Wenn der Lockdown erst vorbei ist … oder: Man wird ja wohl noch träumen dürfen!

Und da träumen wir doch mal richtig. Welche fünf Traumziele würde ich gerne mal besuchen?

  1. Japan – für eine Japanischstudentin ist es fast schon peinlich, nicht dort gewesen zu sein. Aber das meiste habe ich inzwischen eh wieder vergessen, also ist das okay. Trotzdem möchte ich unbedingt einmal hin.
  2. Mexiko – nicht nur für den Tequila, auch für die Landschaft und die Kultur. Und für den Tequila.
  3. Die Ostsee – ein kleineres Ziel … und eines, das ich auch eher verwirklichen kann. Lacht ruhig, aber ich war noch nie so richtig da, außer in dem einen oder anderen Frachtfährhafen.
  4. Hawaii – nicht für mich, sondern für den Mann, das ist sein ultimatives Traumziel. Gut, so ganz selbstlos bin ich nicht, die Vulkane und die Strände würde ich schon gerne mit eigenen Augen sehen. Und vor allem eben mit dem Mann.
  5. Australien – der Kontinent, auf dem alle Lebewesen einen umbringen wollen. Klingt verlockend, oder?

Natürlich ist die Liste damit noch lange nicht erschöpft, aber ich wollte euch nicht mit einer Aufzählung aller Gegenden der Welt langweilen. Was sind eure Top-Reiseziele?

Ein Omen!!!

Wenigstens interpretiere ich es so, wenn das erste „richtige“ Buch, das ich dieses Jahr auslese, ein Reiseführer ist … das klingt nach Spaß, was meint ihr?

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Ein Klassiker – der Baedeker Reiseführer

Die beste Freundin und ich wollen demnächst nach London – solange das noch einigermaßen geht – und wir haben inzwischen eine Art Planungsroutine: Ich besorge einen Reiseführer oder vergleichbare Touristenquellen und markiere alles, von dem ich denke, dass es spannend wäre. Dann geht das Ding an die beste Freundin weiter, die aus meinen und ihren Ideen Tripvorschläge bastelt, und wir entscheiden vor Ort spontan, was wir tatsächlich machen. Bei Unterkunft und tatsächlicher „Hin- und Wegkomm-Reise“ gehen wir ähnlich vor … ich sortiere vor, was es gibt, und wir suchen dann gemeinsam aus, ehe ich buche. Das hat sich in den letzten Jahren als ziemlich nützlich ergeben, und da wir meistens einen ähnlichen Geschmack haben, was Unternehmungen angeht, sind wir uns auch immer schnell einig.

Nur die berüchtigten Fish’n’Chips werde ich wohl alleine essen, da steht sie so gar nicht drauf.

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„Hauptsache, ihr habt genug Zeit für ein Nickerchen!“

Bei der Sichtung der Informationen gestern Abend hatte ich übrigens Unterstützung von Kurt.

Reisen und Abenteuer

Wenn ich ein E-Book bei Amazon anlege, kann ich auch immer die zum Buch passenden Kategorien auswählen, in denen es angeboten wird. Das macht es den Lesern beim Stöbern leichter, Bücher zu finden, die ihnen gefallen könnten.

Außerdem geht Amazon aber auch hin und vergibt nach einem mir komplett unverständlichen Algorithmus eigene Kategorien. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass „Feengestöber“ unter anderem in der Kategorie „Biografien & Erinnerungen – Reise & Abenteuer“ geführt wird. Gut, Helena und Falk reisen ja schon ein wenig: Auf die andere Rheinseite, durch ein Feenportal … und abenteuerlich ist es für den Leser hoffentlich auch. Aber eine Biografie ist das Buch jetzt leider (oder glücklicherweise) definitiv nicht.

Feengestöber WARUM

Rein theoretisch könnte ich jetzt hingehen und beim Kundenservice darauf bestehen, dass die Zuordnung geändert wird. Aber eigentlich finde ich es lustig. Nur für die Leser ist es doof. Jemand, der nach einer Reisebiografie sucht, könnte ja fälschlicherweise meinen, ich sei tatsächlich Feen begegnet. Und das würde zu ärgerlichen Rezensionen führen … – ach, mal schauen. Vielleicht nehme ich mir im November die Zeit.

Bis dahin – ich mag Reisen und Abenteuer.

Wir unterbrechen unser Programm … für Urlaub

Richard und ich haben eine Abmachung: In einem Jahr darf er das große Urlaubsziel aussuchen, im nächsten bin ich dran. 2017 war mal wieder sein Jahr – er wollte etwas Entspanntes, Sonniges. Also sind wir letzte Woche für ein paar Tage mit der Hilfe von AirBerlin und AirBnB Richtung Süden gedüst. Nach Catania in Sizilien, um genau zu sein. Und heute Abend, dachte ich mir, teile ich ein paar Eindrücke mit euch.

Beispielsweise die Eindrücke von unserer Wohnung, die nur wenige Gehminuten vom Zentrum entfernt am Hang lag, in der Nähe einiger berühmter Sehenswürdigkeiten.

Oder die Eindrücke von den Dingen, die wir gegessen haben. Ein Vorteil einer Ferienwohnung ist, dass man sich relativ günstig und völlig entspannt selbst verpflegen kann. Wenn man in seinen Nahrungsmöglichkeiten ein wenig eingeschränkt ist, so wie ich, ist das ein großer Vorteil. Und man kann jederzeit im Pyjama frühstücken – im Hotel sehen die das nicht so gerne, habe ich gehört. ^^

Wir haben natürlich viel Zeit damit verbracht, einfach die Gegend auf uns wirken zu lassen.

Und da waren auch einige wirklich sehenswürdige Sehenswürdigkeiten, die wir uns angeschaut haben. Hier sind einige davon:

Eine alte Therme, die später als Kirche verwendet wurde. Es gab einige wirklich coole Kunst-Installationen:

Außerdem haben wir uns Kirchen angesehen, die in meinem Kopf alle zu einer einzigen Kirche geworden sind – verzeiht meine Unwissenheit.

Natürlich habe ich auch geschrieben, meistens morgens, wenn Richard noch geschlafen hat. Ja, mein Notebook ist eigentlich nur eine glorifizierte Schreibmaschine. Aber dafür bin ich mit Knochenblues ein gutes Stück weitergekommen.

Einen Nachmittag haben wir mit einer touristischen Bustour Richtung Norden verbracht und uns die Küste in der Nähe Catanias angeschaut.

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Den Ätna haben wir leider nur aus der Ferne gesehen – irgendwann möchte ich dort noch einen richtigen Aktivurlaub machen, mit Asche in den Schuhen und schmutzigen Füßen. Aber diesmal haben wir lieber ausgeruht.

Catania hat nicht ein, sondern gleich zwei antike Amphitheater. Eines ist relativ gut konserviert und kann besichtigt werden, das andere findet man mitten in der Stadt zum Von-außen-Anschauen. Ich finde ja, zwei sind ein bisschen dekadent.

In Catania gibt es übrigens jede Menge Statuen, und zu jeder von ihnen mindestens eine Geschichte.

Mein persönlicher Höhepunkt war übrigens eine geführte Tour durch das ehemalige Benediktinerkloster, in dem heute ein Teil der Universität untergebracht ist. Unser Tourguide war einfach hinreißend und hat alles mit Cliffhangern an den richtigen Stellen erzählt. Außerdem durfte ich eine Unbibliothek in historischen Gewölben betreten. Ich bin merkwürdig, so etwas macht mir Spaß – sogar wenn ich wahrscheinlich keines der Bücher lesen könnte. Mein Italienisch ist schon erschöpft, ehe wir zu Schimpfwörtern kommen.

Insgesamt war es auf jeden Fall ein sehr interessanter Urlaub, und wir hatten eine Menge Glück mit dem Wetter. Aber nächstes Jahr bin ich wieder dran mit aussuchen. Ich schwanke noch – Prag oder lieber Norwegen? ^^

Schlafen können wir, wenn wir tot sind!

Zur Not sogar in Brüssel. Dazu später mehr.

Natürlich war ich fleißig, während hier alles Staub angesetzt hat.

Der Rohentwurf von „Waldgeflüster“ ist fertig, nächste Woche geh ich in die Überarbeitung. Parallel habe ich gerade überarbeitete Versionen des „Hirschkönig“ bei CreateSpace, Kindle Direct Publishing und Tolino Media hochgeladen. Und ich sage euch, das ist ein Abenteuer für sich. Die Hälfte des Prozesses funktioniert nur in Firefox, die andere nur in Opera. Viele Buttons muss man aus Prinzip zweimal drücken, ehe sich etwas tut. Und jeder Anbieter hat natürlich seine eigenen Vorstellungen und Wünsche, wie die Datei, die man hochlädt, auszusehen hat. Als am kundenfreundlichsten empfinde ich persönlich KDP, aber das liegt wahrscheinlich an der Kombination aus DAU-freundlicher Programmierung und DAU-Diandra. Wichtig ist nur: Ich habe es geschafft, und der aktualisierte „Hirschkönig“ ist in wenigen Tagen wieder überall erhältlich. Minus diverse Tippfehler. (Danke, Stephie!)

Am Wochenende waren wir (siehe oben) übrigens in Brüssel. Ein Freund von Richard hat geheiratet. Zeitgleich fand natürlich auch das Mittelalter-Phantastik-Spectaculum in Köln am Fühlinger See statt, das wir eigentlich jedes Jahr heimsuchen. Also haben wir uns leichtfertig für das Monsterprogramm entschieden: Samstag nach Brüssel, Samstag Abend feiern, Sonntag Morgen direkt wieder nach Köln und weiterfeiern. Dank unseres Autos und meiner hervorragenden Planung hat auch alles geklappt – obwohl ich in Köln nur noch unter einem Baum am Seeufer liegen und schlafen wollte. Aber solange das in Gewandung stattfindet, verkauf ich euch das auch noch als Aktionskunst. Bilder gibt es vielleicht die Tage … wird wirklich Zeit, dass ich mir eine ordentliche Taschenkamera zulege.

Und als nächstes stürze ich mich in Bastel-Orgien. Darüber schreibe ich dann, sobald meine Finger nicht mehr aneinander kleben.