iMprESSionEn

Oder auch: Wie ich mich an möglichst vielen Leuten gerieben und diverse andere Leute angeleckt habe.

Auf den Fotos sind unter anderem zu sehen:

Anja Bagus

J. S. Hartmann

Thorsten Hoß

Babsi

Eleonore Laubenstein

Timo Koch

Katharina Rauh

Katrin Ils

Anne Zandt

Brida Anderson

Andere Leute habe ich getroffen, aber nicht fotografiert, und ein paar Leute habe ich fotografiert, aber mein Telefon macht Faxen und die Fotos kommen dann später. Es war megaanstrengend und supertoll und überhaupt will ich natürlich wieder hin. Und ihr so?

Verlage Gegen Rechts auf der LBM

Ihr Statement:

Dem Rechtsruck entschlossen entgegentreten

Als sich die Kampagne „Verlage gegen rechts“ gründete, war das der längst überfällige Versuch, die Präsenz rechter und rechtsradikaler Verlage auf den Buchmessen institutionell zu skandalisieren. Mit guter Medienresonanz und einer Fülle stark besuchter Veranstaltungen gelang ein Programm, das die Unangemessenheit der lautstarken Auftritte von rechts zeigte und sachliche Diskussion mit eigenen Inhalten dagegenstellte. Trotz dieses Erfolgs lautet unsere Bilanz: Das reicht uns nicht!

In Deutschland wie europa- und weltweit erleben wir zunehmend beängstigende Ressentiments und menschenfeindlichen Rassismus. In dieser Situation ist es uns unbegreiflich, dass sich so viele, die in unserer Buchbranche arbeiten, weiterhin nicht positionieren, geschweige denn engagieren.

Sich gezielt unpolitisch zu geben oder nach rechts unabgegrenzte Programmarbeit zu machen, stärkt diejenigen, die eine tolerante und demokratische Weltanschauung attackieren und unterminieren. Die deutsche Verlagslandschaft hat sich jahrzehntelang kritisch mit dem Nationalsozialismus, seinen Ursachen und Folgen auseinandergesetzt. Umso unerklärlicher, dass die Gefahr neuer faschistischer Tendenzen unterschätzt wird. Während tausende Menschen im Mittelmeer in den Tod getrieben werden und uns täglich „die Fähigkeit des Menschen zur Unmenschlichkeit“ (Rosa Luxemburg) vor Augen geführt wird, kommt das Humane, was Literatur ausmacht, zu kurz.
Verlagsarbeit heißt in unseren Augen, die Welt zwischen zwei Buchdeckel zu bringen, die Perspektiven von Menschen aus allen möglichen Ländern zu beleuchten und gerade die Stimmen der Unterdrückten und der Andersdenkenden vernehmbar zu machen. Abschottung ist in einer Branche, in der jährlich tausende Titel aus anderen Sprachen übersetzt werden, schlechterdings die Antithese.

Während der Kampagne ist uns allzu oft das Wort Meinungsfreiheit entgegengehalten worden, wie auch die Forderung, mit rechten Demagog*innen und Aufhetzer*innen zu reden. Doch was geschieht, wenn rechte Hetzparolen eine Bühne bekommen, können wir nun beobachten. Sie halten ihre Position für den Mainstream. Wir glauben weder an „Angst“ als Grund für Hass, noch an „Heimat“ als Grund für Gewalt und Empathielosigkeit. Wir sagen: Analyse ja, Verständnis nein! Wir fordern offene Grenzen in den Köpfen und zwischen den Staaten und Solidarität mit allen Schwächeren auf dieser Welt. Wir wollen, dass alle hier Lebenden sozial und politisch gleichgestellt werden. Es sind genug Mittel für ein würdiges Leben für alle da, sie sind nur falsch verteilt. Statt Geld in Infrastruktur zu investieren, werden Milliardengeschäfte mit Waffen gemacht. Die deutsche Wirtschaft und Politik wird dadurch selbst zum Fluchtverursacher. Das muss ein Ende haben.

Und es kann nicht sein, dass wir nur reagieren: Wir sollten den Diskurs bestimmen, da wir Argumente haben und nicht, wie die Rechten, nur Ressentiment. Wir wünschen uns eine andere Welt und wir wünschen uns, dass alle Verlage ihre Aufgabe darin sehen, ihrer Rolle als geistige Inspiratoren auf dem Weg dorthin gerecht werden!

Quelle

Ich finde, das ist eine wichtige und teilenswerte Sache. Wenn die Buchmesse entscheidet, dass sie alle Meinungen gelten lassen – auch solche, die Grundrecht und Menschenrechte so eher kreativ auslegen – sollten wir andere auch Flagge zeigen. Ich mag meine Diskussionen lebendig, mein Miteinander respektvoll und die meisten Menschen bitte sicher, lebend und friedlich. Wenn das schon zuviel verlangt ist …

Nornen auf der Leipziger Buchmesse – Crowdfunding-Aufruf

Gelegentlich hatte ich ja schon über das Nornenabenteuer auf der LBM 2018 berichtet, und auch 2019 wären wir gerne wieder da. Leider ist das ein nicht ganz günstiges Vergnügen, und als Vereinigung von Enthusiastinnen finanzieren wir uns da komplett selbst – ohne die Möglichkeit, durch Verkäufe auf der Buchmesse Einnahmen zu generieren. Jede Norne steuert bei, was sie erübrigen kann, und für die LBM 2019, haben wir uns überlegt, könnt ihr das Nornennetz tatkräftig unterstützen.

Hier ist der Blogartikel, der alles erklärt.

Und hier geht es direkt zur Kickstarter-Kampagne.

20180316_110204_1_Ela

by Ela Schnittke

Messe, Meet und Greet – Eindrücke

Einigen fleißigen Fotografinnen sei Dank, könnt ihr euch selbst davon überzeugen, ob ich überzeugend war. Ein wenig Selbstbeweihräucherung muss ja auch mal sein. Bob kam auf jeden Fall großartig an, und auch meine Liebe zu Tentakeln wurde höchstens mit Verwunderung zur Kenntnis genommen.

Was auf der Messe geschieht, bleibt auf der Messe? Keineswegs!

Und damit das nicht nur eine leere Drohung bleibt, habe ich euch ein paar Fotos mitgebracht!IMG_8666

Das Auto vollgeladen und nette Gesellschaft auf dem Beifahrersitz.

 

Nachweis, dass ich auch gearbeitet habe – der Nornennetz-Stand direkt nach dem Aufbau und mein Namensschild in Gesellschaft von Horst, dem mysteriösen Außerirdischen.

 

Tentakel und Tassen – was man als Autor halt so braucht (die Tassen gibt es übrigens beim Chaospony Verlag … und die Tentakel? Wer weiß … )

 

Das bunte Treiben in den Hallen.

 

Wenn ich gerade nicht geguckt, gearbeitet oder Bauklötze gestaunt habe, habe ich hier in einer ruhigen Ecke gesessen und geschrieben. Was habt ihr denn gedacht? An dem Auto gab es wirklich guten Kaffee.

IMG_8711

Ihr habt vielleicht schon gehört – das Wetter war überraschend frisch für so kurz vor Frühlingsanfang.

IMG_8734

Zu guter Letzt eine Impression vom Leipziger BuchKinder-Stand, der fast direkt neben dem Stand des Nornennetzes war. Ich hätte ja gedacht, der frühe Prinz HAT einen Vogel … so kann man sich irren. ^^

 

*** UPDATE *** Hier gibt es noch den offiziellen LBM-Bericht für das Nornennetz. LINK

Wo anfangen?

Tut mir leid, ich blogge nicht so viel. Meistens, weil mir mein Leben ziemlich langweilig vorkommt. Klar, ich habe viel zu tun, aber das sieht meistens so aus:

Aufstehen. Haushalt. Arbeit. Einkaufen/Sport/Arzt/Haushalt. Schreiben. Bett.

Für einen dreistündigen Actionthriller eignet sich das wirklich nicht. Aber dazwischen passieren immer wieder so Kleinigkeiten, die ich eigentlich mal erzählen könnte, und die ich ziemlich spannend finde:

Beispielsweise gibt es Andrea die Lüsterne … jetzt als eBook für Kindle. Das hat einen Moment gedauert, denn der wunderbare Chaospony Verlag möchte natürlich alles möglichst richtig machen. Wenn ihr die großartigen Leute dahinter unterstützen wollt, dann … kauft die Bücher. Oder die zahllosen Fanartikel. Dafür müsst ihr nicht einmal Bücher mögen, denn es gibt auch etliches anderes: Postkarten, Stofftaschen und -beutel, Hoodies, Tassen, … ein echtes Pony haben sie noch nicht im Angebot, aber sobald das kommt, schlage ich zu. Vielleicht drucken sie mir ja eins, wenn ihr Startnext-Crowdfunding funktioniert … – und alle, die schon immer ihr ganz persönliches eigenes kleines Tentakelwesen haben wolltest: Jetzt ist eure Gelegenheit! Unterstützt den Verlag, bestellt euren eigenen Außerirdischen und helft uns, die Welt zu einem besseren (und leicht nach Käse riechenden) Ort zu machen!

IMG_5705

Außerdem ackert das Nornennetz unermüdlich, um die Nornen auf die Leipziger Buchmesse zu bringen. Es wird Meet & Greet-Aktionen geben, Verlosungen, (Ver-)Lesungen, ihr könnt lauter tolle Leute treffen und euch einen Eindruck davon machen, was passiert, wenn man Frauen in der Phantastik unbeaufsichtigt lässt. Ich selbst bin auf jeden Fall Freitag Vormittag am Stand, aber auch sonst und zwischendurch und überhaupt. Und ganz im Ernst, ich bin nicht das beste, was euch dort passieren kann! Merkt euch: Halle 2, Stand J303.

Diandra_Linnemann_Lesung

Und zu guter Letzt … der Endspurt der „Magie hinter den sieben Bergen“. Ich arbeite hart daran und denke jetzt schon wehmütig an die Zeit nach Helena und Falk. Drei Bücher stehen uns noch bevor, vom ersten steht das Gerippe. Eine Geistergeschichte, fast ganz klassisch, mit einem Fluch und einem Überraschungsgast. Mir fehlen noch zwei Szenen, dann geht es mit Feuereifer weiter mit Band Acht – und da bringe ich die beiden so richtig in Schwierigkeiten. Es wird grandios, sage ich euch!

Was danach kommt, weiß ich übrigens auch schon – oder wenigstens habe ich eine Idee. Es wird fantastisch, und unheimlich, und abgründig, und diesmal auch ziemlich dystopisch/utopisch (je nachdem, von welcher Seite aus man es betrachtet). Aber das Projekt muss leider noch ein Jahr warten, bis ich den Kopf dafür ausreichend frei habe.

Neue Abenteuer – die Leipziger Buchmesse

Diandra_Linnemann_Lesung

Endlich kann ich meine Drohung wahrmachen – Leipziger Buchmesse, ich komme! Und zwar nicht nur zum Schlendern, sondern in einer nicht-ganz-so-geheimen Mission! Das Nornennetz hat nämlich einen Stand auf die Beine gestellt – diese Damen sind furchteinflößend in ihrer Kopetenz (ich nicht, ich bin eher das flauschige Maskottchen), und genau dort könnt ihr mich am Freitag, den 16.03.2018, vormittags auch ein wenig lesen und verschüchtert gucken hören. Bringt mal ’nen Kaffee – ich mag Kaffee. ^^

Leipziger Buchmesse

Schattenwelt-Report Verlosung

Tja, selbst schaffe ich es nicht zur Leipziger Buchmesse, irgendwann soll ja auch nochmal gearbeitet werden. Aber einige meiner Bücher findet ihr, und zwar am Stand des Schattenwelt-Report in Halle 5, Stand C 503. Der ist überhaupt ganz sehenswert, mit wirklich vielen guten Büchern von netten Autoren – und mit Verlosungen aller möglicher Gadgets, vom signierten Buch bis hin zum Erstgeborenen. Falls ihr also hingeht, sagt hallo!