Stadtrundgang zu „Allerseelenkinder“

Das wollte ich schon eeeewig machen und hab es bislang irgendwie immer vergessen… ein paar Bilder von Schauplätzen:

Und so sieht es unter der Brücke aus. Vor allem Nachts ein unheimlicher Ort.

Und so sieht es unter der Brücke aus. Vor allem Nachts ein unheimlicher Ort.

Die Autobahnbrücke, unter der wir den Gestaltwandlern begegnen.

Die Autobahnbrücke, unter der wir den Gestaltwandlern begegnen.

Hier in Beuel könnte man die "Göttinnengrotte" finden, wenn sie nicht nur ausgedacht wäre. Es gibt viel zu wenig Esoterikläden!

Hier in Beuel könnte man die „Göttinnengrotte“ finden, wenn sie nicht nur ausgedacht wäre. Es gibt viel zu wenig Esoterikläden!

Das Bonner Münster bei Nacht.

Das Bonner Münster bei Nacht.

Früher die Botschaft von Kongo, jetzt komplett saniert und in Luxus-Apartments umgewandelt.

Früher die Botschaft von Kongo (zumindest im Buch – in Wahrheit Nigeria), jetzt komplett saniert und in Luxus-Apartments umgewandelt.

Das Cartoon, eines meiner Lieblingscafés in der Innenstadt.

Das Cartoon, eines meiner Lieblingscafés in der Innenstadt.

Versteckt sich hier der Wandelnde Friedhof?

Versteckt sich hier der Wandelnde Friedhof?

Die Heiderhofer Idylle. Man mag gar nicht glauben, was sich hinter diesen Fassaden alles abspielt.

Die Heiderhofer Idylle. Man mag gar nicht glauben, was sich hinter diesen Fassaden alles abspielt.

Blick von Rheinufer aufs Siebengebirge.

Blick von Rheinufer aufs Siebengebirge.

Nicht so schön, dafür einprägsam - das Bonner Stadthaus.

Nicht so schön, dafür einprägsam – das Bonner Stadthaus.

Von außen stattlich anzusehen - das Universitäts-Huaptgebäude.

Von außen stattlich anzusehen – das Universitäts-Huaptgebäude.

Der Blick hinunter ins Rheintal. Hier findet ihr die "Magie hinter den sieben Bergen".

Der Blick hinunter ins Rheintal. Hier findet ihr die „Magie hinter den sieben Bergen“.

Premiere!

Gestern gab es eine kleine Premiere – ich hatte meine erste Lesung vor willigem Publikum! Also, damit meine ich, nicht vor den Katzen, die verstört in Kartons hocken und den Kopf schief legen: Warum tut sie das?

Die „Odd Fellows“ aus Koblenz hatten mich gebeten, bei ihnen in Neuwied erst eine Kurzgeschichte von mir vorzulesen, die in ihrer Anthologie veröffentlicht wurde, und dann aus meinen Büchern. Ich hab natürlich zugesagt, komplett ahnungslos, wie ich war, und hab mich dann auch nicht weiter vorbereitet, weil Arbeit und so.

Gestern nachmittag bin ich dann direkt nach der Arbeit überstürzt los, mit Kleingeld und Bücherkarton und Wasserflasche. Das einzige, was ich vergessen habe, ist natürlich die Kamera (tut mir leid!). Zum Glück war der Tag so hektisch, dass ich vorher gar keine Zeit hatte, nervös zu sein. Das kam dann auf der Autofahrt. Falls ihr gestern auf dem Weg zwischen Bonn und Neuwied also ein schmutziges Auto mit einer lauthals singenden Rothaarigen gesehen habt – das war ich.

Das Publikum war dann sehr nett, nicht zu groß, und glücklicherweise sehr interessiert. Auf Bitten las ich erst die Kurzgeschichte, über die wir dann kurz sprachen, und danach – auch angesichts der Zusammensetzung des Publikums – aus dem „Hirschkönig“. Bei der Gelegenheit stellte sich dann raus, dass ein Herr im Publikum sich brennend für Geschichte interessierte, und auch gerade für die Germanen hier am Rhein.

Fuck, dachte ich, der erzählt dir jetzt im Detail, was du alles falsch dargestellt hast.

Glücklicherweise scheine ich aber keine größeren Fehler gemacht zu haben – oder er war viel zu höflich, sie mir vorzuhalten.

Richtig gebauchpinselt fühlte ich mich dann, als eine Dame bat, ob ich nicht auch noch aus „Allerseelenkinder“ lesen wolle. Sie interessiere sich sonst nicht so sehr für Fantasy, aber eine fantastische Geschichte, die in der realen Welt spiele, das mache sie neugierig. Den Gefallen habe ich ihr dann also auch getan, und die Reaktionen waren durchweg positiv. Anschließend konnte ich einige Bücher signieren und mich noch angeregt unterhalten – über Schreiben, eReader, das Übersetzerhandwerk und südamerikanische Schriftsteller, für welche die Frau des Veranstalters eine Schwäche hat.

Leider musste ich gegen neun schon fort, um noch rechtzeitig Richard nach der Arbeitswoche am Bahnhof abzuholen, ich wäre gern noch länger geblieben. Als Dankeschön gab es dann noch zwei Flaschen Rheinwein, den ich zufällig vorher in meinem Buch schon gelobt hatte. Als erste richtige Lesung war es jedenfalls für mich eine großartige Erfahrung, und ich hoffe, dem Publikum hat es auch gefallen!

Dinge, die ich gestern gelernt habe:

  • Irgendwas vergisst man immer.
  • Wenn Leute dich zu einer Lesung einladen, sind sie tatsächlich interessiert. Hatte ich vorher so gar nicht überlegt. Ja, ich bin nicht immer die hellste.
  • Beim Laut-Lesen merkt man tatsächlich, wo es im Text noch hakt. Sollte ich nächstes Mal beim Schreiben ausprobieren und nicht erst, wenn die Exemplare fertig vor mir liegen. (Ich weiß, den Ratschlag hört man andauernd, aber manche Fehler muss man offenbar wirklich selbst machen.)

Huch?

Heute ist also Welttag des Buches? Das ist ja ganz an mir vorbeigegangen!

Sowas darf einfach nicht passieren.

Deswegen noch schnell eine Nacht-und-Nebel-Aktion: Unter allen, die diesen Post kommentieren, verlose ich nicht nur eins, sondern gleich zwei Bücher. Meine, natürlich. Als Taschenbuch. Mit Widmung. Die Verlosung läuft bis zum 01. Mai, 23:59h. Alle Kommentare, die bis dahin eingehen, landen im Lostopf.

Was ihr tun müsst? Beantwortet einfach die folgende Frage: In welcher Buchwelt würdet ihr gerne euren nächsten Urlaub verbringen – und warum?

Extrapunkte gibt es jeweils, wenn ihr bei Facebook, Twitter oder in eurem eigenen Blog auf diese Verlosung verweist. Bitte hinterlasst für jede Aktion einen eigenen Kommentar, sonst krieg ich ja nix mit! Und hinterlasst bitte einen Weg, wie ich euch kontaktieren kann, eMail oder Twitter-Account oder so.

Den glücklichen Gewinner gebe ich dann in der ersten Maiwoche bekannt. Also, an die Tasten!

Und hier noch einmal zur Erinnerung: Um diese beiden Schätzchen geht es:

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Endlich

So, nachdem ich mal wieder sporadisch vom Angesicht der Erde gerutscht bin – ist schon blöd, wenn man zuhause kein Internet hat. Wie in einem vorindustriellen Land… und die Ausreden erst, die man uns bislang aufgetischt hat! Zuerst war die Bundesnetzagentur schuld, dann waren die Leitungen marode, dann war unser Anschluss blockiert vom Anbieter der Vormieter, und der jüngste Klops: Die Telekom würde unserem Wunsch-Anbieter einfach keinen Übergabepunkt freiräumen. Außerdem habe die T* ein Recht darauf, mindestens einen Anschluss pro Haus mit einem eigenen Vertrag zu beliefern. Die Leute an den Kunden-Hotlines sollten lieber Bücher schreiben, bei soviel Kreativität!

Wie dem auch sei, ich war trotzdem nicht untätig… ab sofort könnt ihr meine beiden Bücher Der Hirschkönig und Allerseelenkinder auch als Taschenbuch erwerben. Alles mit viel Liebe und wenig Sachverstand selbst gestaltet, aber ich denke, ich bin zufrieden. Jetzt konzentriere ich mich völlig darauf, die nächsten beiden Episoden aus Helenas Leben auf den Weg zu bringen. Und alle, die sich lieber an Papier als am Bildschirm festhalten – kauft! KAUFT!

*hypnotischerkatzenblick*

„Schreibst du auch ECHTE Bücher?“

Ja, das wurde ich bereits mehrmals gefragt. Vor allem von Leuten, die sich unter enem eReader eine Art überdimensionalen Taschenrechner vorstellen.

All diesen Leuten kann ich jetzt sagen: Nach Umzug, Krankheit und diversen anderen Scherereien der letzten Monate bin ich nicht nur zurück, mit einem neuen und fast fertigen Manuskript – nein, ich plane auch eine Taschenbuch-Ausgabe, zunächst von „Allerseelenkinder“ (um einmal zu sehen, was passiert).

All diejenigen von euch, die also händeringend auf „echte“ Bücher warten, können sich schonmal freuen. Natürlich mit mehr Begeisterung als Sachverstand gemacht, aber das stört euch sicher nicht. Also, ich werde euch auf dem Laufenden halten!

Da habt ihr’s!

Allerseelenkinder - Cover

 

Jetzt ging es doch schneller als gedacht mit der Prüfung bei Amazon, also hier die tolle Neuigkeit: Mein Urban-Fantasy-Roman „Allerseelenkinder“ ist ab sofort exklusiv bei Amazon erhältlich! Ihr könnt das Buch also kaufen, herunterladen UND SOGAR LESEN!!! Ist das nicht großartig? Mensch, ich bin ganz aufgeregt…

 

Link

Aufregende Neuigkeiten

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Endlich bin ich aus der Versenkung wieder aufgetaucht, und ich bringe wichtige Fragen mit: Wer greift da nach meinem Hexenbesen? Warum bekomme ich abgetrennte Gliedmaßen in der Post? Und wozu brauche ich eine Löwenmaske?

Ihr hättet euch ja denken können, dass ich nicht einfach nur untertauche und mir einen faulen Lenz mache. Hier werden Kisten gepackt, Fenster ausgetauscht und mysteriöse grüne Heißgetränke probiert. Und zwischendrin spiele ich mit alten und neuen Wörtern.

Wer mehr erfahren will, sollte hier in den kommenden Tagen wieder reinschauen!

Auf ein Neues. Und Endspurt

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Die Feiertage sind so gut wie überstanden – und ehrlich gesagt, nach Weihnachten kann mich nichts mehr schocken. Ehrlich, Silvester UND Weltuntergang sind dagegen ein Klacks. Dieses Jahr ging alles etwas drunterer und drüberer als in den anderen Jahren, die Richard und ich zusammen gefeiert haben, und ich hatte schon am 14.12. keine Lust mehr auf den Trubel. Aber das ist ja erst einmal vorbei. Silvester feiern wir dieses Jahr auch nicht mit Familie, sondern zuhause mit ein paar guten Freunden. Kaum zu glauben, aber darauf freue ich mich sogar schon. Eigentlich mag ich keine Partys – zuviel Unruhe, zuviel aufzuräumen und zuviel Zeit, die ich nicht mit Schreiben und Lesen verbringen kann – aber wenn ich selber bestimmen kann, wie gefeiert wird und mit wem (und wenn ich dafür dem traditionellen Aufschnitt-Raclette entkomme!), ist das bestimmt ein Riesenspaß. Nur müssen wir heute schon einkaufen, denn Samstag und Montag werden die Leute sich benehmen, als ob im neuen Jahr die Lebensmittel abgeschafft würden.

Wie dem auch sei, bei einem anderen Projekt muss ich mich jetzt sehr beeilen, wenn ich meine selbstgesetzte Deadline auch einhalten will. Ursprünglich hatte ich vor, im November mein letztes Manuskript als eBook herauszubringen – nur so, um zu gucken, wie das läuft. Also wurde formatiert und getan, und dann dachte ich, ich guck mir das Ding noch einmal auf dem Kindle an. War auch ganz gut, denn anstatt der erwarteten zwei oder drei verbesserungswürdigen Stellen fand ich gleich mehrere Dutzend. Tippfehler, Wiederholungen, kleine Ungereimtheiten – alles wurde fleißig notiert und kategorisiert, und bis Silvester will ich alles im eigentlichen Manuskript korrigiert haben. Damit ihr im Januar dann endlich in den Genuss kommen könnt von „Allerseelenkinder“. Na, neugierig?