Erkältungszeit – ganz schlecht für Hörbücher

Schwarzweißer Kater sitzt inmitten grauer Decken und guckt aufmerksam, links steht ein zugeklapptes Notebook.
Kurt inspiziert die Soundbox.

Ihr wisst ja wahrscheinlich schon, im Moment nehme ich jede Woche ein neues Kapitel für das „Allerseelenkinder“-Hörbuch auf. Dafür sind die Sonntage reserviert. Als ich gestern morgen allerdings aufstand, klang ich wie eine Nebelkrähe nach der ersten Gesangsstunde. Blöd, dachte ich mir, dafür bin ich jetzt extra früh aufgestanden. Also fix Katzen füttern und wieder ab ins Bett.

Als ich zwei Stunden später wieder aufstand, war meine Stimme schon wesentlich besser. Nicht komplett gut, wie ich beim Aufnehmen merkte, aber gut genug.

Die neuen Kapitel gibt es übrigens immer Sonntags auf Patreon – und ja, ich will da Geld für haben. Also, idealerweise. Falls ihr mögt. Patreon, falls ihr das nicht kennt, ist eine Seite, auf der man für bestimmte Künstler regelmäßige Zahlungen in gestaffelter Höhe einrichten kann, und im Gegenzug hat man Zugriff auf verschiedene Extras. In meinem Fall Informationen zur Hörbuchaufnahme und wöchentlich neue Kapitel. Außerdem sammle ich Outtakes (Fehler) und plane, demnächst ein paar Schimpfwörter aufzunehmen. Sowas kann man immer brauchen. Und falls ihr jetzt neugierig geworden seid, könnt ihr ja hier mal schauen. Ich glaube, eine oder zwei Sound-Dateien sind sogar frei zugänglich. Damit ihr wisst, worauf ihr euch einlasst.

Kater auf Band gibt es übrigens noch nicht.

Soundbox oder Katerhöhle?

Soundbox aus grauen Umzugsdecken, darin stehen ein Notebook, ein Mikrofon und ein weiß-roter, dicker neugieriger Kater.
Greebo inspiziert das Equipment.

In solchen Momenten rächt es sich, dass mein Büro daheim gleichzeitig Greebos Rückzugsort ist. Ohne Kater geht hier nämlich gar nichts. Falls ich also, wie neulich, eine Tonaufnahme starten will, muss ich hoffen, dass er mir nicht mit seiner Neugier und seinen Sperenzien die Aufnahme ruiniert. Glücklicherweise ist er ja eher von der ruhigen Sorte – nach einer kurzen Inspektion hat er sich in einen anderen Karton zurückgezogen und den Abend genossen, während ich aufgenommen habe.

Was ich aufgenommen habe? Ich habe doch neulich von meinem Patreon-Feed erzählt. Langfristig will ich dort die „Magie hinter den sieben Bergen“-Reihe als Hörbücher aufnehmen (und dann sehen wir weiter), und dafür übe ich im Moment Vorlesen. Also gibt es in unregelmäßigen Abständen Kurzgeschichten zu hören, schon für die niedrigste Stufe. Falls ihr euch also diesen Monat gruseln wollt … „Charybdis“ gibt es jetzt auch auf die Ohren.

Höret, höret!

EIGENTLICH sind Hörbücher ja nicht so hart meins. Ich höre sie höchstens mal auf langen Autofahrten, nachdem das Musical „Hadestown“ (GROSSER FINGERZEIG, geht und hört das!) dreimal durchgelaufen ist, oder Abends zum Einschlafen, wenn mir der Erzähler zusagt. Trotzdem habe ich zwei Favoriten, von denen ich euch völliguneigennützig erzählen werde.

Erstens: THE SANDMAN. Logisch. Ein Comic als Hörbuch, wer wollte das nicht schon immer haben? Gut, eigentlich eher ein Hörspiel. Und auf Englisch. Aber wirklich toll gemacht, atmosphärisch dicht und dröppelt hörenswert („dröppelt“ = mehr als doppelt, weniger als „drölfzig“). Lest euch mal die Sprecherliste durch, da schlackern euch die Ohren.

Und zweitens: Allerseelenkinder. (Räusper.) Das ist ungefähr zur Hälfte aufgenommen und ihr könnte es im Moment noch nur in semiperfekter Qualität (ich lerne noch) auf Patreon hören. Ertappt, das ist ein Versuch, euch das hartverdiente Geld aus der Tasche zu leiern. Aber ich bin wirklich billig, schaut selbst! Für wenige Euro im Monat bekommt ihr jeden Sonntag ein neues Kapitel auf die Ohren und zwischendurch andere aufregende Dinge – Vorab-Schau auf Kurzgeschichten, Cover, ab und zu Papierpost (wenn ihr wollt). Vielleicht haue ich demnächst mal wieder ein witziges Schneckenvideo raus. Und überhaupt: Meine Dankbarkeit wird euch bis ins Grab verfolgen. <3

Wie steht ihr zu Hörbüchern?