Das Beste im neuen Gewand

Mock up Trilogie

Beinahe unbemerkt habe ich ein weiteres Großprojekt für dieses Jahr in Angriff genommen. Mit Hilfe der wunderbaren Giusy von Magicalcover haben Helenas Abenteuer als drei Sammelbände mit je drei Romanen ein neues, wunderschönes Kleid bekommen. Außerdem habe ich zu jeder Geschichte noch ein paar Kleinigkeiten geteilt: Rezepte, Hintergrundinfos zu modernen Naturreligionen und was mir gerade in den Kopf kam. Im letzten Band findet ihr außerdem das dringend benötigte Endstück zu „Feengestöber“ aus Falks Sicht – dafür müsst ihr euch allerdings noch ein wenig gedulden, denn erst soll „Grimmwald“, das märchenhafte Finale, fertigwerden.

Dieses Jahr war ich wirklich eine fleißige Autorin.

Das Feengestöber geht los!

Feengestöber Cover Front

Kurze Zwischenmeldung – ich lebe noch, das ist eine lästige Angewohnheit geworden. Seit heute könnt ihr Feengestöber käuflich erwerben, und ich habe mir große Mühe gegeben, euch für das dramatische Ende mit einer abwechslungsreichen Geschichte zu entlohnen! Wir treffen Feen, Gestaltwandler und alte Bekannte, die ihre eigenen finsteren Pläne verfolgen. Ach ja, Aradia und Grete sind auch wieder mit von der Partie. Irgendwie sind die mir doch ans Herz gewachsen.

„Feengestöber“ ist ein merkwürdiges Buch. Eigentlich sollte die Geschichte nur den Auftakt für das Finale der Reihe bilden, maximal zwei Kapitel. Acht Jahresfeste, acht Bücher – klingt gut, oder etwa nicht? Aber dieser Auftakt, quasi ein lästiges Übel, wurde immer komplexer und umfangreicher, und als ich merkte, dass ich mindestens das halbe Buch nur auf die Einleitung verwenden würde, war die Lösung klar: Es sind eben zwei Bücher. Dank meiner Unfähigkeit, sorgfältiger zu planen, kommt ihr also in den Genuss eines zusätzlichen Buchs, und ich hoffe, ihr bleibt mir bis zum Ende treu.

Einmal auf dem Besen um die Burg …

… oder so. Falls ihr mit „Lichterspuk schon durch seid, könnt ihr hier abgleichen, ob eure Fantasie mit der Realität übereinstimmt. Und falls nicht – das sind einige der Schauplätze, an denen sich das Erzählte ganz bestimmt so oder so ähnlich nicht zugetragen hat.

Der Berg, auf dem die Burg steht, war in grauer Vorzeit übrigens ein beliebter Treffpunkt für Hexen, die einen weiten Anflug bis zum Blocksberg hatten. Hier wurde den Sagen zufolge in den letzten Aprilnächten heftig gefeiert!

In und um Burg Bentheim

Ein paar Sehenswürdigkeiten

Und der Steinbruch.

Ihr könnt unschwer erkennen, einige der Fotos sind schon etwas älter und mit Kameras gemacht, die schwächer auf der Brust sind. Das liegt daran, dass ich selbst einige Jahre in der Grafschaft gelebt habe und dort immer noch gerne Freunde und Familie besuche, wenn die Zeit es zulässt. Natürlich sind alle dort viel netter, als ich es beschrieben habe, und obwohl es die Witte Jüffer echt gibt, ist ihre tragische Geschichte in „Lichterspuk“ komplett ausgedacht. Nur das mit dem Taschentuch, das stimmt.

Bei der nächsten Gelegenheit, Anfang September, bringe ich euch vielleicht noch ein paar neue Bilder vom Venn mit – das ist jederzeit sehenswert!

 

 

Zwischen Fantasie und Papier

Seit Montag befinde ich mich offiziell in der Überarbeitungsphase des siebten „Magie hinter den sieben Bergen“-Romans. Geschrieben habe ich ihn aufgrund meines idiotischen straffen Zeitplans im Januar und Februar. Zeit genug für eine verstreute Person wie mich, alle möglichen Details zu vergessen.

Folglich beginnt die Überarbeitungsphase damit, dass ich einmal alles durchlese und mir Notizen mache: Wo ist etwas nicht so herausgekommen, wie ich es geplant hatte? Was wird nicht deutlich? Was ergibt überhaupt keinen Sinn?

Leider stellt sich dabei immer wieder raus, dass einige hübsche Details auf dem Weg zwischen Fantasie und Papier (oder heute wohl eher zwischen Kopf und Tastatur) auf der Strecke geblieben sind.

Ich bin ein wenig frustriert. Die schöne Geschichte, die ich geplant hatte, ergibt im Moment noch gar keinen Sinn. Einzelne Stücke sind da, aber noch nicht so verbunden, dass der Leser Freude daran hätte.

Tja, darum gibt es die Überarbeitungsphasen. Auch wenn ich sie nicht besonders mag, sind sie für ein gelungenes Endprodukt genau so wichtig wie der erste Entwurf – vielleicht sogar wichtiger! Bei „Lilienschwester“ ist die Überarbeitung zu kurz gekommen, und das merkt man auch. Vielleicht hole ich das irgendwann nach und baue ein richtiges Buch draus, wenn ich Zeit habe. Aber jetzt ist erst einmal die Geistergeschichte dran. Ich möchte ja, dass ihr auch am Ende alle „begeistert“ seid.

(Einem schlechten Wortwitz konnte ich noch nie widerstehen.)

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Der „Writer’s Tears“ Whisky ist in solchen Zeiten übrigens mein steter Begleiter. ^^

Hier ist ja mal gar nichts los!

Liegt unter anderem daran, dass ich wie eine Verrückte schreibe, damit ihr zwischen August und November die letzten drei Bände von „Magie hinter den sieben Bergen“ in die Finger kriegt. Zwei Manuskripte sind im Rohentwurf (wirklich roh, die zappeln sogar noch!) fertig, und jetzt beginnt die Recherche für das finale Finale. Zwischendurch habe ich mich für einige Lesungen beworben – auf der RPC in Köln habt ihr beispielsweise die großartige Gelegenheit, mich am 13. Mai als „Absacker“ zum Schluss noch ab 17:00 Uhr im Lesecafé zu treffen, wäre das nicht fantastisch? Also, im wahrsten Sinne des Wortes. Und am 23. Juni ab 20:30 strahlt Radio Köln mein Autorenporträt aus. Ich bin schon ganz aufgeregt! Also – nicht viel zu erzählen, aber viel zu tun. Genau so, wie ich es mag.

Und ihr so?

Das Ende rückt ein Stück näher!

… denn „Knochenblues“ ist so weit, dass es in den kommenden Tagen auf die Reise zu den Testlesern geht. Und wenn die nicht allzu viel meckern, haltet ihr es im Dezember in Händen!

Das ist auch eine gute Gelegenheit, euch an die Martinsgänse und Brathähnchen zu erinnern – falls ihr irgendwelche Knochen übrig habt, wäre es großartig, wenn ihr sie mir schickt. Ein paar habe ich zwar schon …

… aber im Ernst, Knochen kann man nie genug haben. Vor allem, wenn es um ein Buchcover geht!

Schickt mir eure Knochen!!!

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Okay, jetzt noch die lange Fassung, damit ihr nicht denkt, dass ich völlig durchgedreht bin: Für das nächste „Magie hinter den sieben Bergen“-Cover habe ich bereits eine Idee, aber dafür benötige ich Knochen. Sie müssen nicht groß sein, man muss nur erkennen, dass es sich um Knochen handelt. Falls ihr also in nächster Zeit grillt oder ein Brathähnchen (oder anderes Getier) zerlegt, denkt an mich: Säubert die Knochen entsprechend und schickt sie mir per Post – meine Dankbarkeit (in Form eines eBooks mit nämlichem Cover plus namentlicher Erwähnung in der Danksagung) wird euch bis ins Grab verfolgen!

Kleine Ente auf großer Fahrt

Am Wochenende war es wieder so weit. Die Kleine Gelbe Ente war unterwegs, Abenteuer erleben. Erst auf dem Planwagen mit meiner Familie (ich sag’s euch, diese Leute darf man nicht länger als dreißig Minuten unbeaufsichtigt spielen lassen *g*). Wir haben jede Menge Maisfelder gesehen und Kartoffelfelder und eine Schleuse.

Auf dem Rückweg sind die KGE und ich noch bei einer Freundin reingeschneit, mit der wir schon lange wieder einen Kaffee trinken wollten. Und bei der Gelegenheit haben wir uns auch den Ort angeschaut, in dem ich vor laaaaaanger Zeit mal zur Schule gegangen bin. Besonders angetan haben es uns der Steinbruch (den einige von euch aus „Lilienschwester“ kennen – und falls nicht, wisst ihr ja, was ihr als nächstes zu tun habt) und die Bentheimer Burg.

Die Freundin meint, Helena müsse hier unbedingt einmal vorbeikommen. Die Bentheimer Burg hat nämlich unter anderem einen eigenen Geist: Die Witte Jüffer.

Die Witte Jüffer sieht man auf diesen Bildern natürlich nicht. Wenn sie einen anfasst, stirbt man übrigens. Deswegen, so behauptet die Freundin, müsse man ihr die vier Zipfel eines weißen Taschentuches hinhalten, anstatt ihr die Hand zu geben. Ich denke mir natürlich: Die Witte Jüffer sammelt Taschentücher. Geiler Plan.

Von innen sieht die Burg übrigens unter anderem so aus. Und eine Kapelle gibt es auch. Und im Keller eine Auflistung über die Todesurteile des siebzehnten Jahrhunderts. Und ein Alchemie-Labor. Und überhaupt.

(Und meine ältere Schwester hat auf dieser Burg geheiratet. Im mittelalterlichen Gewand. Ist das nicht genial?)

Also. Gerüchten zufolge reisen Helena und Falk beizeiten noch einmal in die schöne Grafschaft Bentheim. Die ist nämlich ganz und gar nicht so beschaulich, wie es den Anschein hat.

Falls ihr es wider Erwarten noch nicht mitbekommen habt …

Feuerschule Cover FRONT

Ich habe ein neues Buch veröffentlicht! Alle Informationen und die ersten begeisterten Leserstimmen findet ihr gleich hier – genau wie Links, unter denen ihr eBook für Kindle oder Taschenbuch erwerben könnt. Falls euch der Sinn eher nach einem signierten Taschenbuch oder einem individualisierten eBook steht, könnt ihr mich natürlich auch direkt kontaktieren.

Meine Güte, so eine Selfpublisher-Veröffentlichung ist immer mit unglaublich viel Aufwand verbunden … Werbung, Nerven, Last-Minute-Korrekturen, Leserunden, … – a propos Leserunde, vielleicht habt ihr ein Lovelybooks-Profil und wollt euch direkt um ein signiertes Exemplar bewerben? ^^

Und jetzt gönne ich mir erst einmal ein Belohnungs-Eis.