Viel-Lesen: Dicke Wälzer oder lieber Reihen?

Was ist euch lieber? Ein richtig, richtig, bandscheibenzerschmetternd dickes Buch – oder lieber eine lange Reihe an aufeinander aufbauenden Geschichten?

Ehrlich gesagt, kann ich keinem von beiden unvoreingenommen etwas abgewinnen. Natürlich lese ich gute dicke Bücher und gute lange Reihen, aber ich finde, die Nachteile überwiegen (wenigstens bei Papierbächern): Ein dickes Buch passt nicht in die Handtasche und kann nur schwer unterwegs gelesen werden. Und bei einer Reihe muss man mitunter lange warten, bis der nächste Band auftaucht.

Dafür haben Reihen den Vorteil, dass man beliebig oft an verschiedenen Stellen abbiegen und neue Nebenäste erkunden kann, wie in den „Scheibenwelt“-Romanen von Tery Pratchett natürlich. Und so ein richtig schönes, umfangreich gestaltetes, episch langes und schweres Werk, dass man nur am Tisch lesen kann, weil es einem sonst die Knie zerquetscht, an einem ruhigen Wochenende – das kann auch etwas Zauberhaftes haben. Meine Kopie von „Der Graf von Monte Christo“ ist ein Exemplar, ich habe es seit der Grundschule (meine Eltern waren verzweifelt und wollten ein Buch kaufen, dass mir die ganzen Sommerferien reicht). Die Seiten sind aus ganz dünnem Papier, winzig bedruckt, und trotzdem könnte man mit dem Exemplar einen Einbrecher niederschlagen. Deswegen hat man ja Bücher neben dem Bett – reiner Selbstschutz.

Wie steht ihr zu epischen Werken und Reihen?

Los, gebt es mir!

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