Ronja Räubertochter – Hidden Powers

Nachdem die Süddeutsche es für wichtig befand, Männern in der Literatur mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen, und den „Männerschuber“ Soulmates zusammenstellte, haben die fleißigen Nornen sich ebenfalls an die Arbeit gemacht. Bis Ende des Jahres lesen wir jeden Monat gemeinsam ein anderes Frauenbuch. Die Auswahl wurde durch Abstimmung aus vielen Vorschlägen getroffen. Und den Anfang macht der Kinderbuchklassiker „Ronja Räubertochter“.

Zugegeben, ich musste mir das Exemplar gebraucht besorgen. Denn ich kenne zwar die Verfilmung aus dem Jahr 1984 und wir hatten mal eine Themeneinheit zum Buch in der Schule, aber komplett gelesen hatte ich es noch nicht. Jetzt reist es also in den kommenden Tagen mit mir durch Bonn, damit ich in den Öffis immer etwas zu lesen dabei habe.

Eins ist mir schon aufgefallen – das aufbrausende Verhalten von Räuberhauptmann Mattis bereitet mir Bauchschmerzen. Ich erinnere mich nämlich daran, dass es für Kinder gar nicht lustig ist, mit so unberechenbaren Erwachsenen zusammenzuleben. Aber Ronja steckt das ziemlich gut weg. Auch sonst haben wir einiges gemein … bis heute bin ich draußen in den Wäldern, so oft ich kann. Ich glaube, als Kind war ich einfach konstant schmutzig. Das war ein Spaß!

Magischer Mittwoch: Jana Jeworreck

Jeden Mittwoch das Gleiche – mehr fantastische Autoren, die ihr unbedingt kennenlernen, und Bücher, die ihr unbedingt lesen müsst. Bei solchen Sachen kenne ich keine Gnade. Dieses Mal bringe ich euch die liebe Mit-Norne Jana Jeworreck.

 

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VITA

Jana Jeworreck studierte angewandte Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim mit Schwerpunkt “Kreatives Schreiben” bei Hanns-Josef Ortheil.

Nach ihrem Diplom arbeitete sie zunächst am Theater Ingolstadt, später als freiberufliche Regisseurin und Autorin in München. 2012 erschien ihr Debütroman „Reise in die Mitte von Mera“ im Eigenverlag, der ebenfalls als gleichnamiges Hörbuch herauskam.

Seit einigen Jahren lebt die Autorin wieder in ihre Heimatstadt im Ruhrgebiet und arbeitet seitdem dort hauptberuflich an ihren Buchprojekten.  Zuletzt brachte sie die ersten beiden Bände ihrer Fantasytrilogie „Dreiland“  heraus, die seither überall als E-Book und Druckbuch überall im Handel erhältlich sind.

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Und jetzt … herzlich willkommen zum

INTERVIEW

In welcher Art kommt Magie in deinen Geschichten vor?

Die Göttin Meta, die in der Mitte der Welt von Dreiland lebendig begraben und vergessen wurde, ist die ursprüngliche „Wandlerin“, während ihre Brüder Umbra und Vel nur die Energie des Feuers und des Wassers beherrschen.  Sie besitzt die größte, göttliche Kraft: Die des Morphens, der Verwandlung von einer Sache in eine andere.

Ihre Anhängerinnen, die Morphias oder auch Töchter Metas, erhalten ihre magischen Kräfte nach mehreren Prüfungen und einer Opfergabe mit der Berührung von Metas Skelett. Dann wird in ihnen auch ein magisches Schutztier erweckt, in das sie sich verwandeln können.

Die Magie ist in drei Untergruppen gesplittet: Die Magie des Tötens und der Zerstörung (Dyn‘Aletheia), die Magie der Täuschung und Verwandlung (Dyn’Apate) und die Magie der Heilung und Erneuerung (Dyn’Arché)

Ist Magie in deiner Welt für alle frei zugänglich oder braucht man ein Artefakt/genetische Prädisposition/…?

Die Magie in Form von Metas Überresten wird gefangen gehalten, beziehungsweise ist verborgen und schwer erreichbar. Dies schürt Ungerechtigkeiten und ein Ungleichgewicht.

Die Magie der Dyns wird zudem durch drei Objekte, ein Schwert, einen Dolch und einen Opal, repräsentiert und gebunden. Darüberhinaus gibt es noch zahlreiche weitere Dinge wie Ringe, Ketten, Anhänger, die benutzt werden, um Magie zu binden oder zu übertragen.

Bei welchem „magischen Einsatz“ (Wesen/Szene/Fun Fact) hattest du als Autorin den größten Spaß?

In Band II benutzte ich ein Logikrätsel (das schwerste Rätsel der Welt), das sich magisch offenbart, als Prüfung für meine Antagonistin. Mein Skizzenbuch ist voll davon, die Lösung so zu schreiben, dass man es auch nachvollziehen kann. Bis jetzt habe ich leichte Bauchschmerzen, ob alles wirklich stimmig ist, aber ich war zugleich wie ein echter Nerd davon besessen, genau dieses Rätsel zu verwenden. (Ob das jetzt als Spaß zu bezeichnen ist, weiß ich nicht so genau, J. Magie und Mathematik: Freund oder Feind? Das wird dann das Thema meiner nächsten Trilogie)

Welches ist dein liebstes mythisches resp. magisches Wesen?

In meinem Buch liebe ich alle magischen Wesen – auch die bösen – vom Einhorn über die Chimäre bis zum spinnenartigen Megamonstern, den Bestien.

Da ich mein chinesisches Sternzeichen Feuer-Drache ist, kann ich ansonsten nicht anders als auf Drachen abzufahren, aber dann schon bitte im Viserion-Style.

Wie heißt dein liebstes „magisches“ Buch?

Na, sehr originell, das, was ALLE mochten: Harry Potter

Wenn du dir eine magische Fähigkeit aussuchen dürftest, welche wäre das?

Seit ich Deadpool gesehen habe, bin ich ein Fan von Glück als Fähigkeit. Die ist genial, wenn man mal länger darüber nachdenkt, und gelegentlich auch in unserem echten Leben sichtbar.

Und welchen Preis wärst du dafür zu bezahlen bereit?

Weiß man, wenn man kein Pech hat, Glück überhaupt noch zu würdigen? Ich denke, das wäre wahrscheinlich der Preis.
Ich gebe zu, in meinem Buch geht es da schon grausamer zur Sache. Da müssen man und frau heftige Opfer bringen. Im realen Leben wäre ich wahrscheinlich nicht dazu bereit. Ich schreibe, das reicht mir als magische Fähigkeit.

Vielen Dank!

Ich danke dir für die Möglichkeit, mich und meine Bücher beim magischen Mittwoch vorstellen zu dürfen!

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Nornen auf der Leipziger Buchmesse – Crowdfunding-Aufruf

Gelegentlich hatte ich ja schon über das Nornenabenteuer auf der LBM 2018 berichtet, und auch 2019 wären wir gerne wieder da. Leider ist das ein nicht ganz günstiges Vergnügen, und als Vereinigung von Enthusiastinnen finanzieren wir uns da komplett selbst – ohne die Möglichkeit, durch Verkäufe auf der Buchmesse Einnahmen zu generieren. Jede Norne steuert bei, was sie erübrigen kann, und für die LBM 2019, haben wir uns überlegt, könnt ihr das Nornennetz tatkräftig unterstützen.

Hier ist der Blogartikel, der alles erklärt.

Und hier geht es direkt zur Kickstarter-Kampagne.

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by Ela Schnittke

Magischer Mittwoch: Sarah König

Eine weitere Norne, ein weiteres spannendes Interview zum Magischen Mittwoch!

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VITA

Sarah König, geboren 1985, lebt mit ihrer Familie im Kreis Steinfurt, nahe der holländischen Grenze in NRW. Sarah König schreibt und liest – wenn sie nicht gerade ihren Nachwuchs hütet – in fantastischen Welten von Abenteuern und Begegnungen mit Herz.

Flammengarde - Sarah Konig

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INTERVIEW

In welcher Art kommt Magie in deinen Geschichten vor?

In »Flammengarde« handelt es sich um Elementarmagie, in »Lis und Dar« würde ich es als klassische Magie bezeichnen. Zaubersprüche, Zaubertränke und alles was dazu gehört.

Ist Magie in deiner Welt für alle frei zugänglich oder braucht man ein Artefakt/genetische Prädisposition/…?

In »Flammengarde« beziehen die Flammenmädchen ihre Kraft aus sich selbst. Der Lebensfunken, der das Leben überhaupt ermöglicht, ist in einigen Mädchen stärker als in anderen. Wenn diese Funke seine Kraft entfaltet, setzt er das Mädchen wortwörtlich in Flammen und verzehrt es. Ab diesem Zeitpunkt muss das Mädchen lernen, mit ihrer Kraft umzugehen und ein Teil der Flammengarde werden.

In »Lis und Dar« werden Kinder mit magischem Potetial geboren. Sofern es erkannt und gefördert wird, erhalten die Kinder Zugang zur Akademie, werden ausgebildet und haben so die Chance, ihre Magie für sinnvolle Dinge einzusetzen. Hier gibt es so viele unterschiedliche Ränge, dass es von einfacher unterstützender Zauberei bis hin zu hochrangigen Meisterzauberern alles gibt.

Bei welchem „magischer Einsatz“ (Wesen/Szene/Fun Fact) hattest du als Autorin den größten Spaß?

»Flammengarde« erzählt die Geschichte der Kronprinzessin Rahel und mir hat besonders gefallen, dass sie aufgrund dieser Gabe nicht nur als Prinzessin, sondern auch als Kriegerin aufwächst und besonders als ich das erste Mal ihre bewusste Beschwörung der Flamme schrieb war das ein toller Moment.

Für »Lis und Dar« muss ich ganz klar den Moment nehmen, in dem Lis durch ihre tollpatschige Art einen Zauber versemmelt und dafür sorgt, dass sich die Seele ihres Meister von dessen Körper trennt … was übrigens erst der Anfang der Geschichte ist. (Und jetzt krieg ich erst recht Lust drauf, die Geschichte auf Vordermann zu bringen!)

Welches ist dein liebstes mythisches resp. magisches Wesen?

Ich liebe den Phoenix seit Harry Potter.

Wie heißt dein liebstes „magisches“ Buch?

Das ist … einfach. Harry Potter.

Wenn du dir eine magische Fähigkeit aussuchen dürftest, welche wäre das?

Nur eine? Gemein … Ich würde mich wohl für Telekinese entscheiden. Ich bin ein so fauler Mensch …

Und welchen Preis wärst du dafür zu bezahlen bereit?

Ich würde tatsächlich einige Tropfen meines Blutes dafür opfern, kein Problem. 😉

Kannst du uns schon etwas über die nächste magische Geschichte verraten, an der du arbeitest?

Es geht weniger um Magie als um von sich aus begabte Wesen. Also weder Hervorrufen von Feuer noch Schwingen eines Zauberstabs, um bei den bisherigen Romanen zu bleiben.

Das nächste Projekt auf meiner Liste beschäftigt sich mit Gott, dem Tod, Engeln, Gefallenen, Dämonen … Ich schreibe es unter dem Arbeitstitel „Schuldig“.

Vielen Dank!

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(Arbeitstitel, Arbeitscover)

Der Magische Mittwoch: Sienna Morean

Heute widmen wir uns einer weiteren fantastischen Kollegin aus dem Nornennetz. Einen herzlichen Applaus für Sienna Morean!

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VITA

Sienna Morean ist 1988 in Solingen geboren. Schreibt mit Vorliebe Thriller, Romance und Fantasy.

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INTERVIEW

In welcher Art kommt Magie in deinen Geschichten vor? Ist sie für alle frei zugänglich oder braucht man ein Artefakt/genetische Prädisposition/…?

Kommt auf die Geschichte an. In einer Geschichte bspw. Ist die Magie genetisch bedingt. In einer anderen braucht man etwas dafür, um die Magie freizusetzen.

Bei welchem „magischer Einsatz“ (Wesen/Szene/Fun Fact) hattest du als Autorin den größten Spaß?

Ich habe einem menschlichen Nebencharakter Flügel wachsen lassen, damit sie ihren Bruder ärgern konnte. Der Szenenverlauf war der Brüller – in meinen Augen. Ich hatte jedenfalls eine Menge Spaß – genauso wie die zusätzlichen Charaktere. (grinst)

Welches ist dein liebstes mythisches resp. magisches Wesen?

Der Phönix! Weil er wunderschön anzusehen ist und weil er sich immer wieder aus der Asche erhebt, wenn sein Lebenszyklus abgelaufen ist.

Wie heißt dein liebstes „magisches“ Buch?

Ich muss gestehen, dass ich bisher keins habe.

Wenn du dir eine magische Fähigkeit aussuchen dürftest, welche wäre das?

Das Heilen schwerer Krankheiten.

Und welchen Preis wärst du dafür zu bezahlen bereit?

Mein eigenes Leben würde ich als Tribut dafür zahlen wollen

Vielen Dank!

Der Magische Mittwoch: Lisa Brenk

 

Diesen Magischen Mittwoch bestreitet eine weitere Mit-Norne, die ich euch um Nichts in der Welt vorenthalten möchte – die liebenswerte Lisa Brenk! Hier die Eckdaten:

Vita

Lisa Brenk, geboren 1990 im Norden Deutschlands. Mit dem Meer im Blut und dem Wald im Herzen und dem Kopf voller Tinte und Farbe wuchs sie zusammen mit zwei Brüdern in Syke auf und verstand es schon immer, sich kreativ auszuleben, sei es durch Geschichten oder Bilder. Mittlerweile ist sie ihrem Herz in den Süden gefolgt, wo sie mit ihrem Freund und zwei Katzen lebt und an ihren Werken arbeitet.

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Das ist nicht Lisa, sondern der Gewittervogel. ^^

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Gekoffert

Und jetzt ohne weitere Umschweife zum Interview!

 

In welcher Art kommt Magie in deinen Geschichten vor?

In den Immerstadt-Büchern gibt es fünf große Zaubererfamilien, die sich jeweils einem Element zugeordnet haben.   Robert Julius Cailou, der Hauptcharakter in „Gekoffert und Verschleppt“, landet am Anfang der Geschichte in einem solchen Zaubererhaushalt – nur leider ist er allergisch gegen alles, was mit Magie zu tun hat. Magie steckt in dieser Geschichte also in Erde, Luft, Feuer, Wasser und Dunkelheit.

Ist Magie in deiner Welt für alle frei zugänglich oder braucht man ein Artefakt/genetische Prädisposition/…?

„Stell dich nie zwischen einen Zauberer und seinen Tee!“, ist ein altes Sprichwort auf dem Obenkontinent. Die Magie ist theoretisch frei zugänglich und befindet sich in der Erde und der Luft. Doch nur diejenigen, die regelmäßig Tee trinken, der mit der Rinde eines magischen Baumes versetzt ist, können sie spüren und somit nutzen. Nur halten die Zauberer dieses Geheimnis gut unter Verschluss.

Bei welchem „magischer Einsatz“ (Wesen/Szene/Fun Fact) hattest du als Autorin den größten Spaß?

Beim Erfinden der Wachshexe, die Edward McDull „Im Schatten des Zweihorns“ einen Fluch abnehmen soll. Unheimlich, voller Kerzenwachs und Moderschlamm. Da gruselt es einen schon beim Schreiben.

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Welches ist dein liebstes mythisches resp. magisches Wesen?

In Immerstadt ist es der Gewittervogel. Der tropfnasse tintenblaue Vogel mit dem goldenen Schnabel reist durch Blitze an andere Orte und wird gerne von der Presse benutzt, um Nachrichten schnell zu überbringen.

Wie heißt dein liebstes „magisches“ Buch?

Ich mag die Magie in der Skulldugery Pleasant Reihe und auch die bei Harry Potter, natürlich.

Wenn du dir eine magische Fähigkeit aussuchen dürftest, welche wäre das?

Nur eine? Dann wäre Unverwundbarkeit, glaube ich, meine Wahl.

Und welchen Preis wärst du dafür zu bezahlen bereit?

Alles, was ich gerade in meiner Hosentasche bei mir trage.

Der Magische Mittwoch: Luna

Manche Leute sind so sensationell, die brauchen keinen Nachnamen. Stellt euch also auf etwas ganz Besonderes ein, denn hier kommt meine liebe Mit-Norne Luna!!!

Biographie

Luna alias Grumpy Moon ist Expertin für jedes Fachgebiet jeder erdenklichen Wissenschaft, hat Freunde in einflussreichen Positionen und Einsicht in die gesammelten Daten internationaler Geheimdienste, kann und weiß alles – oder zumindest wäre das äußerst hilfreich für ihren Job. Mit anderen Worten: Sie schreibt seit Kindertagen vielseitige Romane, vorwiegend im Bereich der Zeitgenössischen Fantasy mit Horror-Elementen, und befindet sich in einem Kreislauf der ständigen Weiterbildung.

Links

Twitter: https://twitter.com/GrumpyMoon0815
Geschichten: https://www.fanfiktion.de/u/GrumpyMoon0815 (hier kann man unter anderem den ersten Teil ihrer Romanreihe kostenlos lesen und kommentieren.)

Die Fragen

In welcher Art kommt Magie in deinen Geschichten vor?

Hauptsächlich auf die »wissenschaftliche« Art. Viele Dinge, die anfangs magisch erscheinen, werden im Laufe der Zeit durch eine SciFi-Pseudo-Wissenschaft erklärt, die in sich durchaus logisch ist, aber so in der realen Welt nicht existiert.

Ist Magie in deiner Welt für alle frei zugänglich oder braucht man ein Artefakt/genetische Prädisposition/…?

Ich spiele in erster Linie mit der Magie der altbekannten vier (bzw. fünf) Elemente in Form von Menschen, die mit der Essenz von mindestens einem Element im Blut geboren werden und dadurch die Veranlagung für entsprechende Fähigkeiten besitzen. Demnach ist es genetisch und nicht jedem zugänglich, aber durch moderne Wissenschaft, Technik und Genmanipulation gibt es mittlerweile dubiose Mittel und Wege, einen künstlichen Elementar zu erzeugen. Träger des mysteriösen fünften Elements werden als die nächste Stufe in der Evolution des Menschen angesehen.

Davon abgesehen existieren verschiedene Artefakte, von denen die meisten aber auch das fünfte Element in sich tragen und dadurch ihre Macht erhalten.

Bei welchem „magischen Einsatz“ (Wesen/Szene/Fun Fact) hattest du als Autorin den größten Spaß?

Im Umgang mit Engeln. Engel sind in meiner Romanreihe keine göttlichen Boten, sie sind so gesehen selbst »Götter« in der Hinsicht, dass sie schon seit Anbeginn der Zeit als die Wächter des Universums und des Totenreichs existieren. Um sich in der Welt der Menschen zu bewegen, brauchen sie lebende Gefäße, haben aber auch in einer sterblichen Hülle noch übermenschliche Fähigkeiten, die weit über die von selbst Elementaren hinausgehen. Einer der drei Engel, die in meiner Geschichte vorkommen, gehört sogar zu meinen persönlichen Lieblingscharakteren, und bis heute weiß ich noch
nicht alles über ihn!

Dann gibt es noch die Nornson-Schwestern aus Skandinavien, die in Wirklichkeit drei Generationen mächtiger Hexen sind und schon seit fast tausend Jahren leben. Ihre Namen sind Uta, Verda und Skara, und auf welchen mythologischen Figuren sie basieren, überlasse ich mal eurer Phantasie.

Welches ist dein liebstes mythisches resp. magisches Wesen?

Engel (Überraschung!), und dabei mag ich am liebsten die klassische Variante als (erwachsener) Mensch mit Flügeln. Meine Wohnung ist voll von Figuren, Karten und Bildern mit Engelsmotiv. Hat bei mir allerdings weder etwas mit Religiosität zu tun noch mit der Darstellung von Engeln in meinen Geschichten.

Wie heißt dein liebstes „magisches“ Buch?

Harry Potter.

Wenn du dir eine magische Fähigkeit aussuchen dürftest, welche wäre das?

Eine sehr schwierige Frage, da es sehr viele schöne Fähigkeiten gibt, die aber auch alle irgendeinen Haken haben. Ich glaube, am liebsten hätte ich Kontrolle über das Karma – um den geliebten Menschen zu helfen, die schon viel zu lange leiden, und die zu bestrafen, die ihnen oder mir Unrecht getan haben. Der Autofahrer, der mich letztens mit seinem Stunt vom Fahrrad geworfen hat und einfach weitergefahren ist, sollte beten, dass ich diese Fähigkeit niemals kriege!

Und welchen Preis wärst du dafür zu bezahlen bereit?

Ich würde niemandem schaden, der mir etwas bedeutet, und auch nicht durch Krieg oder dergleichen die Entstehung einer Welt riskieren, in der ich selbst nicht mehr leben wollen würde, aber sonst… wahrscheinlich so ziemlich alles.

Nornenbücher sind Wanderbücher!

Nicht alle, aber einige. Ich zitiere mal das „Wie“:

Wir schicken einige unserer Nornenbücher auf Wanderschaft. Ihr könnt euch hier einfach bewerben und mitlesen. Die Autorin selbst schickt das Buch los zur ersten Lesestation, ihr habt dann vier Wochen Zeit (wenn es mal länger dauern sollte, kein Problem, aber sagt dann bitte hier oder direkt bei der Autorin Bescheid). Danach schickt ihr das Buch an die nächste Adresse und am Ende wird es wieder zur Autorin geschickt. Beim Lesen dürft ihr anstreichen und kommentieren, kleine Skizzen an den Rand malen oder auch Fragen stellen. Macht dieses Buch zu etwas ganz Besonderem, zu einem gelesenen Buch, in dem jeder die Eindrücke des anderen nachvollziehen kann. Und ja, wir freuen uns auch über Kritik, denn direkte Lesermeinungen bekommen Autoren ja doch selten. Ganz genial ist, wenn ihr nach dem Lesen irgendwo noch eine Rezension verfasst. (Das ist ein Wunsch von uns Autorinnen, aber kein Muss, um mitzumachen.)

Ihr könnt euch für das Buch eurer Wahl hier bewerben, da sind auch alle Bücher kurz vorgestellt. Viel Vergnügen!

Wo anfangen?

Tut mir leid, ich blogge nicht so viel. Meistens, weil mir mein Leben ziemlich langweilig vorkommt. Klar, ich habe viel zu tun, aber das sieht meistens so aus:

Aufstehen. Haushalt. Arbeit. Einkaufen/Sport/Arzt/Haushalt. Schreiben. Bett.

Für einen dreistündigen Actionthriller eignet sich das wirklich nicht. Aber dazwischen passieren immer wieder so Kleinigkeiten, die ich eigentlich mal erzählen könnte, und die ich ziemlich spannend finde:

Beispielsweise gibt es Andrea die Lüsterne … jetzt als eBook für Kindle. Das hat einen Moment gedauert, denn der wunderbare Chaospony Verlag möchte natürlich alles möglichst richtig machen. Wenn ihr die großartigen Leute dahinter unterstützen wollt, dann … kauft die Bücher. Oder die zahllosen Fanartikel. Dafür müsst ihr nicht einmal Bücher mögen, denn es gibt auch etliches anderes: Postkarten, Stofftaschen und -beutel, Hoodies, Tassen, … ein echtes Pony haben sie noch nicht im Angebot, aber sobald das kommt, schlage ich zu. Vielleicht drucken sie mir ja eins, wenn ihr Startnext-Crowdfunding funktioniert … – und alle, die schon immer ihr ganz persönliches eigenes kleines Tentakelwesen haben wolltest: Jetzt ist eure Gelegenheit! Unterstützt den Verlag, bestellt euren eigenen Außerirdischen und helft uns, die Welt zu einem besseren (und leicht nach Käse riechenden) Ort zu machen!

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Außerdem ackert das Nornennetz unermüdlich, um die Nornen auf die Leipziger Buchmesse zu bringen. Es wird Meet & Greet-Aktionen geben, Verlosungen, (Ver-)Lesungen, ihr könnt lauter tolle Leute treffen und euch einen Eindruck davon machen, was passiert, wenn man Frauen in der Phantastik unbeaufsichtigt lässt. Ich selbst bin auf jeden Fall Freitag Vormittag am Stand, aber auch sonst und zwischendurch und überhaupt. Und ganz im Ernst, ich bin nicht das beste, was euch dort passieren kann! Merkt euch: Halle 2, Stand J303.

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Und zu guter Letzt … der Endspurt der „Magie hinter den sieben Bergen“. Ich arbeite hart daran und denke jetzt schon wehmütig an die Zeit nach Helena und Falk. Drei Bücher stehen uns noch bevor, vom ersten steht das Gerippe. Eine Geistergeschichte, fast ganz klassisch, mit einem Fluch und einem Überraschungsgast. Mir fehlen noch zwei Szenen, dann geht es mit Feuereifer weiter mit Band Acht – und da bringe ich die beiden so richtig in Schwierigkeiten. Es wird grandios, sage ich euch!

Was danach kommt, weiß ich übrigens auch schon – oder wenigstens habe ich eine Idee. Es wird fantastisch, und unheimlich, und abgründig, und diesmal auch ziemlich dystopisch/utopisch (je nachdem, von welcher Seite aus man es betrachtet). Aber das Projekt muss leider noch ein Jahr warten, bis ich den Kopf dafür ausreichend frei habe.