere Woche, in kurz. Wir vermissen Greebo immer noch, doch Kurt hat jetzt wenigstens eine neue Gefährtin, mit der er Schabernack treiben kann, und ist ein echter Gentlekater.

Diese merkwürdigen eBooks wieder!

Ich muss kurz Werbung für den Kindle machen. Nicht nur, weil man meine Bücher auf dem ganz hervorragend lesen kann, sondern auch:

Der Mann hat mir einen neuen geschenkt. Das kam überraschend, weil ich den eigentlich nächstes Jahr selbst ersetzen wollte (nach fünf Jahren schwächelt der Akku doch ein wenig) und ihm davon nichts erzählt hatte.

UND.

Ich konnte ihn Sonntag morgen um 01:30 h (also mitten in der Nacht) und nach einigen Getränken erwachsener Natur ohne große Probleme und Schimpfereien innerhalb weniger Minuten einrichten und direkt dort weiterlesen, wo ich auf dem anderen Kindle aufgehört hatte.

Auf moosigem Untergrund liegt ein Kindle, auf dem eine Buchseite aufgeschlagen ist, schräg auf einer hellgrauen Filzhülle.

Insgesamt finde ich eBook-Reader toll. Als ich vor eeeeeeewigen Zeiten zum ersten Mal las, dass so etwas auf den Markt gebracht werden solle, war ich sofort: „Den will ich.“ Eigentlich will ich keine Technik, oder nur sehr altmodische. Wenn überhaupt. Und wir haben verschiedene Modelle ausprobiert, aber mit dem Kindle bin ich tatsächlich am glücklichsten – die Bedienung funktioniert DAU-tauglich und einwandfrei, der Akku hält wirklich lang – am Anfang habe ich immer das Kabel verlegt zwischen zwei Ladezyklen – und die Darstellung ist wirklich augenfreundlich. Inzwischen haben sie auch eine dyslexiefreundliche Schrift, die mir das Lesen sehr viel angenehmer macht.

Ja, bei manchen Büchern muss es doch das echte Papierbuch sein. Allerdings in erster Linie bei den Büchern, die ich unbedingt verleihen oder signiert haben will.

Wie hältst du das? Papier? Digital? Beides? Oder doch lieber Hörbücher?