Und schon wieder sind sie alle tot!!!

Aber wie erklärt man das der Polizei?

Manchmal überlege ich mir das, wenn ich abwegige Dinge für Geschichten recherchieren muss. Kann man mit Haushaltsdingen eine ordentliche Bombe improvisieren? Wie lange dauert es, eine menschliche Leiche zu zerstückeln? Was kostet eine funktionsfähige Niere auf dem Schwarzmarkt? Wie verabreicht man nichtsahnenden Menschen unbemerkt unterschiedliche Drogen? Und was hilft traditionell gegen Drachenfeuer?

Vielleicht sollte ich mir von einem Notar mal beglaubigen lassen, dass ich eigentlich harmlos bin – zusammen mit einer Unbedenklichkeitsbescheinigung von einem guten Therapeuten dürfte das doch helfen. „Die Patientin ist verrückt, aber auf die gute Art.“ Was meint ihr? ^^

 

Was ich beim Recherchieren für meine Bücher gelernt habe

Hmm, da ist über die Jahre schon einiges zusammengekommen.

Beispielsweise weiß ich, dass man private Museen und Institute nicht ohne weiteres als Schauplätze verwenden kann. Besser vorher schriftliches Einverständnis holen oder den Schauplatz verfremden.

Außerdem habe ich einige interessante mythische Kreaturen recherchieren dürfen. Den Ahool beispielsweise, oder den Chupacabra (davon gibt es tatsächlich verschiedene Varianten).

Und etwas Nützliches habe ich auch noch gelernt: Wenn man in der Wildnis unterwegs ist und sich verletzt, kann man die Wunde nach dem Reinigen mit Sekundenkleber abdichten. Chemisch betrachtet ist es das Gleiche wie Wundkleber. (Zum Arzt gehen sollte man natürlich gegebenenfalls trotzdem noch.)

Das kleine Rächerchen

Gut, der Wortwitz war schlecht. Ich geb’s ja zu. Was ich eigentlich meine sind RECHERCHEN.

Für „Waldgeflüster“ habe ich mir einiges an Survival-Medizin angeschaut. Schließlich sollte Falk einigermaßen unbeschadet aus der ganzen Sache herauskommen. Und ich gebe mir große Mühe, alle Orte, an denen meine Geschichten stattfinden, in Person besucht und ausgiebig dokumentiert zu haben – wer ist wann da, was wächst in den Ecken, wie fällt das Licht?

Natürlich weiß ich nie, welches Thema sich als nächstes als fruchtbar erweist. Deswegen lese und gucke ich oft querbeet, denn ich weiß nie, wann der nächste interessante Schnipsel in einer Ecke lauert. Und manche Sachen erweisen sich sogar für den echten, realen, stinknormalen Alltag als nützlich. Beispielsweise habe ich vorhin durch Zufall gelernt, wie man auf dem Balkon Kartoffeln züchten kann. Sicher, wir hatten letztes Jahr auch Kartoffeln auf dem Balkon, aber das war mehr ein spontanes Versehen und weniger geplant. Dieses Jahr könnte ich mir einen eigenen Kartoffelturm durchaus vorstellen. Muss nur gucken, wie der Platz reicht. Und die Seite, von der ich diese Info habe, bietet bestimmt noch die eine oder andere nützliche Information – vielleicht für die alleinerziehende Magierin, die in meiner Fantasie bereits seit langem auf der Flucht ist, um ihr Kind vor schädlichen Einflüssen zu schützen? Oder für eine paranoide Prepper-Gemeinde in einem alternativen Universum? Und was ist mit den Leuten, die die nächste Apokalypse überleben? Die müssen sich ja auch ein wenig auskennen.

Falls euch also irgendwelche interessanten, abstrusen oder sonstwie lesenswerten Informationen unterkommen – leitet sie am besten immer direkt an die Autorin eures Vertrauens weiter. Man weiß nie, was man alles noch nicht weiß.

 

Recherche, Recherche… – und Gewinner!

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Da waren wir also auf Recherche-Reise. Im schönen Amsterdam, wo sich zumindest das letzte Drittel von „Waldgeflüster“ abspielen soll – wenn Helena und Maria denn tun, was man ihnen sagt. Ihr wisst ja, wie das ist… Wie dem auch sei, ganz in der Nähe des wunderbaren Hostel-Boots, auf dem wir geschlafen haben, fand ich dieses schnuckelige Café. Musste ich natürlich sofort fotografieren! Weitere Trip-Fotos folgen die Tage.

Aber jetzt erst einmal die Gewinner meiner Buch-Verschenk-Aktion:

  1. „Allerseelenkinder“ geht an den Vater von „Windsprite“, deren Blog sehr lesenswert ist.
  2. „Spiegelsee“ geht an velvet21s Schwester.
  3. „Hexenhaut“ ist für den Vater von DragonDaniela, ebenfalls mit hübschem Blog.

Die Gewinnerinnen sind informiert und haben eine Woche Zeit, sich bei mir zu melden, ansonsten verlose ich neu. Herzlichen Glückwunsch euch dreien – ich hoffe, die Beschenkten werden sich freuen!

Elfen und Island und Blumen und Musik

Das sind einige der Dinge, die mich in letzter Zeit beschäftigen.

Island, weil meine neue Antagonistin daher kommt. Sie heißt Lilja, ist ziemlich hart im Nehmen und hat nur vielleicht einen kleinen Sprung in der Schüssel.

Elfen wegen Islands Bezug zu Naturgeistern – ich bin sicher, das wird noch praktisch. Auch wenn die Elfen, die Liljas Gedankenwelt bevölkern, wohl nicht pastellfarben sind.

Blumen wegen des fröhlichen Gemüts meiner Protagonistin Anna. Die im Verlauf der Geschichte merkt, dass man mit Licht und Liebe nicht immer weiter kommt.

Und Musik, weil ich ja nicht nur schreiben kann. Deswegen war ich am Wochenende mit meiner Lieblings-Freundin in Hannover auf dem vielleicht einzigen Fury-in-the-Slaughterhouse-Reunion-Konzert (mit Tusq, Revolverheld und Cäthe als Vorbands). An 22. Juni geht es zu Bon Jovi nach Köln, und eine Woche später dann zu den Toten Hosen. Man gönnt sich ja sonst nichts, gell?