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Oder auch: Wie ich mich an möglichst vielen Leuten gerieben und diverse andere Leute angeleckt habe.

Auf den Fotos sind unter anderem zu sehen:

Anja Bagus

J. S. Hartmann

Thorsten Hoß

Babsi

Eleonore Laubenstein

Timo Koch

Katharina Rauh

Katrin Ils

Anne Zandt

Brida Anderson

Andere Leute habe ich getroffen, aber nicht fotografiert, und ein paar Leute habe ich fotografiert, aber mein Telefon macht Faxen und die Fotos kommen dann später. Es war megaanstrengend und supertoll und überhaupt will ich natürlich wieder hin. Und ihr so?

China Lights Festival

Gestern Abend waren der Mann und ich zur Abwechslung mal wieder aus. Das wollen wir dieses Jahr öfter machen. Trotz Wind und Wetter (und vor allem Regen – im Ernst, hätten wir keine datumsgebundenen Tickets gehabt, wären wir schön kuschelig daheimgeblieben) haben wir uns das China Lights Festival im Kölner Zoo angeschaut, das noch bis zum 20.01.2019 sehr, sehr sehenswert ist.

Chinesische Künstler haben entlang des Rundwegs durch den Zoo sehr stimmungsvolle und passende Lichtskulpturen aufgestellt. Außerdem konnte man Artisten beim Sich-Verbiegen zuschauen (mein Rücken hat an der Stelle auch einen Knick, aber aus anderen Gründen!) und in den Zoorestaurants asiatische Snacks probieren (habe ich gehört, aber nicht getestet).

Natürlich ging meine Fantasie direkt mit mir durch und hat einige sehr beunruhigende Szenarios mit Geister-Armeen und in den Stoff gebannten Drachen entworfen, aber insgesamt war es ein sehr friedlicher Abend.

Aufgrund des Wetters haben wir leider nicht ganz alles gesehen, weil wir irgendwann einfach klatschnass und durchgefroren waren. Wir hoffen, dass das Festival nächstes Jahr wiederholt wird. Falls ihr nächste Woche in Köln seid, solltet ihr euch das auf jeden Fall noch fix gönnen!

Urlaub daheim

Eigentlich hatten wir dieses Jahr einen besonderen Urlaub geplant: Ich hatte Richard überredet, mit mir nach Prag zu fahren. Gut, nicht direkt „überredet“ – wir haben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, wie ein Urlaub aussehen soll, also entscheiden wir abwechselnd, und der jeweils andere hat ein Veto-Recht, falls ihm ein Ziel gar nicht passt.

Richard hat sich in den letzten Jahren ausgesucht: Mallorca, Sizilien, Amsterdam.

Ich habe ausgesucht: Island, Berlin, Luxemburg. Und halt Prag.

Leider ist dieser Urlaub nicht zustande gekommen. Es gab einfach zu viele Dinge, die nicht gepasst haben, und am Schluss haben wir entschieden, dass wir lieber einfach zu Hause bleiben, anstatt auf den letzten Drücker noch schlecht vorbereitet zu verreisen, nur um weggefahren zu sein.

So hatte ich viel Zeit, um Feengestöber fertigzumachen.

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Außerdem haben wir natürlich nicht nur auf dem Sofa gesessen und uns leidgetan. Wir waren im Wald, haben viele schlechte Filme gesehen – wir sind beide Fans von SchleFaZ – und sind auch einmal an einen nahegelegenen Eifelsee gefahren.

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Außerdem waren wir auf Pützchens Markt.

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Das Wetter hat meistens mitgespielt. Und zu guter Letzt waren wir, wie fast jedes Jahr, einen Tag in De Efteling. Das ist ein Vergnügnungspark, gut zweihundert Kilometer von Bonn entfernt. Natürlich gibt es auch das Phantasialand direkt vor unserer Haustür, aber dort konzentriert man sich in erster Linie auf Achterbahnen … und das ist explizit nicht das, woran wir den meisten Spaß haben. De Efteling ist eher für Familien ausgelegt, sehr weitläufig, mit viel Grün und allen möglichen Sorten von Fahrgeschäften auch für „langweilige“ Leute wie uns. IMG_0443

Zum Ausruhen haben wir uns zwischendurch die „Raveleijn“-Show angeschaut – Raben, Pferde, Stunts und ein riesiger feuerspeiender Drache. Sieht ziemlich cool aus, oder?IMG_0448

Tja, heute regnet es. Morgen habe ich noch einmal frei, muss mir allerdings jede Menge Papierkram vornehmen, und dann ist es erst einmal wieder vorbei mit Urlaub bis nächstes Jahr.

Drückt mir die Daumen, dass uns Prag bis dahin nicht davonläuft!

Messe, Meet und Greet – Eindrücke

Einigen fleißigen Fotografinnen sei Dank, könnt ihr euch selbst davon überzeugen, ob ich überzeugend war. Ein wenig Selbstbeweihräucherung muss ja auch mal sein. Bob kam auf jeden Fall großartig an, und auch meine Liebe zu Tentakeln wurde höchstens mit Verwunderung zur Kenntnis genommen.

Was auf der Messe geschieht, bleibt auf der Messe? Keineswegs!

Und damit das nicht nur eine leere Drohung bleibt, habe ich euch ein paar Fotos mitgebracht!IMG_8666

Das Auto vollgeladen und nette Gesellschaft auf dem Beifahrersitz.

 

Nachweis, dass ich auch gearbeitet habe – der Nornennetz-Stand direkt nach dem Aufbau und mein Namensschild in Gesellschaft von Horst, dem mysteriösen Außerirdischen.

 

Tentakel und Tassen – was man als Autor halt so braucht (die Tassen gibt es übrigens beim Chaospony Verlag … und die Tentakel? Wer weiß … )

 

Das bunte Treiben in den Hallen.

 

Wenn ich gerade nicht geguckt, gearbeitet oder Bauklötze gestaunt habe, habe ich hier in einer ruhigen Ecke gesessen und geschrieben. Was habt ihr denn gedacht? An dem Auto gab es wirklich guten Kaffee.

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Ihr habt vielleicht schon gehört – das Wetter war überraschend frisch für so kurz vor Frühlingsanfang.

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Zu guter Letzt eine Impression vom Leipziger BuchKinder-Stand, der fast direkt neben dem Stand des Nornennetzes war. Ich hätte ja gedacht, der frühe Prinz HAT einen Vogel … so kann man sich irren. ^^

 

*** UPDATE *** Hier gibt es noch den offiziellen LBM-Bericht für das Nornennetz. LINK

Nach der Lesung – Nachlese

Letzten Sonntag war es endlich so weit – ich durfte meine erste Lesung zu „Andrea die Lüsterne und die lustigen Tentakel des Todes“ halten. Veranstaltungsort war die Brettspielekneipe VOYAGER in Bonn, mit sehr netten, enthusiastischen Leuten, die mir nicht nur umsonst den Raum zur Verfügung gestellt, sondern sich auch vorab und währenddessen großartig um mich (und Bob) gekümmert haben. Unterstützung hatte ich natürlich auch, und zwar zum einen von der einzigartigen echten Andrea, die mir im Vorfeld den grandiosen Styroporbob entworfen und gebastelt hat, und zum anderen von Richard und meiner besten Freundin Stephanie, die mich ein ganzes nervöses Wochenende ertragen mussten und Sonntag Nachmittag schwere Kisten geschleppt haben, ohne sich zu beklagen. Außerdem waren meine Mutter und ihr Mann zur moralischen Unterstützung vor Ort und haben jede Menge Nervennahrung angeschleppt.

Die Lesung selbst war mit fünfundzwanzig Leuten gut besucht – die meisten Zuhörer kannte ich auch im echten Leben. Das ist ein gigantischer Vorteil, denn auf diese Weise müssen sie mich einfach mögen, egal was passiert. Trotzdem war ich erleichtert, dass die Lacher an den richtigen Stellen kamen und einige, die Bob schon kannten, auch kluge Fragen zum Buch gestellt haben – natürlich ohne zu spoilern, wofür ich wirklich dankbar bin. Die zwei Stunden, die ich angesetzt hatte, vergingen wie im Flug.

Zur Belohnung ging es am Ende mit der Familie noch ins Restaurant, Indisch essen. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Brügge sehen … und sterben? Ein Abenteuer

Meine beste Freundin kenne ich schon ziemlich lange. Um genau zu sein, seit ungefähr zwanzig Jahren und einem Monat. Findet ihr nicht auch, dass so etwas gefeiert werden muss? So richtig auf den Putz hauen sollte man! Tja, das haben wir am vergangenen Wochenende auch gemacht. Mit einem Städtetrip nach Brügge. ^^

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Zunächst einmal brauchte ich passende Schuhe. Schick, wa?

Unsere Unterkunft fast mitten in der Stadt – und unsere Verpflegung. Wir hatten eine Küchenzeile und ein kleines Bad für uns alleine. Generell kann ich sagen, dass ich bei beiden Gelegenheiten mit AirBnB nur positive Erfahrungen gemacht habe. Vielleicht kann ich nach unserem nächsten regulären Urlaub auch andere Erfahrungen mit euch teilen (hoffentlich nicht!).

Ein erster nächtlicher Spaziergang. Die Straße könnte man kennen, offenbar ist sie in dem Film „Brügge sehen und sterben“ für ungefähr eine Sekunde zu sehen. Also nicht blinzeln! Und die Querstraße verlief direkt an einem der unzähligen malerischen Kanäle, von denen ihr gleich noch viel mehr sehen werdet.

Aber erst ging es am nächsten Morgen zu einem kleinen Rundgang in die Stadt. Ist es nicht wunder-wunderschön? Und diese putzigen Schoko-Läden überall!

Wir haben natürlich nicht nur die hübschen Auslagen bewundert. Unter anderem waren wir im Historium – das ist ein virtueller Rundgang durch die Stadt Brügge im 15. Jahrhundert, auf den Fersen des leicht enfältigen Malergesellen Jacob. Während der Vorführung habe ich keine Bilder gemacht, aber anschließend konnte man mit einem Gemälde posieren. (Es war nicht aus Schokolade.) Danach gab es einen kleinen Ausblick auf den Marktplatz von der Panorama-Terrasse aus. Und auf dem Weg nach unten kam man an der Kronleuchter-Installation „The Hangover“ vorbei. ^^

Wir schlenderten ein wenig durch die Stadt …

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… probierten die typisch belgischen Waffeln …

… und sahen uns ein paar der lokalen Attraktionen an. In der Brauerei waren wir aus Zeitgründen leider nicht, aber es roch vielversprechend.

Danach war die (nicht nur) Memling-Ausstellung im St.Janshospitaal dran. Sehr eindrucksvoll und nur minimal morbide.

Mit dem gleichen Ticket konnte man die zum Hospital gehörende altmodische Apotheke (einmal aus dem Gebäude raus, in den nächsten Eingang wieder rein, zweimal rechts) besichtigen. Das war eines meiner Highlights, ganz im Ernst. Mit Kunst habe ich es ja eigentlich nicht so.

Mit Kirchen eigentlich auch nicht. Merkt man aber diesmal gar nichts von. Wenn ich mich richtig erinnere, hat Brügge gegenwärtig 21 Kirchen. Wir haben nicht alle besichtigt – hier im Bild das Innere der Liebfrauenkirche – …

… aber schon viele. Das war die San-Salvador-Kirche, wenn ich mich richtig erinnere. Ebenfalls ziemlich beeindruckend.

Danach haben sich unsere Wege kurzfristig getrennt, denn Stephie hat Höhenangst. Ich eigentlich auch, aber den Bellfries der Stadt wollte ich mir nicht entgehen lassen.

Einige Eindrücke von dem, was man im Inneren des Turmes sehen kann.

Die Zumutung, die sie „Treppe“ nennen – 366 Stufen!

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Und die Aussicht, die einen dann für alles entschädigt. Es war ein wenig windig, die Glocken direkt über meinem Kopf ein wenig laut und mein Herzschlag auch nicht von schlechten Eltern. Runter ging zum Glück etwas leichter, trotz Gegenverkehr.

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Die Belohnung.

Natürlich waren wir mit Kirchen noch nicht durch. Die Heiligblut-Kirche ist zweigeteilt – ds hier war der untere Teil, die Kirche für die Bediensteten …

… und das der obere Teil für die „wichtigen“ Leute. Die Kanzel ist schon beeindruckend, oder?

Abends sind wir mit einer Gratis-Stadtführung mitgegangen, die auch recht spannend war. Auf dem Weg dahin haben wir noch ein wenig herumgeguckt und unter anderem dieses hübsche Haus gesehen:

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Dann ging es los, etwa 90 Minuten in entspanntem Tempo zu Fuß …

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… vorbei an der ältesten noch existierenden Mauer der Stadt …

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… und einem Haus, in dem wohl sehr gerne Kaffee getrunken wird …

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… einem ehemaligen Frauenkloster mit eigener Geistergeschichte …

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… einer Kneipe, die seit mehr als fünfhundert Jahren durchgängig betrieben wird …

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… der einzigen Kirche in Brügge, die sich in Privateigentum befindet und eine Nachbildung des Grabes Jesu in Jerusalem enthält …

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… bis zu den Windmühlen am Rand der Altstadt. Hier endete unsere Tour. Es gab die Möglichkeit, noch an einer Bierverkostung teilzunehmen, aber da hatten wir schon etwas vorbereitet:

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Den Samstag Abend haben wir mit Gesellschaftsspielen, Käse, Bier und Crackers verbracht, das war ganz gemütlich. So eine hübsche Wohnung muss ja auch etwas genossen werden, findet ihr nicht?

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Vor dem Check-Out haben wir am Sonntag Morgen noch schnell nachgeschlagen, ob wir auch nichts Wichtiges ausgelassen haben. Bis auf den Minnewaterpark haben wir aber wirklich ungefähr alles gesehen. Und da nach dem Check-Out noch so viel Tag übrig war, haben wir eine kleine Bootstour gemacht:

Auf dem Weg zum Auto, wo unser Gepäck bereits wartete, ging es noch vorbei an ein wenig Kunst …

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… einem Flohmarkt (ohne Bild, sorry!),  das Foltermuseum …

… und einer Bäckerei, auf die ich schon das ganze Wochenende über ein Auge geworfen hatte.

Das sind Baiserscheiben mit aromatisierter Sahnecreme und Nuss- oder Baiserstreuseln. In Belgien heißen Baiser übrigens Meringue, habe ich gelernt.

Und Schokolade haben wir natürlich auch gekauft.

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Letztendlich haben wir im Königin-Astrid-Park gepicknickt und dabei überlegt, was der junge Herr da oben wohl mit der Muschel macht. Dann ging es über die Autobahn etwa 340 Kilometer zurück nach Bonn …

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… wo ich schon sehnsüchtig erwartet wurde:

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„Die Rückkehr des lebenden Kissens erfüllt mich mit Genugtuung.“

Absurde kleine Challenges

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Vor kurzem hatte mein Vater eine absurde kleine Challenge für mich. Ich sollte Fotos für ihn machen gehen. Von alten Motorrädern. Bei einer Ausstellung hier in Bad Godesberg. Er selbst konnte nämlich nicht herkommen, aber sehen wollte er die Ausstellung schon ganz gerne.

Als ich noch jünger war, fand ich alte Fahrzeuge extrem faszinierend. Heute tue ich das immer noch, aber ich habe leider viel zu wenig Zeit und darum fast alles vergessen, was ich jemals über Oldtimer wusste. Trotzdem bin ich letzten Freitag mit einer Freundin nach der Arbeit noch kurz an der Ausstellung vorbeigegangen, um jedes einzelne Motorrad zu fotografieren. (Keine Sorge, die Bilderflut erspare ich euch.) Extra für die Gelegenheit hatte Richard mir sogar seine gute „Immer-dabei-Kamera“ geliehen, denn Handybilder sind oft einfach nicht das Wahre. Vor allem, wenn die Linse wieder mal total zugeschmiert ist. Ahem.

Für meine private Recherche sind mir Handybilder allerdings meistens gut genug. Wenn ich einen potenziellen Ort für eine Szene besuche – möglichst noch zur passenden Jahreszeit – knipse ich, was das Zeug hält. Das hilft mir, später alles richtig zu beschreiben: Was blüht? Wo steht was? Wie fällt das Licht? Kann man die Kapelle von der Straße aus tatsächlich sehen?

Das ist auch der Grund, weswegen ich im Moment so häufig um das eine Bonner Internat herumschleiche. Die glauben bestimmt schon, ich hätte einen Knall. Aber so lange sie nicht die Polizei rufen, ist mir das egal.

Die Geschichte, für die ich diese Bilder brauche, ist übrigens beinahe fertig! Endlich!

WALDGEFLÜSTER Schauplätze

 

Es ist schon eine Weile her, dass „Waldgeflüster“ veröffentlicht wurde, aber hier sind einige Bilder von Schauplätzen. Damit ihr gucken könnt, wo die alle waren.

Ich kann übrigens nur stark empfehlen, einmal auf einem der Herbergsschiffe in Amsterdam zu nächtigen.