Da waren wir also federleicht…

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So sah das Ende eines tollen Abends aus. Der Dienstag Nachmittag verging mit Warten und Proben, dann gab es einen Sektempfang, und dann konnten etwa zweihundert Zuschauer sehen und hören, was professionelle Künstler aus den Gewinnertexten gemacht hatten. Vorgelesen wurden – bis auf in den kürzesten Kategorien, SMS und Brief – Auszüge aus den Texten, die musikalisch kommentiert wurden.

Die spannendste Frage für mich war natürlich den ganzen Abend über, wer in die Grube auf der Bühne fallen würde. Glücklicherweise war das nur der Akkordeonspieler während der Proben, und noch besser – ihm ist nichts passiert. Ich fand es auch toll zu hören, wie jemand anders meinen Text liest, denn in meinem Kopf macht das natürlich alles Sinn. Im Nachhinein würde ich natürlich noch das eine oder andere verbessern, aber ich denke, insgesamt kann ich zufrieden sein.

Von der After-Show-Party entfernten wir uns dann allerdings recht schnell, denn wir waren doch ziemlich müde. Außerdem hatten wri ein großartiges Hostel in Friedrichshain, in das zurückzukehren es sich mehr als lohnte. (^v^)

(Ein weiterer Tag wurde mit Entspannen und Touristenaktivitäten gefüllt, aber das erspare ich euch mal. Ihr könnt euch Berlin im Januar bestimmt vorstellen: Brandenburger Tor, Fernsehturm, Regen, Nebel.)

Hier könnt ihr übrigens noch den Fernsehbericht des RBB im Archiv sehen. Ich weiß allerdings natürlich nicht, wie lange der Link funktioniert…

Federleicht in Berlin

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Nächste Woche sind wir also (bei) Federleicht in Berlin. Klingt das nicht hübsch? Hingebracht hat uns meine Geschichte „Der König und die Bäckerin“, die den dritten Platz in der Kategorie „Märchen“ belegt hat. Ist das nicht aufregend? Jetzt müssen wir nur vorher noch schnell unser Auto kurieren lassen, das stottert im Moment ein wenig (vor Aufregung?) und soll uns doch sicher einige hundert Kilometer tragen.

Auf ein Neues. Und Endspurt

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Die Feiertage sind so gut wie überstanden – und ehrlich gesagt, nach Weihnachten kann mich nichts mehr schocken. Ehrlich, Silvester UND Weltuntergang sind dagegen ein Klacks. Dieses Jahr ging alles etwas drunterer und drüberer als in den anderen Jahren, die Richard und ich zusammen gefeiert haben, und ich hatte schon am 14.12. keine Lust mehr auf den Trubel. Aber das ist ja erst einmal vorbei. Silvester feiern wir dieses Jahr auch nicht mit Familie, sondern zuhause mit ein paar guten Freunden. Kaum zu glauben, aber darauf freue ich mich sogar schon. Eigentlich mag ich keine Partys – zuviel Unruhe, zuviel aufzuräumen und zuviel Zeit, die ich nicht mit Schreiben und Lesen verbringen kann – aber wenn ich selber bestimmen kann, wie gefeiert wird und mit wem (und wenn ich dafür dem traditionellen Aufschnitt-Raclette entkomme!), ist das bestimmt ein Riesenspaß. Nur müssen wir heute schon einkaufen, denn Samstag und Montag werden die Leute sich benehmen, als ob im neuen Jahr die Lebensmittel abgeschafft würden.

Wie dem auch sei, bei einem anderen Projekt muss ich mich jetzt sehr beeilen, wenn ich meine selbstgesetzte Deadline auch einhalten will. Ursprünglich hatte ich vor, im November mein letztes Manuskript als eBook herauszubringen – nur so, um zu gucken, wie das läuft. Also wurde formatiert und getan, und dann dachte ich, ich guck mir das Ding noch einmal auf dem Kindle an. War auch ganz gut, denn anstatt der erwarteten zwei oder drei verbesserungswürdigen Stellen fand ich gleich mehrere Dutzend. Tippfehler, Wiederholungen, kleine Ungereimtheiten – alles wurde fleißig notiert und kategorisiert, und bis Silvester will ich alles im eigentlichen Manuskript korrigiert haben. Damit ihr im Januar dann endlich in den Genuss kommen könnt von „Allerseelenkinder“. Na, neugierig?