Wie ein Gruß aus einer anderen Zeit

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Briefe – wer kennt sie noch? Nicht diese furchteinflößende Dinger, die man vom Finanzamt kriegt, sondern schöne, persönliche, handgeschriebene Briefe. Vielleicht sogar auf hübschem Papier und in bunten Umschlägen?

Ich gestehe – ich bin ein Fan. Und ein paar Brieffreundschaften habe ich über die Jahre sogar ins Erwachsenenleben gerettet. Auf der anderen Seite der Feder sitzen sehr geduldige Leute, denen es nur wenig ausmacht, wenn ich mal wieder zwei Monate nicht zum Schreiben komme, weil das Leben so hektisch ist.

Und da wären wir auch schon beim größten gleichzeitig Vor- UND Nachteil von Briefen: Sie brauchen Zeit.

Es ist ein Luxus, sich eine Stunde hinzusetzen und in aller Ruhe, möglichst noch von Hand (nächstes Geständnis: Manchmal tippe ich meine Briefe, damit wenigstens mal wieder ein Lebenszeichen auf Reisen geht), einen persönlichen Monolog für eine konkrete andere Person zu formulieren.

Außerdem ist ein Brief immer eine Momentaufnahme. Bis er beim Empfänger angekommen ist, ist der Inhalt vielleicht schon gar nicht mehr wahr! Auch das macht ihren Reiz aus.

Nun zu euch: Hattet oder habt ihr Brieffreunde? Wie sind eure Erfahrungen mit persönlichen Briefen? Und ganz wichtig: Was sind eure Quellen für hübsches Briefpapier? Ich bin immer auf der Suche. ^^

Wo bleibt das Soziale in den Sozialen Medien???

Das ist eines meiner Schlachtfelder für dieses Jahr.

Denn ich fühle mich von den SoMe verarscht.

Ständig sehe ich Seiten von Produkten, die ich mal geliked habe. Oder Werbung. Oder Werbung von Produkten, deren Seiten ich geliked habe. Was ich nicht oder nur seltinösestens sehe, sind Beiträge von Freunden. Und da ist es egal, ob es um Facebook, Twitter oder Instagram geht. Gut, auf Twitter ist die Werbung noch(?) eher selten, aber das ist auch so schnelllebig, dass einem fix Dinge entgehen.

Also habe ich mit einem Putz angefangen.

Auf FB entlike ich jede Menge Seiten und interagiere mehr mit meinem Freundeskreis – also denjenigen, die noch nicht abgewandert sind.

Auf Instagram interagiere ich mehr, bevorzugt mit echten Personen und nicht mit Produktpflegeseiten.

Auf Twitter – ach, ich und mein großes Mundwerk. Manchmal ist das echt lesenswert.

Wo man sonst überall noch sein müsste, weiß ich gar nicht – das ist wohl eine der Gnaden des Alters. Der Mann meinte neulich, er wolle sich einen TikTok-Account machen, aber mal im Ernst … ach nö. Natürlich gibt es immer mal wieder Plattformen, die von sich selbst behaupten, DAS nächste Ding zu sein, zum Beispiel dieses Dingens von dem saudischen Prinzen, von dem vor einem Jahr oder so mal drei Tage lang jeder geschwärmt hat, um es dann nie wieder zu erwähnen.

Übrigens mag ich Postkarten sehr gerne. Das ist ja auch so ein soziales Netzwerk – man schickt Wörter und Bilder in die Welt hinaus und weiß nie, wo es ankommt und ob die Leute es lesen und was dann damit passiert. Außerdem finde ich die Idee schön, dass mein Freundeskreis nicht nur Werbung in ihren Briefkästen findet … nicht so wie in den SoMe.

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Inspirationen aus dem „echten“ Leben

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Häufig fragen Leute, was in meinen Geschichten denn „echt“ ist. Ich meine, ich habe Monster und Magie und Tentakel und Götter und Zombies und … – da wird diese Frage doch wohl noch erlaubt sein! ^^

Aber wenn ihr mitgelesen habt, wisst ihr natürlich auch schon: Schauplätze beispielsweise nehme ich oft aus dem echten Leben. Sämtliche Plätze, die Helena und Falk in und um Bonn besuchen, gibt es so oder so ähnlich auch in echt. Und auf dem Foto mit dem dramatischen Licht da oben seht ihr das Venn aus „Lichterspuk“ – die Trockenheit macht sich bemerkbar, es gibt weniger Wasser als in anderen Jahren. Und Irrlichter haben wir am Wochenende auch nicht gesehen, allerdings waren wir auch tagsüber da. Stattdessen sind wir der winzigsten aller Kröten begegnet. Die wollte auch nicht mit uns reden – vielleicht hatte sie Angst, wir verwandeln sie in einen Menschen, und plötzlich muss sie Papiere beantragen oder so.

Einige Cafés und Kneipen, die ich mag, habe ich auch als Schauplätze verwendet. Im „Cartoon“ („Allerseelenkinder“) war ich als Studentin häufiger – und müsste dringend mal wieder hin. Die brasilianische Cocktailbar gibt es auch, einige von euch kennen sie vielleicht inzwischen sogar aus eigener Erfahrung.

Bei Personen bin ich vorsichtiger mit dem „Leihen“. Andrea bildet da die große Ausnahme, aber mit ihr war das auch abgesprochen. Sie findet es cool, ihren eigenen Roman zu haben. Manchmal bin ich versucht, lästige Leute in Leichen zu verwandeln, aber auch da übe ich mich meistens in Zurückhaltung. Und Haustiere … das wäre eigentlich noch eine Idee. Wenn es sich einmal anbietet, stelle ich euch vielleicht Max vor, der war toll. <3

Einmal mit Profis, bitte!

Einige Sätze, wie man sie im oder rund ums Büro hören könnte:

„Das ist keine Frau! Das sind drei gestapelte Hühner mit gemachten Titten!“

„Süße … ich würde dich in der Tiefgarage in die fiese Pfütze schubsen, aber ansonsten bin ich Profi.“

„Deinen Stil beschreibt man am besten mit dem Satz: ‚Jetzt ist es auch egal.'“

„Der Betrieb auf dem Flughafen Köln-Bonn wurde wegen der Schneemassen teilweise eingestellt.“ – „Hoffentlich passiert das nicht, wenn ich im Juni nach Manchester will.“

„Deswegen können wir keine Kinder kriegen – wir wissen gar nicht, wie man sie serviert.“

(Ich liebe meine Kolleginnen.)

Rieseneichhörnchen greifen Dublin an!!!

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Beweis!!!

Habe ich eure Aufmerksamkeit? Sehr gut. Dann kommt hier der obligatorische „Ätsch, ich war im Urlaub und ihr nicht!“-Post mit gefühlt einer Million Fotos, von denen die meisten eigentlich nur für die Teilnehmer interessant sind. Ich verspreche, ich mache es so kurz und schmerzlos wie möglich. Mit anderen Worten: Keine detaillierte Auflistung der Dinge, die wir getan/gesehen/gegessen/getrunken haben.

Natürlich das Kleingedruckte vorab: Meine beste Freundin Stephanie und ich wollten nach Irland, seit wir einander kennen. Und nach 21 Jahren war es dann endlich so weit. Eigentlich hätten wir den Trip lieber im Jubiläumsjahr unternommen, aber da hatten wir kein gemeinsames langes Wochenende zur freien Verfügung. Wir sind insgesamt etwa 75 Kilometer zu Fuß gegangen, haben geschätzt ALLES gesehen und uns sehr amüsiert. Im Folgenden eine thematische Sortierung.

Die Unterkunft.

Die Kunst.

Die Gebäude.

Die Natur.

 

Die Kirchen.

Die Sehenswürdigkeiten.

Die Details.

Last but not least: Die Ente.

Tja, und falls ihr es doch genauer wissen wollt: Wir waren von Donnerstag Abend bis Sonntag Morgen vor Ort und haben uns aus Zeitgründen im Wesentlichen auf die Stadt beschränkt. Es gibt an Wirklich. Jeder. Verdammten. Ecke. Eine. Kirche. Kein Wunder, dass einige von ihnen friedlich zerfallen. Würde ich auch tun. Außerdem wird überall der irischen Schriftsteller und der Freiheitskämpfer gedacht. Und es gibt viele verschiedene Sorten verdammt gutes Bier.

Mein persönliches Highlight war die Chester-Beatty-Sammlung beim Dublin Castle und den Dublin Gardens (da habe ich die hübschen Blüten fotografiert), mit etlichen alten, liebevoll restaurierten Büchern und Handschriften. Die war tatsächlich noch besser als das Book of Kells und die „Old Library“ am Trinity College. Außerdem haben wir uns bei der Ghostbus-Tour unglaublich amüsiert. Und die grandiosen Landschaftsaufnahmen stammen von der Halbinsel Howth – mir war gar nicht bewusst, dass das Grün auf solchen Aufnahmen überwiegend Farne sind. Wieder was gelernt. Eine Menge Dinge (’nen Abend im Pub, die Besichtigung der Guiness-Brauerei, … ) haben wir gar nicht geschafft, obwohl wir wirklich von Morgens bis Abends auf den Beinen waren.

Jetzt überlegen wir natürlich, was unser nächstes Abenteuer werden soll. Hoffen wir, dass es nicht wieder 21 Jahre dauert. Aber wir kriegen ja allmählich Übung. ^^

 

Brügge sehen … und sterben? Ein Abenteuer

Meine beste Freundin kenne ich schon ziemlich lange. Um genau zu sein, seit ungefähr zwanzig Jahren und einem Monat. Findet ihr nicht auch, dass so etwas gefeiert werden muss? So richtig auf den Putz hauen sollte man! Tja, das haben wir am vergangenen Wochenende auch gemacht. Mit einem Städtetrip nach Brügge. ^^

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Zunächst einmal brauchte ich passende Schuhe. Schick, wa?

Unsere Unterkunft fast mitten in der Stadt – und unsere Verpflegung. Wir hatten eine Küchenzeile und ein kleines Bad für uns alleine. Generell kann ich sagen, dass ich bei beiden Gelegenheiten mit AirBnB nur positive Erfahrungen gemacht habe. Vielleicht kann ich nach unserem nächsten regulären Urlaub auch andere Erfahrungen mit euch teilen (hoffentlich nicht!).

Ein erster nächtlicher Spaziergang. Die Straße könnte man kennen, offenbar ist sie in dem Film „Brügge sehen und sterben“ für ungefähr eine Sekunde zu sehen. Also nicht blinzeln! Und die Querstraße verlief direkt an einem der unzähligen malerischen Kanäle, von denen ihr gleich noch viel mehr sehen werdet.

Aber erst ging es am nächsten Morgen zu einem kleinen Rundgang in die Stadt. Ist es nicht wunder-wunderschön? Und diese putzigen Schoko-Läden überall!

Wir haben natürlich nicht nur die hübschen Auslagen bewundert. Unter anderem waren wir im Historium – das ist ein virtueller Rundgang durch die Stadt Brügge im 15. Jahrhundert, auf den Fersen des leicht enfältigen Malergesellen Jacob. Während der Vorführung habe ich keine Bilder gemacht, aber anschließend konnte man mit einem Gemälde posieren. (Es war nicht aus Schokolade.) Danach gab es einen kleinen Ausblick auf den Marktplatz von der Panorama-Terrasse aus. Und auf dem Weg nach unten kam man an der Kronleuchter-Installation „The Hangover“ vorbei. ^^

Wir schlenderten ein wenig durch die Stadt …

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… probierten die typisch belgischen Waffeln …

… und sahen uns ein paar der lokalen Attraktionen an. In der Brauerei waren wir aus Zeitgründen leider nicht, aber es roch vielversprechend.

Danach war die (nicht nur) Memling-Ausstellung im St.Janshospitaal dran. Sehr eindrucksvoll und nur minimal morbide.

Mit dem gleichen Ticket konnte man die zum Hospital gehörende altmodische Apotheke (einmal aus dem Gebäude raus, in den nächsten Eingang wieder rein, zweimal rechts) besichtigen. Das war eines meiner Highlights, ganz im Ernst. Mit Kunst habe ich es ja eigentlich nicht so.

Mit Kirchen eigentlich auch nicht. Merkt man aber diesmal gar nichts von. Wenn ich mich richtig erinnere, hat Brügge gegenwärtig 21 Kirchen. Wir haben nicht alle besichtigt – hier im Bild das Innere der Liebfrauenkirche – …

… aber schon viele. Das war die San-Salvador-Kirche, wenn ich mich richtig erinnere. Ebenfalls ziemlich beeindruckend.

Danach haben sich unsere Wege kurzfristig getrennt, denn Stephie hat Höhenangst. Ich eigentlich auch, aber den Bellfries der Stadt wollte ich mir nicht entgehen lassen.

Einige Eindrücke von dem, was man im Inneren des Turmes sehen kann.

Die Zumutung, die sie „Treppe“ nennen – 366 Stufen!

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Und die Aussicht, die einen dann für alles entschädigt. Es war ein wenig windig, die Glocken direkt über meinem Kopf ein wenig laut und mein Herzschlag auch nicht von schlechten Eltern. Runter ging zum Glück etwas leichter, trotz Gegenverkehr.

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Die Belohnung.

Natürlich waren wir mit Kirchen noch nicht durch. Die Heiligblut-Kirche ist zweigeteilt – ds hier war der untere Teil, die Kirche für die Bediensteten …

… und das der obere Teil für die „wichtigen“ Leute. Die Kanzel ist schon beeindruckend, oder?

Abends sind wir mit einer Gratis-Stadtführung mitgegangen, die auch recht spannend war. Auf dem Weg dahin haben wir noch ein wenig herumgeguckt und unter anderem dieses hübsche Haus gesehen:

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Dann ging es los, etwa 90 Minuten in entspanntem Tempo zu Fuß …

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… vorbei an der ältesten noch existierenden Mauer der Stadt …

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… und einem Haus, in dem wohl sehr gerne Kaffee getrunken wird …

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… einem ehemaligen Frauenkloster mit eigener Geistergeschichte …

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… einer Kneipe, die seit mehr als fünfhundert Jahren durchgängig betrieben wird …

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… der einzigen Kirche in Brügge, die sich in Privateigentum befindet und eine Nachbildung des Grabes Jesu in Jerusalem enthält …

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… bis zu den Windmühlen am Rand der Altstadt. Hier endete unsere Tour. Es gab die Möglichkeit, noch an einer Bierverkostung teilzunehmen, aber da hatten wir schon etwas vorbereitet:

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Den Samstag Abend haben wir mit Gesellschaftsspielen, Käse, Bier und Crackers verbracht, das war ganz gemütlich. So eine hübsche Wohnung muss ja auch etwas genossen werden, findet ihr nicht?

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Vor dem Check-Out haben wir am Sonntag Morgen noch schnell nachgeschlagen, ob wir auch nichts Wichtiges ausgelassen haben. Bis auf den Minnewaterpark haben wir aber wirklich ungefähr alles gesehen. Und da nach dem Check-Out noch so viel Tag übrig war, haben wir eine kleine Bootstour gemacht:

Auf dem Weg zum Auto, wo unser Gepäck bereits wartete, ging es noch vorbei an ein wenig Kunst …

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… einem Flohmarkt (ohne Bild, sorry!),  das Foltermuseum …

… und einer Bäckerei, auf die ich schon das ganze Wochenende über ein Auge geworfen hatte.

Das sind Baiserscheiben mit aromatisierter Sahnecreme und Nuss- oder Baiserstreuseln. In Belgien heißen Baiser übrigens Meringue, habe ich gelernt.

Und Schokolade haben wir natürlich auch gekauft.

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Letztendlich haben wir im Königin-Astrid-Park gepicknickt und dabei überlegt, was der junge Herr da oben wohl mit der Muschel macht. Dann ging es über die Autobahn etwa 340 Kilometer zurück nach Bonn …

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… wo ich schon sehnsüchtig erwartet wurde:

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„Die Rückkehr des lebenden Kissens erfüllt mich mit Genugtuung.“

Unmoralische Charakterübung ^^

Wenigstens kann ich mich in diesem Fall damit rausreden, dass das alles nur der Erprobung meiner schriftstellerischen Fähigkeiten dient.

Ich habe einen Ex. Mit dem bin ich noch befreundet, aber wir haben nur sporadischen Kontakt.

Seit etwa einem Jahr habe ich eine neue Telefonnummer, die er bis zum letzten Wochenende nicht kannte.

Eine gemeinsame Freundin hatte mir seine aktuelle Nummer vor ein paar Wochen (mit seinem Einverständnis, das ist wichtig!) gegeben.

Was macht eine gute Schriftstellerin also an einem langweiligen Freitag Abend? Sie führt besagten Ex aufs Glatteis. Und das tut sie nicht einfach durch anonyme SMS, sondern indem sie einen detaillierten Charakter entwirft – der dann anonyme SMS verschickt. Dazu muss natürlich genau ausgeklügelt werden, was das für eine Person ist. Und wie man das mittels SMS kommuniziert. Ich sag euch, da steckt mehr Arbeit hinter, als man meinen könnte! Aber das Ergebnis hat sich gelohnt. Ich erspar euch den kompletten Blödsinn, der zwei Tage gedauert hat, aber es fing so an:

Ich: „hey süsser erinnerst du dich an mich ?“

Er: „Etwas mehr Info bitte ?? habe deine Nr nicht… neues Handy“

Ich: „wasn das für ne blöde ausrede ?“

Und es endete wie folgt:

Er: „Wer bist du?“

Ich: „und warum ? könnte dir ein bild von meiner pussy schicken dann weisstes bestimmt“

Er: „Ok“

An dieser Stelle dachte er wahrscheinlich, er hätte einen Glückstreffer gelandet.

Ich: „is aber nicht rasiert.“

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Da dämmerte ihm dann allmählich, dass die unbekannte Person mit beschränkter Syntax und einer Vorliebe für Computerspiele und illegale Substanzen wohl nicht real ist. Ja, meine Lieben, ich hab schamlos gelogen! Alles im Namen der Kunst, versteht sich…

(Ahem.)

Elfen und Island und Blumen und Musik

Das sind einige der Dinge, die mich in letzter Zeit beschäftigen.

Island, weil meine neue Antagonistin daher kommt. Sie heißt Lilja, ist ziemlich hart im Nehmen und hat nur vielleicht einen kleinen Sprung in der Schüssel.

Elfen wegen Islands Bezug zu Naturgeistern – ich bin sicher, das wird noch praktisch. Auch wenn die Elfen, die Liljas Gedankenwelt bevölkern, wohl nicht pastellfarben sind.

Blumen wegen des fröhlichen Gemüts meiner Protagonistin Anna. Die im Verlauf der Geschichte merkt, dass man mit Licht und Liebe nicht immer weiter kommt.

Und Musik, weil ich ja nicht nur schreiben kann. Deswegen war ich am Wochenende mit meiner Lieblings-Freundin in Hannover auf dem vielleicht einzigen Fury-in-the-Slaughterhouse-Reunion-Konzert (mit Tusq, Revolverheld und Cäthe als Vorbands). An 22. Juni geht es zu Bon Jovi nach Köln, und eine Woche später dann zu den Toten Hosen. Man gönnt sich ja sonst nichts, gell?

Bonner Benefizlauf – Beweisbilder

 

Heute fand der Bonner Benefizlauf statt, und alles in allem war es ein schönes Event. 500m-Runden, zugunsten des ambulanten Kinder-Hospiz-Dienst Bonn. Die Organisation war stimmig, Moderator und Atmosphäre gut. Wir waren nur da, um jeder unsere zehn Runden (also fünf Kilometer) zu laufen, und das haben wir dann auch getan. Nicht einmal das Wetter konnte uns die Stimmung verhageln.

So sah das anschließend aus:

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Das bin ich, rot und verschwitzt. Natürlich fiel uns erst am Auto ein, dass wir Beweisbilder brauchen. ^^

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Mein Lieblingsmann Richard.

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Und meine Freundin und Kollegin Andrea, die sich von mir aus welchen Gründen auch immer als überzeugte Nichtläuferin zu dieser Aktion hat hinnörgeln lassen. Dass sie ihre zehn Runden durchgezogen hat, freut mich dann auch besonders. Aber was erwarten wir auch sonst von einer Superheldin?