Live und in Farbe!

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Tja, dieses Jahr wird es wohl nichts mit dem Konzertsommer. Drei der Veranstaltungen, für die wir Karten haben, wurden bereits verschoben. Nachvollziehbar und vernünftig, aber so richtig Spaß macht das nicht. Egal, üben wir uns eben in verlängerter Vorfreude.

Geht ihr gerne auf Konzerte? Bei mir ist das ein wenig gemischt. Oft ist es mir zu laut, und große Menschenmengen finde ich schwierig – aber für eine gute Show nehme ich das gerne in Kauf. Ich habe im Lauf der Jahre fast alles gesehen: Von der Straßenperformance zum ausverkauften Stadion und vom Clubkonzert bis zum mehrtägigen Festival. Dabei waren die großen Konzerte nicht immer die besten. Und bei einigen Musiker*innen, muss ich sagen, gibt es ein definitives Gefälle zwischen Studio- und Livemusik. Das kann in beide Richtungen gehen.

In den letzten Jahren war mein Highlight die Gruppe „Kissin‘ Dynamite“, der man die schwäbische Herkunft definitiv nicht anhört. Falls ihr Heavy Metal mögt und euch von Schülerband-Image nicht abschrecken lasst, sind die definitiv einen Ausflug wert.

Natürlich erst, wenn wir diese lästige Covid-Sache hinter uns haben. Passt auf euch auf!

Schreibrituale

Eigentlich habe ich nicht viele Schreibrituale – aber ein paar Tricks, um schnell in die Materie zu kommen. Beispielsweise haben fast alle meine Bücher eine eigene Playlist. Wenn ich die einschalte, bin ich innerhalb weniger Takte wieder mitten in der Geschichte und kann direkt da weitermachen, wo ich aufgehört habe.

Wenn es schwer geht, nehme ich das Manuskript auch manchmal mit aufs Sofa und lasse im Hintergrund eine Serie laufen, die ich bereits kenne. Das lenkt die Innere Kritikerin genug ab, dass ich vor mich hin prödeln und einen schlechten ersten Entwurf schreiben kann – denn schlechtes Geschriebenes kann man zwar überarbeiten, aber brilliantes Ungeschriebenes bleibt leider ungelesen. Je nachdem, in welcher Sprach ich gerade arbeite, wähle ich als Tonspur eine andere, die ich verstehe, damit sich nicht Zitate aus der Serie in mein Manuskript mogeln.

Gegessen wird am Schreibtisch eher selten, aber eine Tasse Tee oder Kaffee habe ich gerne dabei, wenn ich länger sitzen bleiben kann. Und natürlich einen Kater, der mich alleine durch schnarchende Anwesenheit inspiriert.

Meine Titelmelodie

Muss ich mich wirklich für eine Titelmelodie entscheiden? Ha, zum Glück nicht, denn das ist mein Blog. ^^

In meinem Kopf spielt oft der „Hamster Dance“ – wer erinnert sich noch? (Falls nicht – googlet auf eigene Gefahr!)

Die Titelmelodie der „Addams Family“ wäre auch überaus passend.

Oder, wenn es mal besinnlicher zugehen soll, „In my mind“ von Amanda Palmer.

Aber da ich mich gerade nicht entscheiden kann, verrate ich euch ein anderes Geheimnis: Wenn ich im Büro einen Kollegen am Telefon habe und eine Information rausuche, singe ich mitunter eine eigene Warteschleifenmelodie. Falls das also mit dem Schreiben nichts wird … ^^

Nächtliche Abenteuer

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Die Kleine Gelbe Ente und ich waren mal wieder auf großer Fahrt. KGE ist unterwegs meine Kaffeefee, müsst ihr wissen. Ohne die läuft nix. Und da Richard krank darnieder lag, brauchte ich einen würdigen Copiloten.

Letztes Wochenende habe ich nämlich endlich etwas nachgeholt, was ich spätestens im Sommer hätte tun müssen, und habe mir die Bentheimer Burg einmal bei Nacht angeschaut. Die ist schließlich Wohnsitz der Witten Jüffer aus Lichterspuk, und damit einer der wichtigsten Schauplätze. Bei Tage hatte ich die Burg bereits mehrere Male besucht, aber Nachts? Hmm, da hätte man ja einbrechen müssen oder so.

Dieses Wochenende allerdings nicht, denn es gab eine Taschenlampenführung durch die Burg. Das Publikum war eigentlich jünger angesetzt, es kamen viele Familien mit Kindern, aber auch wir Erwachsenen hatten eine Menge Spaß. Und ich konnte feststellen, dass ich mir Orte, die ich im Hellen gesehen habe, auch sehr gut dunkel vorstellen kann. ^^

Aber seht selbst:

Und nachdem wir uns aufs Angenehmste gegruselt hatten, gab es noch einen besonderen Leckerbissen, denn an genau diesem Abend gab es an verschiedenen Orten in der Stadt Livemusik. Natürlich mussten wir uns das auch anschauen. Es sah beispielsweise so aus.

Selbstverständlich wurde es spät. Und am nächsten Morgen haben wir noch einer heißgeliebten Tradition gefrönt: Spaziergänge und Kaffee.

Also, nicht nur Kaffee. Wir hatten ein starkes Waffelbedürfnis.

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Gute Waffeln. Und so gestärkt konnte ich mich dann am Sonntag Nachmittag wieder auf den Weg ins schöne Rheinland machen. Bis zum nächsten Abenteuer.

Elfen und Island und Blumen und Musik

Das sind einige der Dinge, die mich in letzter Zeit beschäftigen.

Island, weil meine neue Antagonistin daher kommt. Sie heißt Lilja, ist ziemlich hart im Nehmen und hat nur vielleicht einen kleinen Sprung in der Schüssel.

Elfen wegen Islands Bezug zu Naturgeistern – ich bin sicher, das wird noch praktisch. Auch wenn die Elfen, die Liljas Gedankenwelt bevölkern, wohl nicht pastellfarben sind.

Blumen wegen des fröhlichen Gemüts meiner Protagonistin Anna. Die im Verlauf der Geschichte merkt, dass man mit Licht und Liebe nicht immer weiter kommt.

Und Musik, weil ich ja nicht nur schreiben kann. Deswegen war ich am Wochenende mit meiner Lieblings-Freundin in Hannover auf dem vielleicht einzigen Fury-in-the-Slaughterhouse-Reunion-Konzert (mit Tusq, Revolverheld und Cäthe als Vorbands). An 22. Juni geht es zu Bon Jovi nach Köln, und eine Woche später dann zu den Toten Hosen. Man gönnt sich ja sonst nichts, gell?