Die Macht der Gewohnheit

Gerade im Moment, wo sich so viele Dinge ändern, sind Gewohnheiten etwas Merkwürdiges. Ich meine, in meinem Alltag ändert sich gar nicht soviel – noch müssen wir ins Büro, in den Wald darf man auch noch und ich schreibe sowieso allein zuhause. Für mich fallen die Fitnessstudiotermine und ein bis zwei Treffen mit Freunden aus, aber es gibt so viele Dinge zu erledigen, dass mir das bis jetzt noch gar nicht auffällt. Vielleicht braucht mein Gehirn auch nur länger, um zu begreifen, wie ätzend gerade alles ist.

Andere Gewohnheiten vermisse ich schon – Leute zur Begrüßung zu umarmen, nach dem Sport fix noch eine Kleinigkeit essen gehen. Und manche Dinge mache ich noch, obwohl man sie wahrscheinlich im Moment unterlassen sollte, wie etwas Tee oder Kaffee für die Kolleginnen mitzukochen oder die Handcremetube zu teilen. Es fällt mir auch schwer, mir nichts ins Gesicht zu fassen – das ist da halt! Ich habe sogar leichtfertig Bananenbrot für die Kolleginnen gebacken. Sind Backwaren sicher? Wer weiß. Soweit ich weiß, sind wir alle gegenwärtig gesund (schnell auf Holz klopfen!) und das Bananenbrot war ja im Ofen.

Zum Glück gehen diese Zeiten auch vorbei. Und bis dahin denke ich mir auch ein paar andere Dinge aus, um euch ein wenig aufzumuntern und abzulenken. Katzenfotos gehen immer, habe ich gehört.

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„Keine Paparazzi!“

Was hat sechs Beine und ’nen Holzpopo?

Genau, unsere neuen Untermieter.

Neulich Abends auf dem weißen Kater entdeckt. Ein wuseliger schwarzer Punkt, der fix ins Unterfell verschwand. Bei näherer Betrachtung auf der Haut kleine rote Punkte.

Verdammt.

Da es schon spät Abends war, hatte ich natürlich keine Flohmittel zur Hand. Auf Anraten des allwissenden Internets verstreute ich großzügig auf allen Polstern Rosmarin, tropfte Minz- und Lavendelöl auf alles, was sich nicht wehrt, und rieb beide Kater mit Zitronenwasser ein. (Auf Kurt habe ich noch keine Hopser entdeckt, aber man weiß ja nie.) Gekämmt wurden sie auch, um die Springelinge möglichst direkt den Weg alles Irdischen zu schicken.

Als nächstes mussten natürlich alle Katzenlager, Decken und Kissen gewaschen und/oder eingefroren werden. In so einem plüschigen Haushalt wie dem unseren ist das eine ziemlich sportliche Aufgabe. Jedoch gilt es, Kreukontamination zu vermeiden. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie begeistert ich war.

Seit ein paar Tagen habe ich nichts mehr hüpfen oder krabbeln sehen, aber die Eier dieser winzigen Pest können ohne weiteres Wochen und Monate überdauern. Es bleibt also spannend. Drückt uns die Daumen!

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Foto von CDC, gefunden auf Unsplash

Nehmen ist allerdings auch ganz schön

Eine schwierigere Frage. Das beste Geschenk, das ich je bekommen habe? Als ich noch klein war – und nach einem Jahr Jammern und Betteln – haben meine Eltern mir zwei Wasserschildkröten geschenkt. Ich nannte sie Harald und Schildi (ich war nicht so kreativ, verzeiht!) und liebte sie hingebungsvoll für die nächsten fünfzehn Jahre, bis auch Schildi an Altersschwäche (nehme ich an) starb. Das Schildkrötenaquarium begleitete mich zum Studium nach Bonn, erst ins Wohnheim, dann in meine erste eigene Wohnung.

Einige Jahre später kam ich in den Semesterferien nach Hause, und meine Eltern hatten Max adoptiert – einen sechsjährigen Boxer-Dalmatiner-Mischling. Das war nicht „mein“ Geschenk, aber eine tolle Überraschung. Trotz einiger gesundheitlicher Startschwierigkeiten lebte er die nächsten zehn Jahre bei meiner Familie und wurde bis ins hohe Alter sehr verwöhnt.

Und jetzt eben Kurt. Ein selbstgemachtes Geschenk, und genau das Richtige für uns. Der Mann hat sämtliche Vorbehalte gegenüber „Second-Hand-Tieren“ aufgegeben und verbringt Stunden damit, den Neukater zu verwöhnen. Tja, ich lebe jetzt eben in einem Drei-Männer-Haushalt. Fröhliche Feiertage!

 

** Jaa, ich weiß … Tiere sind kein Geschenk. Die Dame vom Katzenschutz sagte auch, sie würden eigentlich so kurz vor Weihnachten nicht mehr vermitteln, wegen der Hektik über die Feiertage und weil genau diese Katzen oft nur wenige Wochen später wieder bei ihnen landeten. Meine Familie hat allerdings eine lange Tierhaltertradition, da weiß man vorher, welche Verantwortung so ein neues Familienmitglied mit sich bringt. Egal, ob das jetzt Hamster waren oder Meerschweinchen, Spinnen, Schlangen, Ratten, Hunde, Katzen, Kanarienvögel, Hühner, Gänse, Ziegen, … alle wurden geliebt und versorgt, so gut es eben ging.

(Und wusstet ihr eigentlich, dass man Schnecken „kauen“ hören kann? <3 )

 

Überraschung aus dem Nikolausstiefel

Nachdem die Miezi schon einige Wochen von uns gegangen war, begannen wir, nach einem neuen Kumpel für Greebo zu suchen. Die Idee, dass er ganze Tage hier alleine ist, wenn wir arbeiten, wollte uns einfach nicht gefallen.

Also habe ich angefangen, bei den lokalen Tierschutzorganisationen herumzufragen. Einige waren direkt raus, weil sie keine Katzen in reine Wohnungshaltung vermitteln. Andere hatten keine geeigneten Katzen, die in unsere Situation gepasst hätten. Aber schließlich hatten wir Glück – ein Katzenschutzverein hatte einen älteren Kater, der andere Katzen gewohnt war und aus Wohnungshaltung stammte. Wir schrieben ein paar eMails hin und her, um die Details zu klären, es gab die ersten Fotos. Dann vereinbarten wir einen Besichtigungstermin.

Der Mann war zunächst skeptisch – und das kann ich gut verstehen. Bei einer älteren Katze weiß man nie so recht, was sie vorher erlebt hat, welche Macken sie mitbringt, was es für gesundheitliche Probleme geben mag. Aber da er mich liebt und wir wussten, dass wir bald Gesellschaft für Greebo brauchten, kam er mit.

Und war sofort hin und weg, denn der Kater, der uns vorgestellt wurde, war direkt sehr zutraulich und verschmust und ließ sich von den anderen anwesenden Katzen keineswegs aus der Ruhe bringen. Trotzdem erbaten wir uns ein paar Tage Bedenkzeit, um alles zu besprechen.

Eigentlich war es ein No-Brainer. Und so zog letzten Freitag der flauschige und noch ein wenig schüchterne Kurt bei uns ein. Sagt hallo!

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Greebo ist noch nicht so richtig überzeugt, aber es hat keine Balgereien gegeben, und Kurt gibt sich redlich Mühe, sich anzufreunden. Außerdem genießt er es ganz offensichtlich, nach beinahe einem Jahr in der Pflegestelle endlich zwei Menschen ganz für sich zu haben und auf einem weichen Bett schlafen zu können und so richtig verwöhnt zu werden. Wir müssen noch ein paar kleine Benimmregeln festlegen – nein, er darf keine Chips aus der Tüte klauen, und das Futter kommt auch zu ihm, wenn er nicht versucht, es von der Anrichte zu angeln – aber im Großen und Ganzen sind wir überrascht und dankbar, wie gut die Vergesellschaftung geklappt hat.

Und dann waren’s nur noch drei

Die Miezi hat es nicht geschafft. Oder vielmehr, sie hat es überstanden. Anfang der Woche haben wir eingesehen, dass ihr Körper sie inzwischen mehr hinderte, als dass er ihr hilfreich war, und haben sie gehen lassen.

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Das ist das älteste Foto, das ich von der Miezi gemacht habe. Damals wohnte sie noch bei meiner älteren Schwester, die sie aus einem Graben gezogen und mit der Flasche aufgepäppelt hatte. Ein knappes halbes Jahr später würden sie und ihr Bruder zu uns ziehen.

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Und das ist das letzte Bild, das ich von ihr habe. Aufgenommen am letzten Dienstag. Sie hat darauf bestanden, auf dem Balkon zu schlafen, also haben wir ihr ein kleines Nest gebaut.

Zwischen diesen beiden Bildern liegen beinahe genau elf Jahre. Ich bin dankbar für jeden einzelnen Tag dazwischen. Zurück bleiben zwei Menschen und ein Kater, die sie nie vergessen werden.

Kommt mal wieder anders …

Dachtet ihr schon, die Erinnerung an unsere ganze Romantik hat mich ausgehauen?

Nö, dem ist nicht so. Was für ein Glück.

Stattdessen geht hier gerade alles drunter und drüber, denn: Unsere Miezi ist krank. :-(

Angefangen hat alles Anfang letzer Woche, als sie nicht mehr fressen wollte (statt spärlich) und keinen Kot mehr absetzte. Wir also besorgt zum Tierarzt in die Notdienst-Sprechstunde. Gerade das Beste ist für unsere kleine Ziege gut genug. Und nach dem Drama mit der Schnur und der OP vor einigen Jahren sind wir da auch ein wenig neurotisch. Der Tierarzt bestätigte dann auch, dass sie schlecht atmet, das müsse dringend untersucht werden.

Also Aufbaumittel, Flüssigkeitsdepot, am nächsten Morgen direkt für Blutbild und Röntgen wieder einbestellt. Blutbild ging nicht, weil sie wohl zuviel Drama gemacht hat, aber Röntgen. Und siehe da: Nicht nur hatte sie ein vergrößertes Herz und Wasser in der Lunge, sondern auch eine diffuse Masse. Tierarzt tippte auf Lungentumor, aber im Röntgenbild lässt sich das schlecht sagen. Um das Atmen zu verbessern (denkt euch, Katzen funktionieren mit Sauerstoff viel besser!) entwässernde Tabletten. Außerdem bekamen wir die Adressen von zwei Spezialisten, um weitere Diagnostik für Herz und obskures Dingens machen zu lassen. Herz bitte zuerst.

Das half ein paar Tage, dann verweigerte sie wieder alles. Als sie am Sonntag erbrach, ging es wieder in die Notdienst-Sprechstunde, diesmal zu einer anderen Tierärztin. Ehrlich gesagt: Ich dachte, wir fahren ohne kleine Katze wieder heim. Die Tierärztin gab stattdessen ein Mittel gegen Übelkeit und mehr Flüssigkeitsdepot. Leider fraß die Katze auch danach nur unter Protest und nach längerem Malträtieren mit Malzpaste auf dem Löffel.

Gestern dann also der Termin bei einer lokalen Katzenherzspezialistin. Die machte noch mehr Untersuchungen, et voilà: Kein vergrößertes Herz. Auch kein Wasser in der Lunge. Ob die erste Diagnose falsch war oder die Medikamente zu einer Normalisierung geführt haben – wer weiß? Allerdings ist sie ziemlich sicher, dass diese merkwürdige Masse wirklich ein Lungentumor ist. Außerdem konnten wir diesmal ein Blutbild machen, und die Entzündungsparameter sind viel, viel zu hoch.

Gegen den Tumor kann man im Moment nicht viel machen, dazu ist der Gesamtzustand der Miezi zu schlecht. Aber man kann ihr Antibiotika geben und sie mit Aufbaupräparaten in Form tüddeln. Genau das machen wir im Moment, denn abgesehen von ihrem erhöhten Ruhebedürfnis ist sie immer noch fit und wehrig und macht nicht den Eindruck, als hätte sie das Schnäuzchen voll. Wenn diese Behandlung in absehbarer Zeit ein gutes Ergebnis bringt, können wir überlegen, was wir weitermachen. OP? Chemotherapie? Oder ersparen wir der Miezi den Stress und machen es ihr nur palliativ so lange möglichst bequem, wie es ihr gut geht?

Ich weiß noch nicht. Wir haben etwa zwei Wochen, um zu sehen, ob wir sie päppeln können, dann müssen wir eine Entscheidung treffen. Bis dahin werde ich sehr verdreht sein und wahrscheinlich nur wenig schlafen. Hauptsache, der kleinen Katze geht es bald besser.

Und jetzt zurück zum üblichen Programm.

Die ersten warmen Tage im Sommer, und was ist?

Natürlich, ich bin erkältet. Das scheint sich allmählich zu einer Tradition zu entwickeln. Während Richard also die Woche arbeitend in Frankfurt verbringt, schnäuze ich mich durchs Büro oder vegetiere auf dem Sofa vor mich hin. Dabei könnte das Leben so schön sein, mit verkürzten Arbeitszeiten während Ramadan und einem hübsch begrünten Balkon! Immerhin habe ich die Miezis bei mir. So werde ich beispielsweise begrüßt, wenn ich nachmittags nach Hause komme:

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Der Kater hingegen döst auf dem Gästebett und guckt höchstens verknittert, ob nicht vielleicht doch schon Futterzeit ist … ? Ich sag’s euch, ein Katzenleben müsste man haben!

 

Wenn man sich an den Kopf fasst, dann doch bitte an den eigenen!

Immer mal wieder verfolge ich mit großem Erstaunen, wie ein Plagiatsfall nach dem anderen die Bücherwelt erreicht. Da werden Mangas abgeschrieben, Szenen aus fremden Büchern als „Platzhalter“ verwendet und alte Manuskripte veröffentlicht, von denen man nicht sicher weiß, ob man die selbst verfasst oder vielleicht doch vor dreißig Jahren einfach nur zu Übungszwecken abgetippt hat. Oder man gibt ein Manuskript, das eine Freundin geschrieben hat, einfach als eigenes aus.

Vieles davon findet in der Self-Publisher-Welt statt. Und natürlich – wenn man nur auf „Hochladen“ klicken muss, ohne dass irgendwer jemals kontrolliert, ob man bei „Hiermit versichere ich …“ gelogen hat, ist die Hemmschwelle vielleicht besonders niedrig.

Trotzdem frage ich mich: Warum tut jemand so etwas? Zugegeben, sobald man ein wenig abstrahiert, gibt es auf der Welt nur ungefähr genau vier Geschichten. Alles, was geschrieben wird, ist zwangsläufig eine Variation einer dieser Geschichten. Aber zwischen „eine Grundidee einer Geschichte neu wiedergeben“ und „eine komplette Szene/Geschichte abschreiben“ besteht doch ein minimaler Unterschied – was man spätestens daran erkennt, dass einem bei den eigenen Geschichten irgendwann vor lauter Ideenjagen wohl mal der Kopf wehtut.

Also, warum tut man das? Für mich ist es überhaupt nicht attraktiv, mich mit fremden Federn zu schmücken. Sicher, auch ich hole mir Inspiration, und bestimmt ist noch in keinem meiner Bücher das Rad neu erfunden worden. Jedoch schreibe ich ja gerade die Geschichten, die ich selbst lesen möchte, aber nirgends finden konnte.

Überraschenderweise regen sich die meisten Leute über diese Plagiatsfälle sehr viel weniger auf als über die in jüngster Zeit ausufernde Diskussion darüber, ob es ein bezahltes Lektorat(1) braucht, um ein gutes Buch abzuliefern. Die plagiierenden Autoren werden entgegen der Beweislage in Schutz genommen, die Vorwürfe verharmlost oder man stellt die Behauptung auf, es sei doch „niemand zu Schaden gekommen“. So ganz nachvollziehen kann ich das nicht – geklaut bleibt geklaut. Und wer abtippen möchte, soll doch bitte einfach als Sekretärin arbeiten gehen.

Und um euch für diese unerfreuliche Geschichte zu entschädigen, hier ein Katzenbild. Gestern Abend konnte ich nämlich nicht ins Bett gehen – ich hatte einen Kater!

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(1) Ich gehe hart davon aus, dass jedes Manuskript von einem guten Lektorat noch profitiert. Dass man die Qualität eines Lektorats davon abhängig macht, ob dafür Geld geflossen ist, erscheint mir merkwürdig.

Urin und Fäkalien gehen ja immer

Hier ist sie also, die versprochene Kater-Geschichte.

Donnerstag beim Tierarzt bekam der Kater zwei Spritzen und ich einen Beutel mit einem weißen Plastik-Granulat. „Der sieht schon wieder ganz fit aus, aber um auf Nummer sicher zu gehen, hätte ich gerne am Montag eine Urinprobe.“ Jetzt sind Katzen ja wenig kooperativ, und in den Becher pinkeln sie erst recht nicht auf Kommando. Darum war der Plan: Katzenklo komplett säubern, ein wenig von dem Granulat rein, Kater dazu, abwarten. Das Granulat dient dazu, Katzenstreu nachzuahmen, denn die meisten Katzen sind Gewohnheitstiere und ein wenig eigen mit ihren Toilettengewohnheiten.

Sonntag Abend: Das eine Katzenklo schrubben, heiß ausspülen, zum Trocknen beiseite stellen. Die Katzen mit dem anderen Klo ins Wohnzimmer verfrachten, um Unfälle zu verhindern. Die sind das gewohnt, dass die Wohnzimmertür nachts zu ist. Kein Problem.

Montag Morgen: Das leere, saubere Klo an den üblichen Platz stellen, Granulat rein, den Kater aus dem Wohnzimmer lassen. Greebo ist das einfachste Haustier der Welt: Zunächst schläft er auf seinem Lieblingskarton in meinem Büro, dann frisst er, dann benutzt er ohne zu zögern das Granulat auf die vorgesehene Weise. Da das Zeug nicht absorbiert, kann ich danach das nasse Gold mit Hilfe einer Pipette aufnehmen und ordnungsgemäß verstöpseln für den Tierarzt.

Ihr erinnert euch, wir haben zwei Katzen. Und während Greebo ein Ausbund an „I AM THE CAT!“-Entspanntheit an den Tag legt, obwohl sich diverse Sachen geändert haben, dreht Ronja im Wohnzimmer (ihrer natürlichen Umgebung mit dem normalen Klo und den üblichen Futter- und Wassernäpfen) total auf. Zwei Stunden fast ununterbrochene Hektik. „Warum ist hier eine Tür? Wo bin ich? Wer bin ich? Was mache ich hier? Ach ja, das ist das Wohnzimmer. (Kurze Pause.) WARUM IST HIER EINE TÜR???“ Ich sag’s euch, die Miezi ist, wenn man sie von ihrem Bruder trennt, sogar zu dumm zum Fressen. Fast schon niedlich.

Jetzt warte ich nur noch auf die Laborergebnisse vom Tierarzt und die Rechnung. Die Katzen haben unterdessen ihren üblichen Tagesablauf wieder aufgenommen: Schlafen, Fressen, Nerven. Man gönnt sich ja sonst nichts.